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Medizin

Freitag, 6. November 2009

Impfstoff mit Mikrochips

Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass sich die unterschiedlichsten mafiösen Vereinigungen zusammengetan haben, nicht nur um der Pharma ein Milliardengeschäft zu ermöglichen, sondern die tumben Völker mit Mikrochips zu bestücken.
"The Sun" hat darüber scheinbar schon vor Jahrzehnten spekuliert. Diese Schweinegrippeimpfungshysterie aber ist vermutlich nur der Testlauf...

Montag, 28. September 2009

Clostridium difficile - mehr Infektionen

Das Ansteigen der Infektionen mit Clostridium difficile - diese Darmbakterien können eine unter Umständen lebensbedrohende Durchfallserkrankung auslösen - in den vergangenen Jahren ist eher auf genetische Veränderungen als auf die hygienischen Bedingungen in den Krankenhäusern zurückzuführen. Der Vergleich eines historischen Bakterienstammes und eines vom Ausbruch im Stoke Mandeville Hospital im Jahr 2003 hat laut London School of Hygiene and Tropical Medicine erwiesen, dass das Stäbchenbakterium bösartiger geworden ist. Es kann sich laut der in Genome Biology veröffentlichten Studie leichter ausbreiten und schwerere Symptome hervorrufen. In Großbritannien will der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) die Zahl der Erkrankungen laut BBC bis 2010/2011 um 30 Prozent senken.
Das Bakterium ist derzeit im Darm von drei Prozent der gesunden Erwachsenen und 66 Prozent der Kleinkinder nachweisbar. Bei gesunden Menschen kommt es kaum zu Problemen. Sie treten erst auf, wenn das normale Gleichgewicht der Bakterien im Darm zum Beispiel durch Antibiotika gestört wird. Dieses Bakterium ist die Hauptursache für im Krankenhaus auftretende Diarrhö. In den vergangenen Jahren ist mit PCR-Ribotyp 027 eine neue Gruppe von sehr ansteckenden C.-difficile-Stämmen verstärkt aufgetreten. Sie verursachen noch schwerere Durchfälle und eine höhere Sterblichkeit.
Die Analyse des gesamten Genoms der "hypervirulenten" Stämme und eines älteren Stamms ergab, dass das Bakterium Gene erworben hat, die es ihm besser ermöglichen, in der Umwelt zu überleben, sich leichter auszubreiten und schwerere Erkrankungen hervorzurufen. Insgesamt scheinen sich fünf verschiedene genetische Bereiche in den vergangenen Jahrzehnten akkumuliert zu haben. Die Anzahl der Erkrankungen ist seit den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts drastisch gestiegen. Dieser Trend hält an, obwohl laut den neuesten Daten die Anzahl der Infektionen kontinuierlich sinkt.
Im Stoke Mandeville Hospital kam es zwischen 2003 und 2006 zu zwei schweren Ausbrüchen, die zu 35 Todesfällen führten. Der leitende Wissenschaftler Brendan Wren erklärte, dass die aktuelle Studie der Wissenschaft helfen könne zu verstehen, wie das Bakterium so aggressiv werden konnte. "Diese Stämme sind aus dem Nichts aufgetaucht und der plötzliche Anstieg der Erkrankungen ist auf ihre Ausbreitung zurückzuführen." Hygiene allein sei nicht entscheidend, sondern dass sich die Bakterien mit neuen DNA-Stücken weiterentwickelt haben.
Quelle journalmed

Montag, 7. September 2009

Insulin resistentes Gen entdeckt

Beim Diabetes vom Typ 2 verliert das von der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin seine Blutzucker senkende Wirkung. Jetzt hat erstmals ein internationales Forscherteam ein Gen entdeckt, das diese so genannte Insulinresistenz verursachen kann. Es steuert die Produktion eines Proteins, das bei Kontakt mit Insulin die Aufnahme von Zucker aus dem Blut in Muskelzellen in Gang setzt. Ist ein bestimmter DNA-Baustein in der Nähe dieses Gens verändert, wird weniger Protein gebildet und der Blutzuckerspiegel steigt. Diese Entdeckung könnte einen neuen Ansatz für Diabetestherapien liefern, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal "Nature Genetics".
"Es ist möglich, dass bei Diabetespatienten das Signal, das dieses Gen ein- und ausschaltet, defekt ist", sagt Robert Sladek von der McGill University in Montreal, ein Mitglied des Forschungsteams. Eine Behandlung, die das Gen aktiviert, könnte einen erhöhten Blutzuckerspiegel senken. Durch vergleichende Erbgutanalysen von mehreren tausend Probanden identifizierten die Forscher eine Mutation in der Nähe des Gens für Insulin-Rezeptor-Substrate-1 (IRS1), die im Austausch eines einzigen DNA-Bausteins bestand. Diese Veränderung verringerte die Aktivität des IRS1-Gens um 40 Prozent. Dadurch steht in den Muskelzellen weniger IRS1-Protein zur Verfügung, das nötig ist, damit die Zellen auf Insulin reagieren und Zucker aufnehmen können.
"Das ist der erste genetische Beweis dafür, dass eine Störung der Insulinwirkung in den Muskeln an der Entstehung von Diabetes beteiligt sein kann", sagt Teammitglied Philippe Froguel vom Imperial College London. Jetzt ist eine gezielte Suche nach Wirkstoffen möglich, die die Wirksamkeit von Insulin wiederherstellen und den Blutzucker senken. Die bisher bekannten Mutationen, die das Diabetesrisiko erhöhen, verringern nicht die Wirksamkeit des Hormons, sondern drosseln die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse.
W a

Montag, 20. Juli 2009

Honig effektiver als Antibiotika

In einer bisher einzigartigen Studie haben Forscher der University of Sydney Beweise dafür gefunden, dass manche Honigsorten bei der Behandlung von oberflächlichen Wunden und Infektionen effektiver wirken als Antibiotika. Antibiotika wirken in der Regel nur gegen bestimmte Bakterien. Die meisten Bakterien, die Infektionen in Krankenhäusern verursachen, sind noch dazu gegen mindestens ein Antibiotikum resistent. Die in der Studie eingesetzten Honigsorten wirkten jedoch gegen alle gestesteten Erreger, darunter auch multiresistente Bakterien. Was besonders entscheidend ist, die Bakterien passten sich nicht an und entwickelten keine Resistenz gegenüber dem Honig, wie dies bei Antibiotika der Fall ist.
Die von den Wissenschaftlern verwendeten Honigsorten waren Manuka und Jelly Bush aus Neuseeland bzw. Australien. Beide sind zwar als medizinische Varianten erhältlich, werden jedoch in Krankenhäusern kaum eingesetzt. Mit der vorliegenden Studie konnte erstmals gezeigt werden, dass der medizinische Honig in vielen Fällen antibiotische Cremes auf Wunden oder an Kathetern ersetzen könnte. In Anbetracht einer immer kürzeren Lebensdauer vieler Antibiotika sind alternative Behandlungswege gegen Infektionen unerlässlich.
Den getesteten Honigsorten ist gemein, dass sie von Bienen produziert werden, die sich von Pflanzen der Gattung Leptospermum - allgemein auch als Teebaum bekannt - ernähren. Bisher wissen die Forscher nicht genau, wie der Honig Infektionen vermeidet und abtötet. Sie vermuten, dass ein Bestandteil namens Methylglyoxal eine Wechselwirkung mit anderen, bisher unbekannten, Bestandteilen des Honigs eingeht und so infektionsauslösende Bakterien daran hindert, neue Stämme zu bilden, die gegen den Honig resistent sind.
journalmed / Quelle: Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund

Mittwoch, 6. Mai 2009

Zitat des Tages

Weil es so schön zu Pascal Couchepins Krampf passt, lassen wir Cédric A. George, Gründer der Zürcher Privatklinik Pyramide am See, reden:
    "Wie viele andere auch ist Couchepin ein Politiker, der etwas predigt, das fernab der Realität ist. Er hat Angst vor den politischen Folgen, die er mit diesen klassisch freisinnigen Ideen hervorrufen würde. Insofern ist Couchepin ein typisches Produkt des heutigen Freisinns. Er sieht die Probleme, scheut sich aber vor einer Lösung."
Aus "Die Weltwoche" - nicht freigeschaltet

Teflon-Medizin

Bundesrat Couchepins Kampf gegen die Prämienexplosion im Gesundheitswesen erweist sich als wirkungslos, weil die Krankenkassen mit den Prämiengeldern an der Börse spekulieren durften und große Verluste einfuhren. Couchepin mag das den Versicherten nicht sagen; er verweist auf teure Labortarife, gut verdienende Ärzte, noch besser verdienende Spezialärzte und verantwortungslose Patienten, welche die Krankenkassen schröpfen.
Für Couchepin gilt "wer zahlt, befiehlt" so wenig, wie der Spruch "Der Kunde ist König". Die Versicherten sollen neben den horrenden Prämien für einen Arztbesuch mit einer Praxisgebühr bestraft werden. Wer das nicht will, darf sich einen Arztbesuch erst leisten, wenn ihm ein Telefon-Arzt nachweislich dazu geraten hat. Der Telefon-Arzt arbeitet nicht gratis; er wird so viel verdienen wollen, wie ein praktischer Arzt normalerweise verdient - und diese Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Couchepin schiebt einen Telefon-Arzt zwischen den Hausarzt und den Patienten, er bläht den bürokratischen Apparat auf - und meint, das Gesundheitssystem werde daran gesunden. Der Mann hat nicht mehr alle Tassen im Schrank; er beschert den Versicherten für die horrenden Prämien, die von diesen berappt werden, die Teflon-Medizin...
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Dienstag, 14. April 2009

Neues Alzheimer-Medikament

Wissenschaftler des University College London haben ein neues, Medikament gegen Alzheimer entwickelt. CPHPC entfernt ein Protein, von dem angenommen wird, dass es bei Alzheimer eine entscheidende Rolle spielt, aus dem Blut. Tests ergaben, dass das Protein auch aus den Gehirnen von fünf Alzheimer-Patienten verschwand, die das Medikament drei Monate lang einnahmen. Größer angelegte und länger dauernde Studien befinden sich derzeit in Planung. Details der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.
Das Protein Serum-Amyloid P (SAP) kommt immer in den Plaquen und den Tangles der Nervenfasern der Gehirne von Betroffenen vor. Es wird angenommen, dass es gesunde Zellen schädigt. Es scheint in beiden Fällen zu verhindern, dass diese Strukturen in die Brüche gehen. Zusätzlich wurde zumindest in Laborexperimenten nachgewiesen, dass es die Bildung des Amyloid-Proteins fördert, das seinerseits die schädigenden Plaquen entstehen lässt. Es gibt auch Hinweise darauf, dass SAP selbst die Gehirnzellen direkt schädigen kann.
Zwei der großen potenziellen Vorteile von CPHPC sind, dass es - einmal im Körper - nicht abgebaut wird und dass es über eine sehr spezifische Funktion verfügt. Dabei kommt es zu keiner Interaktion mit den Zellen. Damit soll das Risiko von Nebenwirkungen verringert werden. Die Wissenschaftler erwarteten einen Abbau von SAP im Blut der fünf Patienten. Die direkten Auswirkungen auf das Gehirn übertrafen jedoch ihre Erwartungen.
Mit Hilfe von Labortests gelang es dem Team um Mark Pepys, den molekularen Prozess zu entschlüsseln, auf dem die Wirksamkeit des Medikament beruht und zu zeigen, wie sich SAP bei Alzheimer in den Gehirnen ansammelt. Nebenwirkungen bei den Patienten konnten nicht festgestellt werden. CPHPC wurde laut BBC bereits Patienten mit anderen Krankheiten verabreicht, die ebenfalls keine Nebenwirkungen hatten. Obwohl drei Monate zu kurz waren, um klinische Vorteile nachzuweisen, kam es zu keiner offensichtlichen Verschlechterung.

Montag, 6. April 2009

Hausärzte sollen zu Verwaltungsangestellten werden

Die Hausärzte sollen, wenn es nach den Gesundheitsdirektoren der Kantone geht, gelinde gesagt zu reinen Verwaltungsangestellten herabgestuft werden. Etwas weniger mild ausgedrückt: Hausärzte sollen zu reinen Zuhältern für Spezialisten werden, so dass diese immer schön ausgelastet sind. Was für eine kranke Politik...
Zum Artikel

Sonntag, 22. Februar 2009

Psychopharmaka reduzieren die Lebenserwartung

Claudia Nientit schreibt in ihrem Artikel "nur" über die Erhöhung des Sterberisikos der Demenzkranken und scheint nicht zu wissen, dass das eine allgemein gültige Aussage ist: Psychopharmaka reduzieren die Lebenserwartung für alle, die sie schlucken."Antipsychotika heissen die Mittel der Wahl gegen schwere psychische Störungen, mit denen Demenzkranke sich selbst und andere gefährden können. Doch beim Einsatz dieser Medikamente ist Vorsicht geboten: Mehrere Studien weisen auf ein erhöhtes Sterberisiko bei Patienten hin, die Antipsychotika nehmen."Den Ärzten und der Pharma ist das hinlänglich bekannt. So what? - Es ist ihnen mehr oder weniger egal, Hauptsache, die Kasse stimmt.

Montag, 5. Januar 2009

Faule Ausrede des Spitals Aarau?

Ein 4-jähriges Kind mit hohem Fieber wurde im Spital Aarau mit einem Zäpfchen behandelt - und ist leider kurz darauf gestorben. Das Spital Aarau rechtfertigt die Zäpfchenabgabe damit, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei, da das Kind von einer Pflegefachfrau einer Triage - Sichtung - unterzogen worden sei und der Arzt dem Kind eine Stunde später ein fiebersenkendes Zäpfchen verordnet habe.
Das Kind ist kurz darauf an einer Blutvergiftung gestorben. Wir fragen: hätte dieser sinnlose Tod verhindert werden können, wenn anstelle einer Triage Laboruntersuchungen durchgeführt worden wären? und fragen: warum wurde das nicht gemacht?

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

Schweinegrippe-Impfstoff.. .
Othmar von Matt, Claudia Marinka und Fränzi Rütti-Saner...
anaximander - 8. Nov, 00:53
Nur Freidenker sind als...
Nur Freidenker sind als Berater, Heiler oder Kader...
Gris-Gris - 7. Nov, 18:31
Der 9. November in den...
Europa muss kleiner werden, fordert Richard Wagner...
anaximander - 7. Nov, 15:43
Peter Handke "Wunschloses...
Peter Handke spricht im Interview mit Ulrich Weinzierl...
anaximander - 7. Nov, 15:15
Vom Leben in der Matrix
Ein Essay zur Netzkultur von Nicholas Carr.
anaximander - 7. Nov, 09:05
Beim Barte des Propheten
Das Bild stellt die vier männlichen Bundesräte...
herakleitos - 7. Nov, 04:36
Der bundesrat
führt sich auf, als wäre er Alleinherrscher...
Dorothea Minelli (Gast) - 7. Nov, 00:27
Miserabel informierte...
Die Debatte in der Arena um das Minarett-Verbot führt...
anaximander - 6. Nov, 23:22
Das verbotene Bild
Seltsam, dass der Bundesrat die Verwendung dieses...
anaximander - 6. Nov, 22:11
Jetzt
wird die Antirassismus-Kommission aktiv, wenn jemand...
anaximander - 6. Nov, 19:40
Hm, ich
bin versucht, dir zuzustimmen. Es ist entsetzlich,...
anaximander - 6. Nov, 19:39
Ego-Shooter
Das Computerspiel "Islam" gehört verboten, da...
Schoggo-TV - 6. Nov, 19:12
Ich bin kein Atheist...
ich bin ein Rechtgläubiger Grüner. Mehr dazu...
Andreas K. (Gast) - 6. Nov, 18:22
Wie schön,
dass wir Grünen endlich eine Religion sind. Jetzt...
Maia M. (Gast) - 6. Nov, 18:19
Impfstoff mit Mikrochips
Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass...
anaximander - 6. Nov, 17:48
Klimawandel ist jetzt...
Wir haben es einem britischen Richter zu verdanken,...
anaximander - 6. Nov, 17:39
Der 9. November
Wie üblich, wenn sich etwas jährt, wird in...
anaximander - 6. Nov, 16:53
Das irre Profil des Fort-Hood-Amokläufers
Er war dazu da, den Soldaten beim Verarbeiten ihrer...
anaximander - 6. Nov, 16:06
Gedruckt schon,
aber nicht freigeschaltet - wenigstens nicht, als ich...
anaximander - 5. Nov, 23:23
Artikel ist abgedruckt
Also in der AargauerZeitung (Mittelland-Zeitung) wurd...
Dani (Gast) - 5. Nov, 22:27

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