Der dänische Schriftsteller Jens Christian Gröndahl
denkt darüber nach, was die offene Nordostpassage für die Skandinavier bedeutet. Zur großen Enttäuschung all jener, die der Klimaerwärmung die Schuld an der Passierbarkeit der Nordostpasse zuweisen wollen, erklären Meeresforscher, es liege an den Strom- und Windverhältnissen.
In der ersten Folge von "Klare Worte" trifft Wolfram Weimer Michael Miersch und spricht mit ihm über nachhaltige Trends und Konzepte.
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Der Mann leidet nicht an Größenwahn: er ist davon überzeugt, dass es von Deutschland abhängt, ob der Planet Erde überlebt oder aber in die Brüche geht. Deutschland wird allen anderen Staaten sagen, was sie zu tun haben - und vor allem die Amerikaner müssen kuschen. Tja, der deutsche Umweltminister Röttgen
hält viel von sich und Deutschland.
Naja, Merkels Schwätzer.
Das "Global Warming Potential" von Methangas ist weitaus grösser als bisher angenommen. Rechnerisch habe zum Beispiel ein Kilogramm Methan innerhalb von 100 Jahren in der Atmosphäre dieselbe Wirkung wie 21 bis 25 Kilogramm CO2. Methan entstehe vor allem in der Landwirtschaft, etwa bei der Viehhaltung, dem Nassanbau von Reis, der Existenz von Elefanten, dem Furzen der Kreatur. Und das gilt es, wenn es nach den Wissenschaftlern, die sich immer mal wieder irren, geht, auszumerzen.
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Die Welt,
erklärt der US-Starautor Tom Friedman, brauche die Grüne Weltrevolution und die USA hätten sie anzuzetteln.
"Thomas L. Friedman, Korrespondent und Kolumnist der „New York Times“, dreifacher Pulitzerpreisträger und Bestsellerautor hält seinen Vortrag vor rund 130 Gästen auf Basis seines jüngsten Buches: „Hot, Flat, and Crowded“, das in diesem Jahr auch übersetzt unter dem eher müden Titel „Was zu tun ist. Eine Agenda für das 21. Jahrhundert“ erschienen ist. Den 56-Jährigen könnte man als Michael Moore der Printjournalisten beschreiben, fast so bissig und radikal, nur nicht so prollig. Er plädiert für den Eingriff des Staates in die Märkte, kritisierte vor Monaten auch die Bundesregierung für ihr zögerliches Auflegen der Konjunkturpakete. Er nimmt eine globale Perspektive ein – im Sinne von „Mutter Natur“, wie er sagt. All das würde ihn nach deutschen Maßstäben zu einem Linken machen. Zugleich markiert er leidenschaftlich den Nationalisten – oder Patrioten, wie Amerikaner sagen."
Tipp E.S.
Mit Blick auf den Kopenhagener Klimagipfel im kommenden Dezember legt der britische Regierungsberater Nicholas Stern einen Rettungsplan für die Erde vor. Ob Stern tatsächlich
so genau weiß, wovon der spricht, steht in den Sternen; dass die Menschheit zur Natur Sorge tragen muss dagegen nicht. Also lassen wir die Erde zu einer Bank werden, die im Interesse aller Länder gerettet werden muss.
Am Gendarmenmark in Berlin hat der WWF eine Kunstauktion
installieren lassen: 1.000 Menschen wurden aus Eis gefertigt, um der Gesellschaft vorzuführen, wie Eisschmelze funktioniert.
Interessanterweise fragt keiner, wie viel Strom diese Aktion verschlungen hat - und wie belastend sie sich auf das Klima auswirkt.
Eine heute veröffentlichte Studie der Organisation Oxfam in Australien
warnt vor neuen Flüchtlingsströmen. Ungefähr 75 Millionen Menschen werden wegen des Klimawandels allein im asiatisch-pazifischen Raum ihre Heimat verlassen - und sich eine neue suchen müssen.
Was sich in Sachen Klimaschutz alles tut, ist ungeheuerlich und unverantwortlich. Aber auch lächerlich.
Großer Klima-Kongress in Essen: dort stellt man uns die scheinheilige Frage “Sind Demokratische Regime gut gerüstet für die erforderlichen Entscheidungen, oder sind autoritäre Regime dazu besser in der Lage?” Öffentliche Institute veranstalten vom 8.-10. Juni in Essen den Kongress zur “Großen Transformation”! Unterstützt werden sie u.a. von den Stiftungen Thyssen, Krupp, Henkel, Volkswagen und Hertie. Wichtigstes Thema ist in Essen die Grundüberzeugung der Veranstalter, daß die von ihnen herbei geredete “Klimakatastrophe” zu schwerwiegend sei, um von normalen Menschen im demokratischen Prozeß nach Überprüfung der Fakten und ggf. per Anpassung bestanden werden kann.
Es
erschallt unüberhörbar der Ruf nach einem neuen, autoritären Regime, das die Demokratie killt - und die Geschäfte des Staates und der Privaten übernimmt.
via achgut
Dünne Menschen leben nicht nur länger; sie leben vor allem klimaschonender. Das zumindest behaupten Wissenschaftler im Journal oft Epidemology. Sie behaupten, die steigende Zahl an Fettleibigen und Übergewichtigen sei ein Grund dafür, dass der Energieverbrauch in den vergangenen 40 Jahren gewaltig gestiegen ist. In der Studie hatten die Forscher um Phil Edwards von der London School of Hygiene and Tropical Medicine ein Bevölkerungsmodell mit einem 3,5-Prozent-Anteil von Fettleibigen - dies entspricht den Zahlen von 1970 - mit einem 40-Prozent-Anteil - dies entspricht der Vorhersage von 2010 - verglichen.
"Wie stark die Auswirkungen des Lebensstils - vor allem der Ernährung - auf das Klima genau sind, läßt sich nur sehr schwer sagen", so der Wiener Klimaforscher Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur. Fest stehe, dass sie massiv sind. Der steigende Bedarf von Fisch und Fleisch bedeute für die Erde nichts Gutes. "Die Effizienz bei Getreide oder anderen pflanzlichen Nahrungsmitteln ist wesentlich höher, da hier Solarenergie direkt umgewandelt wird", so Formayer. Es mache einen großen Unterschied ob man 3.000 Kalorien aus pflanzlicher oder tierischer Nahrung zu sich nimmt. "Gerade bei der Fleischproduktion ist der Aufwand sehr groß, da die Tiere mit Getreide ernährt werden. Dass der Energieaufwand bei der Fleischproduktion das Fünf- bis Zehnfache beträgt, ist vorstellbar", meint der Klimaforscher.
Zum Teil sind die Schlüsse, die da gezogen werden, geradezu absurd, trotzdem; In Großbritannien ist die verbrauchte "Lebensmittelenergie" in den vergangenen 40 Jahren um 19 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass die dickere Bevölkerung um 19 Prozent mehr Nahrung zu sich nimmt, als die dünnere vor 40 Jahren. Edwards Team hat neben dem Mehraufwand für die zusätzliche Nahrung auch berechnet, dass damit die Treibhausgasemissionen zwischen 0,4 und einer Gigatonnen pro Milliarde Menschen höher liegen. Zwischen 1994 und 2004 ist der durchschnittliche Body-Mass-Index in England von 26 auf 27,3 angestiegen. Bei Frauen stieg er von 25,8 auf 26,9. Das entspricht einem Mehrgewicht von drei Kilogramm.
Und das alles ist McDonalds zu verdanken und dem Fast Food - alle anderen Faktoren kann man ausblenden...
ptc