Zum Teufel mit unseren Politikern, die das Gesundheitssystem "revolutionieren" wollen, auch wenn nicht mehr als noch höhere Prämien und Kosten dabei herauskommen. Wer seine kostbare Lebenszeit gern in Wartezimmern verbringt, und alle "Köstlichkeiten", die eine Krankenkasse im Rahmen der Behandlung durch diesen Bund, genannt Managed Care, einer unbedeutenden Krankheit bezahlt, genießen will,
ist sicher begeistert von ManagedCare.
Wer das nicht will, muss 20 Prozent der Kosten, die er verursacht, selber bezahlen - egal, wie viel Geld er dank gesundem Menschenverstand der Krankenkasse gespart und eingebracht hat.
Wilfried Mommert und Sandra Tauner berichten von der 54. Biennale in Venedig, die Erleuchtung der Aufgeklärten verspricht. Schlingensief ist gestorben, ehe er seine Projekte umsetzen konnte.
"Kuratorin Susanne Gaensheimer hatte nun die schwierige Aufgabe, seine Projekte zu präsentieren. „Einen Plan B für den Fall seines Todes hatte ich nicht“, erklärte Gaensheimer bei der Eröffnung des Deutschen Pavillons. Im Hauptraum arrangierte sie die Bühne der „Kirche der Angst vor dem Fremden in mir“ – eine Rauminstallation, die sich mit dem Thema „Leben wollen, aber sterben müssen“ auseinandersetzt. Ein Kino wurde im rechten Seitenraum eingerichtet. Sechs Filme aus verschiedenen Schaffensperioden des Theater-, Opern- und Filmregisseurs laufen dort. Der linke Seitenflügel dokumentiert Schlingensiefs Pläne für ein Operndorf in Afrika, das mit Schule, Kantine, Krankenstation und Festspielgebäude in Burkina Faso entsteht.
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Die Folgen der Einführung der Fallpauschalen sind für Patienten furchtbar und führen zu einer Krankenkassenprämien Erhöhung zwischen 5,2 und 7,6 Prozent.
Die Krankenkassenprämien
steigen immer mehr - und die Leistungen der Ärzte und Spitäler werden immer schlechter. Und das alles unter der Regie des Bundesrates.
Immer wenn sich Politiker mit ihrem Unverstand um das Sparen im Gesundheitswesen bemühen, steigen die Kosten und die Krankenkassenprämien. Die Anzeichen stehen auf Sturm: Die Fallpauschalen werden zu einem Kostenschub führen, wie er noch nie auf uns zugekommen ist. Wenn die Krankenkassen heute sagen, sie rechneten mit einer Prämienerhöhung von fünf Prozent, so unterschätzen sie die Mehrkosten, die eine Fallpauschale nach sich zieht. In der letzten Zeit ist zu beobachten, dass Patienten in Spitälern, die bereits versuchsweise mit der Fallpauschale hantieren, nach der Fallpauschale zwei, dreimal in die Spitäler zurückkehren, weil Wunden wieder aufbrechen oder Entzündungen ausbrechen. Das zweite und das dritte Mal wird nicht mehr die Fallpauschale angewendet, sondern der entstandene Aufwand berechnet. Früher wurde ein Patient, der eine OP über sich ergehen lassen musste, erst entlassen, wenn die Wunde so weit verheilt war, dass kein ernsthafter Schaden mehr entstehen konnte. Die Fallpauschale aber sorgt dafür, dass der Patient bereits vier Tage nach einer schweren OP entlassen wird - zum Schaden des Patienten und zum Nutzen des Spitals, das gewinnbringend arbeiten muss.
Dazu kommen noch die Kosten, die durch die Medical Care Modelle entstehen. Der Patient wird von einem ganzen Ärztenetzwerk behandelt und jeder daran beteiligte Arzt will auf seine Kosten kommen. Die Politik lässt der Zuhälterei freien Lauf.
Quelle
Der Schweizer Gesundheitsminister Didier Burkhalter, der immer wieder betont "wir regieren", will die Kostenexplosion im Gesundheitswesen mit aller Macht fördern: Eine Mehrzahl der Patienten
soll sich in sogenannten Managed-Care-Modellen behandeln lassen. Das sind Gruppenpraxen und Ärztenetze. Jeder, der an einer Gruppenpraxis beteiligt ist, will von dieser leben, was die Kosten schlagartig explodieren lässt. Das ist Burkhalter scheißegal: Hauptsache, er kann regieren.
Der schweizerische Gesundheitsminister Didier Burkhalter gebiert, angeblich um für die Versicherten Krankenkassenprämien zu sparen, eine Bieridee nach der anderen. Die letzte ist das Ärztenetzwerk, das sogenannte "Managed Care"-Modell, das jede bis heute noch vorhandene Selbstverantwortung der Patienten/Versicherten/ Prämienzahler ausmerzt und die Kosten für das Gesundheitssystem verdoppeln oder gar verdreifachen wird. Wer für sich Managed Care entscheidet und die Kostenerhöhung für das Gesundheitswesen verantwortet, soll - immer nach Burkhalter - dafür auch noch belohnt werden, indem er sich mit nur 10 Prozent an den verursachten Kosten beteiligen muss, während alle, die auf der freien Arztwahl bestehen und dafür sorgen, dass die Kosten nicht ins Unermessliche steigen, mit 20 Prozent Kostenbeteiligung belastet werden. Schon jetzt können 40 Prozent der Versicherten ihre Prämien für die Krankenkasse nicht mehr bezahlen. Im nächsten Jahr dürfte dieser Prozentsatz zunehmen. Das ist Bigotterie. Wir bezahlen die Prämien für all jene, die sie nicht bezahlen könne, mit immer höheren Steuern - und dazu auch noch doppelt und dreifach, weil wir mit unserem System eine total überflüssige Bürokratie füttern, die gefräßiger als ein Schwarm Haie ist. Sie gehen zum Arzt, weil sie ein Rezept für ein Dafalgan haben wollen. Das Dafalgan kostet 3.75; sie könnten das mit Leichtigkeit in der Drogerie kaufen, aber sie sind ja Prämienzahler und wollen dafür auch Etwas haben. Der Arzt stellt ihnen ein Rezept aus, das kostet 19.75, die er ihnen Ende Monat in Rechnung stellt. Die Rechnung kostet zwanzig Franken, demzufolge haben Sie bereits jetzt Kosten von über 40. Franken verursacht für ein Medikament, das 3.75 kostet. Wenn Sie das "Glück" haben bei einem Ärztenetzwerk versichert zu sein, kostet das Dafalgan, weil sie vom praktischen Arzt zum Neurologen oder dem Spezialisten für Innere Medizin weitergeleitet werden, über hundert Franken. Wunderbar, nicht?
Wenn wir die Kosten im Gesundheitswesen in den Griff bekommen wollen, müssen wir das Krankenkassenobligatorium abschaffen.
Ehe das Geschrei, "das ist unsozial" wieder beginnt, sagen wir gleich, dass wir ein neues Modell brauchen, damit niemand durch die Maschen fällt.
Wir fragen uns, warum die SVP, die immer bereit ist, heiße Eisen anzupacken, sich vor diesem Schritt drückt.
Managed Care und Fallpauschalen, so wird der Schweizer Bevölkerung von Seiten des Staates immer wieder eingebläut, lassen die Krankenkassenprämien sinken. Den Idioten, die uns diesen Unsinn verkaufen wollen, würde ein Blick über die Grenze nach Deutschland genügen, um zu
erkennen, dass sie Unsinn erzählen. Managed Care und Fallpauschalen lassen die Ausgaben im Gesundheitssystem nämlich derart deutlich schneller und höher wachsen, dass den Versicherten ein Prämienschub von 15,5 Prozent droht.
Doch unsere Beamten, die den Bundesrat beraten, wagen den Blick über die Grenze nicht - und der Bundesrat bemüht seine grauen Hirnzellen - so diese überhaupt vorhanden sind - nicht darüber nachzudenken. Darum drohen uns weiterhin monströse Prämienerhöhungen.
In der Schweiz bestimmen Beamte, für welche Leistungen die Bevölkerung krankenversichert sein muss. Staatliche "Fürsorge" nennen unsere Politiker das. Jeder Schnupfen ist zwangsversichert und jedes Bobo. Dafür bezahlen wir seit dem Jahr 1996 jedes Jahr mindestens zehn Prozent mehr Krankenkassenprämie, die ebenfalls von staatlich finanzierten Bürokraten errechnet wird.
Der Zwang, sich für den Krankheitsfall versichern lassen zu müssen, ist okay. Nicht okay ist, dass man den Leistungskatalog nicht an die individuellen Bedürfnisse anpassen kann.
Mit einer Volksinitiative soll dies jetzt
geändert werden.
Die CVP
strebt einmal mehr eine Umverteilung an. Diesmal betrifft sie die Krankenkassenprämien. Für Kinder sollen sämtliche ärztlichen und psychiatrischen, psychologischen, therapeutischen Leistungen gratis sein. Dafür müssten die Erwachsenen nebst der jährlichen Prämienerhöhung noch einmal einen Prämienzuschlag von 7 Prozent in Kauf nehmen.
Die Rechnung geht nicht auf, und das weiß Ruth Humbel genau, darum setzt sie auf das Blenden der Stimmbürger, die ihrer Ansicht nach eh nicht rechnen können.
Der staatliche Kostendruck verhindert, wenn man Thierry Carrel glauben darf, - und es ist nicht einzusehen, warum man das nicht tun sollte - das Einsetzen von moderenen Herzklappen am Berner Inselspital. Thierry Carrel warnt, dass die neuen Fallpauschalen den Zugang zur Spitzenmedizin erschweren. Absurderweise führt das Sparen dazu, dass ein Patient sich mindestens zehn Tage lang im Spital pflegen lassen muss. Käme die moderne Herzklappe zum Zug, dürfte er das Spital schon nach einem Tag wieder verlassen. FAZIT: Sparen führt zu voll besetzten Spitälern.
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Artikel von Markus Brotschi