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Kernfusion

Samstag, 10. Dezember 2011

Kalte Kernfusion gelungen?

Der italienische Forscher Andrea Rossi behauptet, er habe einen Fusionsreaktor, den sogenannten "E-Catalyzer" gebaut, der die Energieprobleme der Welt endgültig lösen könnte. Weil die Fachwelt zweifelt und einmal mehr mit ihrem "das kann nicht funktionieren" dagegen steht, hat Rossi den E-Catalyzer nur ausgewählten Experten, wie Hanno Essén vom KTH Royal Institute of Technology in Stockholm und Sven Kullander, emeritierter Professor der Universität Uppsala, vorgeführt, die anschließend in ihrem Report bestätigten, dass Rossis Anlage binnen sechs Stunden 25 Kilowattstunden Energie erzeugt hat.
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Mittwoch, 13. April 2011

Rettungsanker Kernfusion

Das Karlsruher Institut für Technologie [KIT] setzt auf die Kernfusion für die Energieversorgung in der Zukunft.
    Rohstoffe: Wasser und Gestein (zu Deuterium und Tritium verarbeitet), Endprodukt ungefährliches Helium, keine Kernschmelze möglich. Der Traum von der unerschöpflichen, sauberen und sicheren Energiequelle, so die offizielle Lesart. Nicht von ungefähr wird die Kernfusion seit Fukushima in den höchsten Tönen gepriesen: „die gute Kernenergie“, „die bessere Kernenergie“, „der Fahrstuhl in die Zukunft“ oder gar „der heilige Gral der Wissenschaft“.

Donnerstag, 17. März 2011

Kernfusion - Energie der Zukunft

Forscher arbeiten an der Kernfusion, damit der Strom in Zukunft aus Wasserstoff und Gestein gewonnen werden kann.
    Schon seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeiten Wissenschaftler daran, die Energieerzeugung der Sonne auf der Erde zu kopieren. Bei unvorstellbaren Temperaturen von um die 15 Millionen Grad verschmilzt auf unserem Mutterstern in einem seit Milliarden Jahren währenden kontinuierlichen Prozess Wasserstoff zu Helium, wobei riesige Mengen an Energie frei werden - Energie, mit der die Sonne irdisches Leben überhaupt erst möglich gemacht hat.
Lesen Sie dazu auch diesen Artikel

Samstag, 31. Mai 2008

Kalte Kernfusion gelungen?

Wenn sie denn gelungen sein sollte, grenzte es an ein Wunder - und widerspräche allen wissenschaftlich begründeten Erwartungen. Was bislang noch keinem Physiker gelungen ist, will nun ein japanischer Professor geschafft haben: die kalte Kernfusion. In der Welt der Kernphysiker wird bezweifelt, dass die kalte Fusion überhaupt möglich ist..."Vergangene Woche lud Arata 60 Gäste, darunter Wissenschaftler und Reporter der wichtigsten japanischen Medien, zum öffentlichen Experiment ein. Bei Zimmertemperatur leiteten Arata und seine Mitarbeiter gasförmiges Deuterium, also schweren Wasserstoff, unter Druck in eine Reaktionszelle, die eine Mischung aus Palladium und Zirkondioxid enthielt. In dieser Mixtur hat nach Meinung Aratas eine Kernfusion stattgefunden, bei der angeblich jeweils zwei Deuteriumatome zu einem Heliumatom verschmolzen sind. Dies schließt der Forscher aus Temperaturmessungen.
Nachdem die Forscher die Gaszufuhr gestoppt hatten, blieb die Temperatur innerhalb des Behälters mehr als 50 Stunden lang höher als an dessen Oberfläche. Dies sei auf die Fusion der Deuteriumkerne zurückzuführen, bei der Energie freigesetzt werde, so Arata. Eine schlüssige Theorie kann der Wissenschaftler allerdings nicht vorlegen.
Gerade an diesem Punkt entzündet sich die Kritik an Arata: "Solange sich an den Grundprinzipien der Physik nichts ändert, kann eine kalte Fusion nicht funktionieren", sagte Stefan Bosch vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Jegliche quantenmechanische Berechnungen hätten ergeben, dass die kalte Fusion nicht möglich sei. Etwas vorsichtiger formuliert Bernold Feuerstein vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg seine Skepsis. Man müsse eine Wiederholung des Experiments von Arata in mehreren unabhängigen Labors und weitere theoretische Studien abwarten.
Diese Bewährungsprobe steht den japanischen Forschern jetzt bevor: die Wiederholung des Experiments durch unabhängige Forscher. "
Tja, zur fehlenden "schlüssigen Theorie" ist einiges zu sagen. Da ist einmal die Phantasie, die jeder Theorie davonläuft, dann der Versuch, der aufgrund von Spekulationen, herrührend aus dem Gebäude, das die Phantasie hervorgebracht hat... Und erst jetzt, im Nachhinein, kann die "schlüssige Theorie" begründet werden. - Es ist schon klar, die theoretische Physik will dem Versuch vorauseilen. Doch das führt konsequenterweise dazu, dass es kaum mehr Fortschritt gibt...
Wie auch immer: es wäre ein Segen für die Menschheit, wenn sich herausstellen sollte, dass die kalte Kernfusion gelungen ist. Auch ohne Theorie...
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Donnerstag, 24. April 2008

AHV und Renten sind sicher

Hören Sie endlich auf, sich um AHV und Renten zu sorgen. Das ist nicht mehr nötig, jetzt, wo feststeht, dass die Erde in einem winzigen Moment schmelzen und in einem Planetenchaos untergehen wird.
Das Ende der Erde - und damit auch dasjenige ihrer Bewohner - ist programmiert. Die Sonne wird sich zu einem Roten Riesen aufblähen und die Planeten Venus und Merkur vernichten, die Erdkruste durch zunehmende Hitze kochen - und schon hat die Stunde allen irdischen Lebens geschlagen. Keine guten Aussichten für uns, aber wenigstens bleiben die Rentenkassen vor Überlastung verschont und die Politiker werden nicht Lügen gestraft, wenn sie sagen, die AHV wäre gesichert.

Dienstag, 21. November 2006

Fusionsreaktor - Lösung oder Milliardenverschwendung?

fusions_reaktorDer Multi-Milliarden Euro teure Kernfusionsreaktor ITER wird, so berichtet BBC-Online, nun endlich in Südfrankreich nahe der Stadt Marseille errichtet. Der Deal, der heute in Paris finalisiert wird, hat neben der EU auch Südkorea, Russland, China, die USA, Indien und Japan an einem Tisch vereint. Der Reaktor soll fünf Milliarden Euro kosten. So der Voranschlag. Doch andere Quellen schätzen die Kosten auf mindestens zehn Milliarden Euro und dann soll Iter 35 Jahre lang saubere Energie liefern, so ITER-Generaldirektor Kaname Ikeda. Kritiker sind von diesem Reaktor allerdings nicht überzeugt, denn sie sehen hinter den immensen Kosten keine rasche Lösung des Energieengpasses.
"Jedes Jahr werden die Pläne für den Fusionsreaktor um weitere ein bis zwei Jahre nach hinten verschoben", so der Energiefachmann Hans Kronberger im Interview. Inzwischen wären selbst überzeugte Befürworter nicht in der Lage zu sagen, ob dieses Unterfangen tatsächlich jemals funktionieren werde. Das meint auch der deutsche Energieexperte Hermann Scheer in seinem neuesten Buch: "Auch für den Atomfusionsreaktor reihen sich die unerfüllten Prognosen zu einer Endloskette: Als 1955 die UN eine Atomkonferenz in Genf durchführte, wurde der erste Fusionsreaktor für 1975 avisiert. Heute, 50 Jahre später, ist der Fusionsreaktor für das Jahr 2060 angekündigt. Obwohl sich also das Zielversprechen immer weiter entfernt, fliessen die Gelder anhaltend und reichlich." Was Kronberger am meisten stört, ist die Tatsache, dass das Kernfusionsprojekt nicht in der Lage sein wird, den Energieengpass tatsächlich zu lösen. "Das ist ein absolutes Schwachsinnsprojekt, denn die Energieknappheit wird bereits vor der tatsächlichen Inbetriebnahme von ITER vorhanden sein", so Kronberger. "Wenn man die zehn Milliarden Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien stecken würde, wäre das eine sinnvolle Idee."
Der Mann checkt nicht, dass nur ein Sowohl-als-Auch eine Lösung sein kann.
Das ITER-Projekt sehe als reine Geldbeschaffung für private Zwecke aus. Zudem wären die Jubelmeldungen des Funktionierens des Systems bereits vor zehn Jahren das erste Mal über den Äther gelaufen.
"Die Kernfusion sollte dort bleiben, wo sie bestens funktioniert, nämlich in der Sonne selbst", so Kronberger abschliessend. Die Kernfusion wird von der Atomlobby als jene Technologie hochgelobt, die absolut sicher sein soll. "Das ist im Übrigen eine Legende, dass Atomfusionsreaktoren keine Umweltrisiken hätten. Während der Betriebszeit wird das Material im inneren Reaktor hoch radioaktiv, was eine sehr kostspielige Entsorgung nach sich zieht", meint Scheer. Dieses Material sei zwar im Gegensatz zu den atomaren Brennstäben der Atomspaltungsreaktoren nur etwa 100 Jahre aktiv, dafür sind jedoch die Mengen erheblich grösser. Ein weiteres Problem stelle der extrem hohe Kühlwasserbedarf für die Atomfusionsreaktoren dar.
Wie BBC berichtet, werden die Arbeiten für das Projekt in Cadarache, rund 60 Kilometer von Marseille entfernt, in der Region Provence-Alpes-Cote D'Azur, bereits Anfang 2007 beginnen. 2008 will man mit den Gebäuden und dem Besucherzentrum starten, 2009 soll dann das Kraftwerk selbst schon Form annehmen. Zuvor hatten die ITER-Parteien heftige Kontroversen über den Standort ausgefochten. Nachdem allerdings die Hälfte der fünf Mrd. Euro teuren Konstruktion aus dem EU-Topf kommt, müsse der erste Fusionsreaktor in der EU-Region errichtet werden. Für den Standort in Frankreich entschied man sich deshalb, weil hier schon heute das Tore-Supra-Kernfusionszentrum befindet.
ptat

Dienstag, 31. Oktober 2006

Planung eines neuen Kernkraftwerks

Die FDP-Fraktion verlangte in einem Vorstoss die Planung eines neuen Kernkraftwerks; SP und Grüne sprachen sich wie erwartet dagegen aus. Die Regierung solle alles unternehmen, damit unmittelbar mit der Planung eines neuen Kernkraftwerkes als Ersatz für die Reaktoren Beznau I und II begonnen werden könne, forderte die FDP-Fraktion in einem am Dienstag eingereichten Auftrag.
Das fordert die FDP des Kantons Aargau einmal etwas Gescheites - und schon drohen die Grünen und Roten mit einer kantonalen Volksinitiative. Daran allerdings könnten sie sich die Zähne ausbeissen. Die Bevölkerung des Kantons Aargau war und ist atomkraftfreundlich...

sda

Montag, 19. Juni 2006

Itar - Kernfusion, Bändigung des Sonnenfeuers

fusionsreaktorMit der Unterzeichnung des weltgrössten Forschungsabkommens bringen die Trägerländer den Kernfusionsreaktor Iter auf den Weg. Die neue Energiequelle soll sicher und klimaneutral werden.
Eine knappe Autostunde von Marseille entfernt führt eine staubige Schotterpiste durch eine liebliche, provenzalische Hügellandschaft mit gedrungenen Eichen und wild wachsenden blauen Blumen. Inmitten dieser Naturidylle unter der Sonne Südfrankreichs wirft ein schlichter Fahnenmast seinen Schatten. Genau an dieser Stelle nahe dem Atomforschungszentrum Cadarache wird es in zehn Jahren sehr viel heisser hergehen. Bei etwa 100 Millionen Grad Celsius sollen hier Atomkerne in dem weltgrössten Fusionsreaktor Iter (Internationaler Thermonuklearer Experimenteller Reaktor) verschmelzen und die Grundlage für die Stromversorgung der Zukunft legen.
Mit der Unterzeichnung des Iter-Abkommens in Brüssel brachten vor einigen Tagen die beteiligten Staaten dieses bisher grösste internationale Forschungsprojekt auf den Weg. Gut zwölf Milliarden Euro werden Bau und Betrieb dieses Reaktors verschlingen. An diesen Kosten beteiligt sich auch die Schweiz, neben der Europäischen Union, Japan, Südkorea, China, Indien, Russland und den USA. Bis 2050 wollen die Fusionsforscher eine sichere, günstige und klimaneutrale Energiequelle entwickeln.
DIE BRENNSTOFFE für einen Fusionsreaktor stehen auf der Erde nahezu unerschöpflich zur Verfügung. Denn im Unterschied zu Kernkraftwerken werden hier nicht Urankerne gespalten, sondern leichte Wasserstoffkerne zu Helium verschmolzen. «Bei dieser Fusion geht ein wenig Masse verloren. Und die wird zu Energie umgewandelt», erklärt Mathias Brix, Physiker am europäischen Fusionsexperiment Jet (Joint European Torus) im britischen Culham, dem Vorgänger von Iter. Der gleiche Prozess läuft seit Jahrmillionen im Innern der Sonne ab und liefert gigantische Energiemengen. Für das gebändigte Sonnenfeuer auf der Erde greifen die Forscher jedoch nicht zu einfachem Wasserstoff, sondern auf seine schwereren Geschwister Deuterium und Tritium zurück. Dieses Brennmaterial kann einerseits aus einfachem Wasser und andererseits aus dem Metall Lithium, das heute in jedem Handyakku steckt, gewonnen werden. Ein Kilogramm Wasserstoff verschmolzen zu Helium liefert so viel Energie, als würde man 11 000 Tonnen Steinkohle verfeuern. «Mit dem Lithium aus einer Laptop-Batterie und dem Wasser aus einer halb gefüllten Badewanne können 200 000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden», sagt Sir Chris Llewellyn Smith, Leiter des Jet-Experiments. Das entspricht dem Stromverbrauch eines Westeuropäers in 30 Jahren.
Seit Jahrzehnten werkeln Physiker weltweit an kleineren Fusionsreaktoren. Immer wieder verschoben sie ihre Prognosen bis zum Betrieb des ersten Kraftwerks. Schon die für wenige Sekunden anhaltende Kernfusion im Jet-Reaktor im Jahre 1997 wurde als grosser Erfolg gefeiert. 25 Megawatt Energie verschlang dieser Prozess und nur 16 Megawatt wurden erzeugt. Keine lohnende Bilanz für ein Kraftwerk. Iter soll nun erstmals dieses Missverhältnis umkehren und zehnmal mehr Energie liefern als verbrauchen. Der Reaktor wird jedoch noch keinen Strom ins Netz liefern. Er soll erst zeigen, dass eine wirtschaftliche Stromerzeugung durch Kernfusion überhaupt möglich ist.
DEN SCHLÜSSEL für diesen Erfolg sehen die Forscher in der Grösse von Iter. Das Herz des Reaktors, eine etwa 800 Kubikmeter grosse Vakuumkammer, übersteigt die Masse der Jet-Kammer um das Zehnfache. Im Innern der Reaktorkammer wird eine heisse Wolke aus Wasserstoffkernen mit einer Gesamtmasse von gerade mal einem Gramm wabern. Plasma nennen die Physiker diesen gasähnlichen Zustand der Materie, bei der die Wasserstoffatome mit Mikrowellen so weit aufgeheizt werden, dass sie ihre Elektronen abgeben und als nackte Atomkerne vorliegen. Bei 100 Millionen Grad prallen sie mit Geschwindigkeiten von 200 Kilometern pro Sekunde aufeinander und verschmelzen zu schwereren Heliumkernen. Dabei freigesetzte Neutronen dringen in die Kammerhülle aus Spezialstahl und heizen diese auf. Ein Wärmetauscher nimmt diese Hitze auf und soll in einem weiteren Kreislauf Wasser verdampfen. Damit können dann Generatoren zur Stromerzeugung angetrieben werden.
Um das Plasma kontrollieren zu können, bauen die Forscher starke Magnetfelder auf, die in einem geschlossenen Kreis durch die Reaktorkammer verlaufen. Sie vermeiden jeden direkten Kontakt des extrem heissen Plasmas mit den Kammerwänden. Denn es gibt schlicht keinen Werkstoff, der der enormen Hitze von mehreren Millionen Grad standhalten könnte.
Trotz diesen extremen Bedingungen sind die Wissenschafter von der Sicherheit eines Fusionsreaktors überzeugt. «Eine selbstständige Kettenreaktion wie in einem klassischen Kernreaktor ist unmöglich», sagt Brix. Versagen Magnetfelder oder die Mikrowellenheizung, bricht der empfindliche Verschmelzungsprozess unmittelbar ab. Ganz ohne Radioaktivität kann ein Fusionsreaktor allerdings nicht betrieben werden. Sowohl der Brennstoff Tritium als auch die mit Neutronen beschossenen Kammerwände geben radioaktive Strahlung ab.
«Der schlimmste Unfall könnte ein Leck im Kühlwassersystem sein», sagt Sicherheitsexperte Neill Taylor. Doch auch wenn Tritium aus dem Reaktor austreten würde, soll die radioaktive Belastung nur etwa einem Zehntel der natürlichen Jahresdosis, verursacht durch die unvermeidbare kosmische Strahlung, entsprechen. Selbst die kontaminierten Bauteile, die im Jahresrhythmus ausgetauscht werden, strahlen bereits nach etwa 100 Jahren nicht mehr.

Autor: JAN OLIVER LÖFKEN, CADARACHE, gefunden im ZT

Dienstag, 16. Mai 2006

Kernfusion - keine Fiktion mehr

Am 26. Mai wird mit der Vertragsunterzeichnung der beteiligten Nationen in Brüssel der Startschuss für den Bau der Kernfusionsanlage ITER im südfranzösischen Cadarache abgegeben. Um das Jahr 2040 könnte erstmals Fusionsstrom durch die Netze fliessen – glauben die Forscher.
Auf einem etwa 800 mal 500 Meter grossen Areal in der Nähe des Nuklearforschungszentrums in Südfrankreich soll ab dem Jahr 2008 die Kernfusionsversuchsanlage ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor) entstehen. ITER ist das derzeit wohl ambitionierteste Projekt in Europa. Eigentlich war das Projekt nach 15-jähriger Vorbereitung bereits im Jahr 2000 entscheidungsreif, aber politische Querelen zwischen den USA und Japan einerseits und den Europäern und China andererseits verzögerten die Bauentscheidung jahrelang. Jetzt endlich ist es so weit. Alle sieben beteiligten Nationen (EU, USA, Japan, China, Russland, Indien und Südkorea) stimmen darin überein, dass die weltweit erste Kernfusionsversuchsanlage von den Ausmassen eines späteren kommerziellen Reaktors im südfranzösischen Cadarache errichtet werden soll. An den Errichtungs- und Betriebskosten von derzeit veranschlagten 9,6 Milliarden Euro wird sich die EU mit 40 Prozent beteiligen. [ mehr ]
Autor Robert Buchacher

Mittwoch, 1. Februar 2006

Kalte Kernfusion

Manchmal ist, was im Netz alles verbreitet und zusammengeschrieben wird, schon haarsträubend.
    Es ist Forschern tatsächlich gelungen, die kalte Fusion zu reproduzieren. Doch die Erkenntnisse dieser Forschungen werden von den Regierungen aktiv bekämpft. Die Gründe dafür haben etwas damit zu tun, dass ein Kubikkilometer Meerwasser so viel Brennstoff enthält, wie in den gesamten bekannten Ölreserven schlummert...
Wer auch immer das geschrieben hat, scheint sich wenig mit Kernphysik, Energieforschung oder gar Wirtschaft auseinander setzen zu wollen, dafür aber simple Schlüsse zu ziehen. Solches in einem Blog zu verbreiten ist schon beinah fahrlässig und bringt die Bloggerszene in ein schiefes Licht.
Es ist richtig, dass im Jahr 2002 behauptet worden ist, es wären Anzeichen einer kalten Kernfusion beobachtet worden. Und im Jahr 2005/06 wurde publiziert Forscher der Purdue-Universität glauben, erneut Deuteriumkerne mithilfe von implodierenden Gasbläschen in einer Flüssigkeit zur Fusion gebracht zu haben. In ihren Experimenten konnten die Wissenschaftler die bei der Fusion ausgestoßenen Neutronen nachweisen. Wie schon bei der Veröffentlichung der Pionierarbeit im Jahre 2002 ist allerdings die Fachwelt auch dieses Mal nicht völlig überzeugt.
Es ist nun mal so, dass die Energieforschung auf Hochtouren betrieben wird. Nicht nur an den Unis, bei CERN und anderen staatlichen Forschungsinstituten. Auch IBM verfügt über Forschungsstationen und beschäftigt Atomphysiker, ESSO, SHELL, ARAL - alle Rohöl fördernden Gesellschaften arbeiten auf dem Gebiet der Energieforschung und keine lässt etwas unversucht, die kalte Kernfusion als erste patentieren lassen zu können. Bis es allerdings möglich sein wird, die kalte Kernfusion - auf welcher Grundlage auch immer - kontrolliert ablaufen zu lassen, dürfte noch einige Zeit vergehen.
Es sei denn, es treffe ein Glücksfall ein und einem Bastler gelingt es, das zu entdecken, was den gelehrten und etwas verbildeten Atomphysikern entgeht.
Ueberprüfen via Google search oder Der Kernfusion einen Schritt näher

Wer suchet, der...

 

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anaximander - 18. Mrz, 14:27
"Inferno" 1. Kapitel
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Minder-Hauen auf Economiesuisse
Voll dumpfer Blödheit hauen die Medien auf Economiesuisse...
anaximander - 10. Mrz, 17:49
Herzlichen Dank
ich habe den Link korrigiert
anaximander - 10. Mrz, 09:55
Du hast hier...
aus Versehen den Artikel von der Ates verlinkt.
Belleeer - 10. Mrz, 07:44
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Die Zukunft der Suppenküchen sieht rosig aus... In...
anaximander - 10. Mrz, 01:45
Die Sympathisanten Nordkoreas
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Hugo Chavez ist tot
Hugo Chavez ist tot. Er hat den Kampf gegen den Krebs...
anaximander - 6. Mrz, 00:06
Yep, das ist alles
korrekt. Es ist allerdings viel schlimmer, als die...
anaximander - 6. Mrz, 00:02
.
Da scheint im Satire-Video The One About The UN (von...
hammond - 5. Mrz, 23:31
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