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Krankenkassen

Sonntag, 20. Mai 2012

Zweckentfremdete Krankenkassenprämiengelder

Dass die Krankenkassen unsere Prämien für Fernsehwerbung einsetzen, ist hinlänglich bekannt und dass kein Politiker dagegen aufbegehrt ebenfalls. Aber dass die Prämien jetzt auch noch dazu verwendet werden, politische Werbung zu machen ohne dass die politischen Parteien, die sich doch unheimlich für geringere Prämien stark machen, schlägt dem Fass den Boden aus.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Blick kämpft für Zuhälterei

Es ist erstaunlich, dass ein Boulevardblatt wie der Blick massiv für die Manged-Care-Vorlage des Sozialisten Berset kämpft. Rechnen ist nicht die Stärke der Blick-Journaille, sonst müssten sie zugeben, dass Managed-Care die Krankenkassenprämien noch mehr belasten würde als das heutige System. Letzteres ermöglicht es einem Arzt Rechnung zu stellen; mit Managed-Care ist dies einem ganzen Netzwerk möglich. Es lässt sich an einer Hand ablesen, dass das kranke Gesundheitssystem an Managed-Care eher sterben als genesen wird.
Wir brauchen die Zuhälterei der Mediziner nicht.

Samstag, 21. April 2012

CVP will Manged-Care annehmen

Wie könnte es auch anders sein, die CVP empfiehlt die Manged-Care-Vorlage, das ist die Zuhälterei unter Medizinern, anzunehmen. Sie kommte am 17. Juni zur Abstimmung. Ruth Humbel, die sich anmasst von sich zu behaupten, sie verstehe etwas von Kostenbremsen im Gesundheitswesen, war da federführend.
Jedem denkenden Menschen ist klar, dass wenn eine Arzt nur dafür zuständig ist, einen Patienten an sieben andere Ärzte zu überweisen und darüber Buch zu führen, die Kosten steigen werden. Denn weder die Spezialisten noch der Zuhälter wollen auf ihre Einnahmen verzichten.
Quelle

Sonntag, 19. Februar 2012

Berset sorgt für neuen Krankenkassenprämien-Schub

Das Gesundheitssystem wird immer schlechter; physisch Kranken wird zugemutet, sich von einem Managed-Care-System - pure Zuhälterei - versorgen zu lassen. Die Räte meinen, damit die Kosten senken zu können, was ein grundlegender Irrtum ist. Glücklicherweise kommt diese Vorlage zur Abstimmung: Es wird kaum jemanden geben, der seinen Arzt nicht selbst aussuchen will.
Doch jetzt kommt der Clou: Bundesrat Berset will die armen Psychologen fördern; sie sollen sich jetzt von den Krankenkassen bezahlen lassen - um auf die Therapie auf diese Weise populärer und attraktiver zu machen.
Auf das überladene Zuhälterei-System, Managed-Care-Modell genannt, wurden auch noch Psychologen gehievt.
Doch das soll sich jetzt ändern: Jeder, der als selbständiger Psychologe arbeitet, soll direkt mit der Grundversicherung abrechnen können.
Gewiss, das Land hat viel zu viele Psychologen ausgebildet, die keinen Job finden. Aber jetzt sorgt Väterchen Staat für eine geregelte Einkommen....

Montag, 12. September 2011

Managed Care - Ärzte als Zuhälter

Zum Teufel mit unseren Politikern, die das Gesundheitssystem "revolutionieren" wollen, auch wenn nicht mehr als noch höhere Prämien und Kosten dabei herauskommen. Wer seine kostbare Lebenszeit gern in Wartezimmern verbringt, und alle "Köstlichkeiten", die eine Krankenkasse im Rahmen der Behandlung durch diesen Bund, genannt Managed Care, einer unbedeutenden Krankheit bezahlt, genießen will, ist sicher begeistert von ManagedCare.
Wer das nicht will, muss 20 Prozent der Kosten, die er verursacht, selber bezahlen - egal, wie viel Geld er dank gesundem Menschenverstand der Krankenkasse gespart und eingebracht hat.

Samstag, 4. Juni 2011

54.Biennale - Schlingensief

Wilfried Mommert und Sandra Tauner berichten von der 54. Biennale in Venedig, die Erleuchtung der Aufgeklärten verspricht. Schlingensief ist gestorben, ehe er seine Projekte umsetzen konnte.
    "Kuratorin Susanne Gaensheimer hatte nun die schwierige Aufgabe, seine Projekte zu präsentieren. „Einen Plan B für den Fall seines Todes hatte ich nicht“, erklärte Gaensheimer bei der Eröffnung des Deutschen Pavillons. Im Hauptraum arrangierte sie die Bühne der „Kirche der Angst vor dem Fremden in mir“ – eine Rauminstallation, die sich mit dem Thema „Leben wollen, aber sterben müssen“ auseinandersetzt. Ein Kino wurde im rechten Seitenraum eingerichtet. Sechs Filme aus verschiedenen Schaffensperioden des Theater-, Opern- und Filmregisseurs laufen dort. Der linke Seitenflügel dokumentiert Schlingensiefs Pläne für ein Operndorf in Afrika, das mit Schule, Kantine, Krankenstation und Festspielgebäude in Burkina Faso entsteht.
[ weiter ]

Dienstag, 3. Mai 2011

Bundesrat sorgt für höhere Krankenkassenprämien

Die Folgen der Einführung der Fallpauschalen sind für Patienten furchtbar und führen zu einer Krankenkassenprämien Erhöhung zwischen 5,2 und 7,6 Prozent.
Die Krankenkassenprämien steigen immer mehr - und die Leistungen der Ärzte und Spitäler werden immer schlechter. Und das alles unter der Regie des Bundesrates.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Dank Fallpauschalen unbezahlbares Gesundheitswesen

Immer wenn sich Politiker mit ihrem Unverstand um das Sparen im Gesundheitswesen bemühen, steigen die Kosten und die Krankenkassenprämien. Die Anzeichen stehen auf Sturm: Die Fallpauschalen werden zu einem Kostenschub führen, wie er noch nie auf uns zugekommen ist. Wenn die Krankenkassen heute sagen, sie rechneten mit einer Prämienerhöhung von fünf Prozent, so unterschätzen sie die Mehrkosten, die eine Fallpauschale nach sich zieht. In der letzten Zeit ist zu beobachten, dass Patienten in Spitälern, die bereits versuchsweise mit der Fallpauschale hantieren, nach der Fallpauschale zwei, dreimal in die Spitäler zurückkehren, weil Wunden wieder aufbrechen oder Entzündungen ausbrechen. Das zweite und das dritte Mal wird nicht mehr die Fallpauschale angewendet, sondern der entstandene Aufwand berechnet. Früher wurde ein Patient, der eine OP über sich ergehen lassen musste, erst entlassen, wenn die Wunde so weit verheilt war, dass kein ernsthafter Schaden mehr entstehen konnte. Die Fallpauschale aber sorgt dafür, dass der Patient bereits vier Tage nach einer schweren OP entlassen wird - zum Schaden des Patienten und zum Nutzen des Spitals, das gewinnbringend arbeiten muss.
Dazu kommen noch die Kosten, die durch die Medical Care Modelle entstehen. Der Patient wird von einem ganzen Ärztenetzwerk behandelt und jeder daran beteiligte Arzt will auf seine Kosten kommen. Die Politik lässt der Zuhälterei freien Lauf.
Quelle

Samstag, 13. November 2010

Didier Burkhalters Nonsens

Der Schweizer Gesundheitsminister Didier Burkhalter, der immer wieder betont "wir regieren", will die Kostenexplosion im Gesundheitswesen mit aller Macht fördern: Eine Mehrzahl der Patienten soll sich in sogenannten Managed-Care-Modellen behandeln lassen. Das sind Gruppenpraxen und Ärztenetze. Jeder, der an einer Gruppenpraxis beteiligt ist, will von dieser leben, was die Kosten schlagartig explodieren lässt. Das ist Burkhalter scheißegal: Hauptsache, er kann regieren.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Wann packt die SVP dieses heiße Eisen an?

Der schweizerische Gesundheitsminister Didier Burkhalter gebiert, angeblich um für die Versicherten Krankenkassenprämien zu sparen, eine Bieridee nach der anderen. Die letzte ist das Ärztenetzwerk, das sogenannte "Managed Care"-Modell, das jede bis heute noch vorhandene Selbstverantwortung der Patienten/Versicherten/ Prämienzahler ausmerzt und die Kosten für das Gesundheitssystem verdoppeln oder gar verdreifachen wird. Wer für sich Managed Care entscheidet und die Kostenerhöhung für das Gesundheitswesen verantwortet, soll - immer nach Burkhalter - dafür auch noch belohnt werden, indem er sich mit nur 10 Prozent an den verursachten Kosten beteiligen muss, während alle, die auf der freien Arztwahl bestehen und dafür sorgen, dass die Kosten nicht ins Unermessliche steigen, mit 20 Prozent Kostenbeteiligung belastet werden. Schon jetzt können 40 Prozent der Versicherten ihre Prämien für die Krankenkasse nicht mehr bezahlen. Im nächsten Jahr dürfte dieser Prozentsatz zunehmen. Das ist Bigotterie. Wir bezahlen die Prämien für all jene, die sie nicht bezahlen könne, mit immer höheren Steuern - und dazu auch noch doppelt und dreifach, weil wir mit unserem System eine total überflüssige Bürokratie füttern, die gefräßiger als ein Schwarm Haie ist. Sie gehen zum Arzt, weil sie ein Rezept für ein Dafalgan haben wollen. Das Dafalgan kostet 3.75; sie könnten das mit Leichtigkeit in der Drogerie kaufen, aber sie sind ja Prämienzahler und wollen dafür auch Etwas haben. Der Arzt stellt ihnen ein Rezept aus, das kostet 19.75, die er ihnen Ende Monat in Rechnung stellt. Die Rechnung kostet zwanzig Franken, demzufolge haben Sie bereits jetzt Kosten von über 40. Franken verursacht für ein Medikament, das 3.75 kostet. Wenn Sie das "Glück" haben bei einem Ärztenetzwerk versichert zu sein, kostet das Dafalgan, weil sie vom praktischen Arzt zum Neurologen oder dem Spezialisten für Innere Medizin weitergeleitet werden, über hundert Franken. Wunderbar, nicht?
Wenn wir die Kosten im Gesundheitswesen in den Griff bekommen wollen, müssen wir das Krankenkassenobligatorium abschaffen.
Ehe das Geschrei, "das ist unsozial" wieder beginnt, sagen wir gleich, dass wir ein neues Modell brauchen, damit niemand durch die Maschen fällt.
Wir fragen uns, warum die SVP, die immer bereit ist, heiße Eisen anzupacken, sich vor diesem Schritt drückt.

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anaximander - 19. Mai, 22:09
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anaximander - 19. Mai, 15:04

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