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Medien

Dienstag, 14. Februar 2012

Wunschdenken beim BLICK

Die Schweizer Militärpiloten wünschen sich teure und luxuriöse Kampfjets. Nicht das Fliegen und das damit verbundene Zielen ist ihnen wichtig, sondern der Komfort. Und um sich ihren Wunsch zu erfüllen, bearbeiten sie die Politiker, die im Stände- und Nationalrat sitzen. Diese zaubern alte "Geheimberichte" hervor - und machen bedenkliche oder zornige Mienen, heben den Zeigefinger und deuten auf den Verteidigungsminister. Der schüttelt verständnislos den Kopf; er kann nicht verstehen, dass diese Politiker sich aufregen über etwas, was veraltet ist. Und schon tritt der BLICK auf den Plan und schreibt "Stürzt Maurer ab?". Das hätten sie gern, die Blick-Redakteure, da ginge ihnen einer ab. Allerdings gehts nur in die Hosen...

Sonntag, 12. Februar 2012

Was nackt ist, ist wahr

Fünf führende Redakteure des Boulevardblattes Sun sind festgenommen worden. Sun ist in Großbritannien vor allem wegen der frechen Schlagzeilen und der "nackten Wahrheiten" seiner Pinup-Girls berühmt. SUN ist, nebenbei bemerkt, das Vorbild für den BLICK.
Wie auch immer: Unter den Festgenommenen sind der Bildredakteur, der Chef-Auslandskorrespondent und der Chefreporter des Blattes. Sie sollen Polizisten und Beamte bestochen haben.
Wahr an dem Presseerzeugnis Sun sind eigentlich nur noch die nackten Pinup-Girls.

Frank A. Meyers Lieblingsschimpfwort

Er hasst Konrad Hummler und alles, was "konservativ" ist. Und er triumphiert heute, weil Hummler als Verwaltungsratspräsident der NZZ zurückgetreten ist. Konservativ, Mut, Zivilcourage - alles Begriffe die für FAM "unanständig" sind. Sympathisch ist ihm anscheinend das Verlogene - und alles, was links ist und in die EU strebt.

Samstag, 11. Februar 2012

Blick-Hiebe für Magdalena Martullo-Blocher

Weil Magdalena Martullo Blocher an der Bilanz-Medienkonferenz der EMS-Gruppe, die sie mit Bravur zum Erfolg führt, die EU kritisiert hat, hagelt es Hiebe von der Ringier-Journaille, die an der EU weiß Gott nichts zu kritisieren sieht. Die Schweizer Unternehmer müssten ihre Probleme selber lösen, sagt Martullo-Blocher; auf die Politik sei kein Verlass. Recht hat sie auch, wenn sie vor den Kostenfolgen des unüberlegten, rein populistischen Atomausstiegs des Bundesrates warnt.
Martullo-Blocher führt die Ems-Chemie ohne den Segen der Gewerkschaften. Sie trägt mehr Sorge zum Personal als so mancher gewerkschaftlich organisierte Betrieb. Wenn der Absatz rollt, können die Mitarbeiter der Ems-Chemie ein Ferien- und Freizeitkonto äuffnen, das sie in schlechten Zeiten abbauen können. Sie beweist damit, dass es auch ohne staatlich finanzierte Kurzarbeit geht. Dass das alles nicht ins Konzept der Gewerkschaften und des Ringier-Verlages passt, liegt auf der Hand.

Freitag, 10. Februar 2012

Der latente Antisemitismus in den Medien

Nicht nur, aber auch in Österreich findet der Antisemitismus immer öfter den Weg in heimische Medien - "selten offen manifest, dafür latent oder codiert. So lautet das Kernfazit einer zwei Jahre laufenden Studie (2009-2011) des Wiener Instituts für Konfliktforschung (IKF) und des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien. Bei dem Projekt wurde der Mediendiskurs vor dem Hintergrund der Finanzkrise durchleuchtet."
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E.S.

Dienstag, 7. Februar 2012

BLICK-Redakteure zerstören Existenzen

Auf BLICK-Online ist die Entschuldigung an Beat Dünki nicht zu finden, dafür auf der Titelseite der BLICK-Printausgabe. Die Entschuldigung, die an Beat Dünki gerichtet ist, resultiert aus einem Rufmord, den die Blick-Redakteure begangen haben. Dünki war Inhaber des Unternehmens Time Out und die Blick-Journaille sagte ihm den Betrieb von Foltercamps nach. Darunter litten Dünkis Geschäfte, Geschäftsbeziehungen und er selbst.
In einem veröffentlichten Brief an Dünki geht Marc Walder, Chef des «Blick»-Herausgebers Ringier Schweiz, noch weiter: «Im Nachhinein musste ‹Blick› feststellen, dass die in der Zeitung wiedergegebenen Vorwürfe der Jugendlichen falsch oder zumindest masslos übertrieben waren.» Die damalige Berichterstattung habe «katastrophale Folgen» für Dünki gehabt, schreibt Walder. Er hoffe, die «uneingeschränkte Entschuldigung» könne dazu beitragen, dass die Behörden Dünki wieder jenen Platz einräumen, den er früher hatte. Dünki erhält von Ringier eine Genugtuungssumme, über die er sich ausschweigt, die aber mehrere Hunderttausend Franken betragen dürfte.
Die Blick-Dünki-Affäre zeigt deutlich, dass die Blick-Journaille nicht nur nicht zimperlich ist, sondern darauf aus zu sein scheint, Menschen mit unwahren, aus der Luft gegriffenen oder auf Lügen Dritter beruhender Behauptungen zu zerstören.
[ lesen Sie mehr hier ]

Donnerstag, 2. Februar 2012

Günter Lachmann plappert Steuerfahndern nach

Italiens Steuerfahnder verfügen über eine rege Fantasie. Der oberste Boss behauptet jetzt gar, den Schweizer Banken mangle es an Platz für die Unterbringung von geschmuggelten Goldbarren und Geld aus Italien und müssten darum Safes in Hotels anmieten. Das ginge ja noch, aber dass ein Günter Lachmann den Sprüchen auf den Leim kriecht, ist kaum zu fassen.
    Mehr als elf Milliarden Euro sollen im letzten Vierteljahr aus Italien in die Schweiz geschafft worden sein, sagte er der Zeitung „La Repubblica“. Mit dem Regierungswechsel und Montis Ankündigung, hart gegen Steuersünder vorzugehen, habe die Kapitalflucht zugenommen. „Es gibt eine Massenflucht von Kapital in die Schweiz“, sagte Befera.
Wenn es italienischen Geld- und Devisenschmugglern noch gelingt, Gold und Euros in die Schweiz zu schmuggeln, müssen sie die Hotelsafes schon selber mieten; die Schweizer Banken meiden jedes Risiko und lehnen die Annahme von Schwarzgeld seit 2008 ab. Wir haben den Versuch bei drei Schweizer Banken gewagt - und sind angebrannt.
Darum, liebe Schreiberlinge, plappert nicht einfach nach, sondern prüft die Aussagen von Bankern, Politikern und Steuerfahndern - ehe ihr euch an eure Maschinen setzt und plump daher schreibt.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Wunschtraum der BLICK-Journaille

Der Zankapfel der BLICK-Redakteure ist Natalie Rickli, die anlässlich ihrer Wahl in den Nationalrat am meisten Zürcher-Stimmen erhalten hat. Rickli ist eine junge Frau, die sich eine eigene Meinung bildet, diese vorträgt und dazu steht. Und das ist etwas, das weder Blick-Redakteure noch alte PR-Berater verstehen, weil sie es sich gewohnt sind, Meinungen vorzugeben und darauf zählen, dass die Öffentlichkeit diese frag- und gedankenlos übernimmt.
Dass Journalisten und PR-Berater wie Hühner auf Natalie Rickli und der SVP herumhacken, erstaunt nicht; zu gern möchten erstere ihren Wunschtraum von einer zerstrittenen, sich gegenseitig zerfleischenden SVP in Erfüllung gehen sehen. Um nachzuhelfen, erklären die Blick-Journis Amstutz, Rickli und/oder Kuprecht zu Lügnern.

Montag, 30. Januar 2012

PR-Profis wollen Hummler weg katapultieren

Konrad Hummler ist Verwaltungsratsrpäsident der NZZ-Gruppe. Das passt vielen PR-Profis nicht in den Kram. Nach dem Fall der Bank Wegelin sehen sie die Gelegenheit gekommen, Hummler zum Rücktritt zu zwingen. Allerdings haben sie ihre Rechnung ohne die Aktionäre de NZZ gemacht; die nämlich wollen Hummler, der nicht gegen Schweizerisches Recht verstoßen hat, behalten - und keinem von irgendwelchen selbsternannten PR-Profis aufgesetzten Image opfern. NZZ-intern allerdings sind die Hoffnungen gewisser Leute groß; einige würden Hummler gern beerben.
Der Verwaltungsrat täte gut daran, sich um die Geschäfte der NZZ-Gruppe zu kümmern, Hummler seinen Job machen zu lassen, statt sich auf unproduktives Gerede von PR-Profis zu konzentrieren.

BLICKs Kampf an der Seite der USA

Der Blick schießt aus vollen Rohren gegen Konrad Hummler, die Bank Wegelin - und nicht zuletzt gegen die Interessen der Schweiz.
Kein Wort über Widmer-Schlumpfs vorauseilenden Gehorsam gegenüber den USA; kein Wort über ihr Totalversagen, was die Wahrung der Interessen der Schweiz betrifft. Widmer-Schlumpfs kriecherische Haltung gegenüber den USA und der EU ist ganz im Interesse des BLICK und des Ringier-Verlages; sie wünschen sich nichts sehnlicher als einen EU-Beitritt. Und wenn der Finanzplatz Schweiz endlich ruiniert ist, steht dem Beitritt nur noch wenig im Weg.
Nur so ist zu erklären, dass der Blick tatkräftig an der Seite der US-Behörden gegen die Interessen der Schweiz kämpft.

Wer suchet, der...

 

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