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Menschen und Affen

Mittwoch, 18. April 2012

Wie die Affen von dem Bäumen stiegen

Es gilt noch immer: Wer vom Affen abzustammen meint, soll damit glücklich werden.
    Vor sechs Millionen Jahren haben die gemeinsamen Vorfahren von Schimpanse und Mensch ihr Nachtlager wahrscheinlich im Geäst von Bäumen errichtet. Wann die Vormenschen ihre Schlafstätte dann auf den Boden verlagerten, ist nicht bekannt. Hinweise zur Klärung dieser Frage liefern jetzt britische Anthropologen: Sie beobachteten, wie wild lebende Schimpansen ihre Nester sowohl auf Bäumen als auch auf dem Boden bauen. Sie kommen zu dem Schluss, dass ebenso die noch im Wald lebenden Vormenschen ihre Schlafplätze bereits auf dem Boden gebaut haben könnten – lange vor dem Auftreten von Homo erectus. Ihre Ergebnisse präsentieren sie im „American Journal of Physical Anthropology“.
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Dienstag, 7. Februar 2012

Affen verstehen Bitten ihrer Artgenossen

Affen helfen ihren Artgenossen nur dann, wenn sie direkt darum gebeten werden. Darum nahmen Anthropologen an, dass die Primaten die Ziele anderer nicht erfassen können. Ein Forscherteam glaubt jetzt herausgefunden zu haben, dass Schimpansen die Ziele ihrer Artgenossen übernehmen können. Voraussetzung ist, dass sie den Hilfesuchenden in seiner Notlage beobachten und selbst Erfahrung mit dem Problem gesammelt haben. Vermutlich müsse also, anders als gedacht, bei Primaten für eine angemessene Hilfeleistung beides zusammen kommen: die Bitte um Hilfe sowie die Perspektiv-Übernahme, um das Ziel des anderen zu verstehen. Das berichten die Anthropologen im Fachblatt "PNAS".
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Donnerstag, 12. Januar 2012

Stupsnasen-Affe - eine Fehlkonstruktion der Natur

Der Rhinopithecus roxellana ist ein Affe, dem es in die Nase regnet. Er ist eine natürliche Fehlkonstruktion und wird als Art kaum überleben, da er häufig niesen muss und sich vor seinen Feinden nicht in Sicherheit bringen kann.
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Freitag, 30. Dezember 2011

Kommunikation der Affen

Das Affen einander vor Gefahren warnen, ist hinlänglich bekannt. Jetzt aber haben deutsche und britische Verhaltensforscher herausgefunden, dass die Intensität der Warnrufe davon abhängt, ob die Schimpansen die Gefahr bereits erkannt haben oder nicht. Das legt nahe, dass die Gruppen-Mitglieder verfolgen, welche Informationen die anderen bereits erhalten haben. Bisher wurde angenommen, dass nur Menschen erkennen können, das Nichtwissen anderer erkennen können. Das ist einem publiziertn Artikel im Fachmagazin "Current Biology" zu entnehmen. Die Verhaltensmuster zeigen, dass andere Schimpansen mit den Rufen ganz bewusst informiert werden sollen - und die Warnungen damit sozial motiviert sind.
    „Die neuen Ergebnisse legen nahe, dass mehr grundlegende Bestandteile einer komplexen Kommunikation bei Schimpansen vorhanden sind, als wir bisher dachten“, sagt Catherine Crockford. Die Wissenschaftlerin von der britischen University of St. Andrews arbeitete mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig zusammen. In ihren Versuchen legten die Forscher eine Schlangen-Attrappe auf einen Weg, den die Affen häufiger benutzen. Danach beobachteten sie die Reaktion der Tiere auf den vermeintlichen Feind. Die Alarmrufe waren signifikant häufiger und lauter, wenn sich Affen näherten, die entweder die Schlange noch nicht gesehen hatten, oder bei vorhergehenden Warnrufen fehlten. Insgesamt wurden in der Studie 33 Schimpansen beobachtet.
Quelle

Mittwoch, 2. November 2011

Affenmenschen und Menschenaffen

Menschenaffen sind uns am ähnlichsten. Darum bringen Forscher menschliches Material in Körper von Versuchstieren ein, um Erkenntnisse über Krankheiten zu gewinnen und Therapien zu entwickeln. Der Deutsche Ethikrat will dieser Forschung Grenzen, respektive ein Ende setzen. Lydia Heller hat sich mit der Forschung befasst - und mit dem Ethikrat.
    Die Übertragung menschlicher Zellen auf Versuchstiere oder manipulierter tierischer Gewebe auf Menschen gilt in der Regel als ethisch unbedenklich – ebenso die Übertragung menschlicher Gene auf Tiere. Sagt Wolf-Michael Catenhusen, Sprecher der Arbeitsgruppe Mensch-Tier-Mischwesen im Deutschen Ethikrat, die sich gut zwei Jahre mit der Mensch-Tier-Mischwesen-Problematik beschäftigt hat. Schon seit Jahrzehnten arbeiteten Forscher auch mit transgenen Tieren – vor allem mit Mäusen und Ratten, die genetisch so verändert wurden, dass sie menschliche Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson entwickeln.
    "Aber die Technik weitet sich aus und wir können künftig ganze Chromosomen in Tiere übertragen. Zudem kennen wir auch immer mehr einzelne menschliche Gene, die eine Steuerungsfunktion haben, die Eigenschaften bei einem Tier gezielt verändern können," erklärt er, und wirft die Frage auf: "Können wir uns eine Entwicklung vorstellen, wo durch immer stärkeres Übertragen von menschlichem Material in Tiere die Identität, sowohl des Menschen wie auch des Tieres, infrage gestellt wird?"

Montag, 30. Mai 2011

Mladic und die Heuchler

In seinem Artikel über die Verhaftung und Auslieferung des "Schlächters von Sarajevo" schreibt Paul Lendvai
    In den nächsten Tagen und Wochen dürften viele hochrangige, wenn auch meistens schon pensionierte Offiziere und Geheimdienstler, Politiker und Beamten von Belgrad bis Washington über all das stolpern, was sie jahrzehntelang bei der angeblich emsig betriebenen Jagd nach General Ratko Mladic, dem "charismatischen Mörder" (so der kürzlich verstorbene Richard Holbrooke, Architekt des Dayton-Abkommens), unter den Teppich gekehrt haben.
E.S.

Montag, 6. Dezember 2010

Unterstützungskomitee für Hanf-Bauer Rappaz

Die sda meldet
    "Ein internationales Unterstützungskomitee hat in Paris einen Appell zur Befreiung des hungerstreikenden Walliser Hanfbauern Bernard Rappaz lanciert. Der Aufruf wurde bei der Schweizer Botschaft in der französischen Hauptstadt und bei der apostolischen Nuntiatur deponiert.
    Die Schweizer Botschaft habe zwei Vertreter des Komitees empfangen, sagte ein Botschaftssprecher der Nachrichtenagentur SDA. Die beiden hätten ein Plakat, eine Petition sowie einen Appell mitgebracht, der von Jean Ziegler, Daniel Cohn-Bendit und dem französischen Bauernführer José Bové unterzeichnet worden war."

Donnerstag, 8. April 2010

Fossile Affen mit menschlichen Zügen

In Südafrika wollen Wissenschaftler fossile Überreste, die sie zu einem Bindeglied zwischen den "Affenmenschen" und den Vorläufern des modernen Menschen machen, gefunden haben, berichtet Sibylle Wehner-v. Segesser.

Donnerstag, 25. März 2010

Das haben Menschenaffen Politikern voraus

Menschenaffen wissen, dass sie Fehler machen können; Politiker aber halten sich für unfehlbar. Letztere sollten sich den Leipziger Forschern für das Futter-Such-Experiment zur Verfügung stellen und gegen die Menschenaffen antreten. Wetten, dass letztere gewinnen?

Mittwoch, 24. März 2010

Homo incognitus - neue Menschenart entdeckt

In Südsibirien wurde der Fingerknochen einer 30.000 Jahre alten Leiche gefunden - die Gene unterscheiden sich von jenen des modernen Menschen und des Neandertalers. Die Wissenschaftler und SpOn wähnen sich auf der Spur einer Sensation.

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

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Klovkolosch - 23. Mai, 23:12
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anaximander - 20. Mai, 08:18
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anaximander - 19. Mai, 22:58
EU fördert Oeko-Strom...
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anaximander - 19. Mai, 22:09
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finde ich lustig, obwohl er ernst gemeint ist. Den...
anaximander - 19. Mai, 15:04

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