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Menschen und Affen

Freitag, 23. Oktober 2009

Die Kultur der Affen

Noch ist es nicht so weit, dass Menschen die Kultur der Affen nachäffen müssen, doch wer weiss schon, wie lange es noch geht, bis Wissenschaftler dies den Menschen aufoktroyieren.
    Schimpansen in freier Wildbahn könnten tatsächlich eine Art von Kultur etabliert haben: Vor eine neue Aufgabe gestellt reagieren Schimpansen zweier unterschiedlicher Gruppen mit unterschiedlichen Lösungsstrategien. Sie setzen andere Werkzeuge ein, um Honig aus einem Holzklotz herauszubekommen, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt "Current Biology". Das lasse sich am ehesten mit dem Vorhandensein einer Art kulturellen Wissensschatzes erklären, sagen die Wissenschaftler und liefern mit ihrer Verhaltensstudie neue Argumente für die Diskussion um die umstrittene Frage.
    "Die plausibelste Erklärung für den Unterschied im Werkzeuggebrauch ist, dass Schimpansen auf bereits existierendes, kulturelles Wissen zurückgreifen, um zu versuchen, die neue Aufgabe zu lösen", erläutert Klaus Zuberbühler von der University of St Andrews. "In anderen Worten: Kultur hilft ihnen dabei, ein neues Problem zu bewältigen." In diesem Sinne bedeutet der Begriff Kultur, dass sich durch soziales Lernen wie etwa Imitation eine für eine Population charakteristische Auswahl von Verhaltensweisen entwickelt hat.
    In Ihren Feldversuchen hatten Zuberbühler und Kollegen Östliche Schimpansen (Pan troglodytes schweinfurthii) aus zwei Gemeinschaften in Uganda in eine für die Primaten völlig neue Situation gebracht. Sie stellten die Tiere vor die Aufgabe, Honig aus in einen Holzklotz gebohrten Löchern zu erbeuten. Schimpansen der Kanyawara-Gruppe aus dem Kibale Nationalpark nutzen gelegentlich Stöcke, um Honig zu ergattern, und besorgten sich auch angesichts der neuen Situation Stöcke, um an den angebotenen Honig heranzukommen. Schimpansen der Sonso aus dem Budongo-Waldgebiet dagegen verließen sich dazu entweder schlicht auf ihre Finger oder setzten einen aus zerkauten Blättern hergestellten Schwamm ein, mit dem die Tiere sonst Wasser aus Baumhöhlen aufsaugen.
    Jahrelange Beobachtungen in freier Wildbahn zeigen unterschiedliche Herangehensweisen bei unterschiedlichen Schimpansen-Gruppen. So nutzen etwa die Kanyawara-Schimpansen regelmäßig Stöcke als Werkzeuge, Sonso-Schimpansen dagegen nicht. Beide Gruppen verwenden aber Blätterschwämme. Die schwer zu beantwortende Frage: Sind diese Gewohnheiten tatsächlich kultureller Natur oder spielen andere Faktoren wie etwa Vererbung oder der Lebensraum eine Rolle? "Mit unseren Experimenten können wir ausschließen, dass die beobachteten Verhaltensunterschiede im Werkzeugeinsatz von Schimpansen das Ergebnis genetischer Unterschiede sind, weil wir Angehörige derselben Unterart getestet haben", sagt Zuberbühler. Ebenso lassen sich Umwelteinflüsse ausschließen, da die Tiere vor ein völlig neues Problem gestellt wurden. Die Forscher waren laut Zuberbühler Überrascht, wie schnell sich die Schimpansen auf die neue Situation einstellen. "Die kulturellen Unterschiede müssen demnach tief in ihrer Denkweise verwurzelt sein", vermutet der Forscher.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Etappe zur Abschafffung der Menschenrechte

Die Juristin und Soziologin Sibylle Tönnies ist davon überzeugt, dass die Menschenrechte das Leben durch Dinge wie Meinungsfreiheit, Bewegungsfreiheit, Religionsfreiheit usw. komplizieren und die Errungenschaften der Aufklärung aufgegeben werden müssen zugunsten einer solidarischen Gesellschaft, in der nicht jeder gegen jeden seine Rechte durchsetzen muss.
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Donnerstag, 1. Oktober 2009

Der Menschenartige

Ardi der Vorfahre von Mensch und Affe Forscher suchen nach den gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Affe. Sie behaupten immer wieder, fündig geworden zu sein. Eine ganze Reihe von insgesamt 11 Studien beschreibt nun das Aussehen, die Lebensart und den Lebensraum von Ardipithecus ramidus anhand von mehreren Funden, die etwa 4,4 Millionen Jahre alt sind. Ardi nennen die Forscher ihren Fund, ein weibliches Skelett eines Menschen- oder Affenartigen. Ardi soll auf Bäumen und auf dem Boden gelebt haben. Ihr Gehirn war noch klein wie das eines Schimpansen, die Schädelbasis ähnelte jedoch bereits jener späterer Menschenartigen. Das Skelett stammt ebenso wie Lucy (Australopithecus afarensis) und viele andere Hominiden-Funde aus der Afar-Region im Nordwesten Äthiopiens.
Die vorgewölbte Schnauze war bereits flacher, die Reisszähne nicht lang und angespitzt wie bei den Affen. Dies deute auf eine friedliche, wenig aggressive Lebensweise hin. Ardi lebte vermutlich sowohl von Nüssen und Früchten wie auch von Insekten und kleinen Tieren.
Wie dem auch sein mag: heute scheint sich ein Teil der Menschheit zurückzuentwickeln: Auf die Bäume, ihr Affen.

Dienstag, 4. August 2009

Ursprung der Malaria beim Schimpansen

Wissenschaftler der University of California haben den genetischen Beweis dafür gefunden, dass Malaria über Moskitos vom Schimpansen auf den Menschen übertragen wurde. Bei der Untersuchung von Blutproben entdeckte das Team um Francisco Ayala, dass alle Stämme des Parasiten Plasmodium falciparum von einem Malariaparasiten bei den Schimpansen abstammen. Die Forscher beschreiben in den Proceedings of the National Academy of Sciences, wie der Sprung von einer Art zur anderen vermutlich vor 10.000 Jahren abgelaufen ist, als die Menschen sich dem Ackerbau zuwandten. Konkret wird der Eingriff in den natürlichen Lebensraum der Schimpansen im Wald verantwortlich gemacht.
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Samstag, 11. Juli 2009

Affen zu Menschen erheben

Der Evolutionsbiologe Volker Sommer vertritt die Meinung, man dürfe nicht länger gedulden, dass "Menschenaffen aus dem Privatverein" herausgehalten werden, "den die Menschen für sich gegründet haben". Schimpansen hätten sehr wohl etwas wie kulturelle Eigenheiten entwickeln:
    "Jede Schimpansen-Gemeinschaft verfügt mithin über ein 'kulturelles Profil', über unverwechselbare Gewohnheiten von Werkzeuggebrauch, Körperpflege oder sozialem Miteinander. Ähnlich wie wir bei Menschen von einem japanischen oder französischen Kulturkreis sprechen, ordnen Primatologen Menschenaffen anhand ihres Straußes an Verhaltensmustern beispielsweise der ostafrikanischen Gombe-Kultur oder der westafrikanischen Tai-Kultur zu - was den Forschungen an der Gattung Pan den Spitznamen Panthropologie eintrug."
Wohlan denn dann, wer vom Affen abzustammen meint, soll diesen Glauben auch leben...

Freitag, 17. Oktober 2008

Linke Gehirnhälfte für Kommunikation

Die Menschheit, so sagen wissenschaftliche Studien, stammt vom Affen ab und Gorillas ähneln in ihrer Kommunikation den Menschen, wollen die Psychologen der University of Sussex herausgefunden haben. Der größte Menschenaffe nutzt, wie der Mensch, die linke Gehirnhälfte zur Verständigung. Die Entschlüsselung der nonverbalen Signale gibt Hoffnung darauf, die Sprachentwicklung autistischer Kinder besser zu verstehen.
Eine 13-jährige Gorilladame im Zoo von Kent war Forschungsobjekt für Gilian Sebestyen Forrester. Die Psychologin, die sich seit vier Jahren intensiv mit Menschenaffen beschäftigt, erfasste ihre Verständigung über Videoaufnahme. Anschließend entschlüsselte und analysierte sie die einzelnen Signale. Anstatt jedoch Verhaltensweisen nach dem persönlichen Forscherempfinden zu interpretieren, brach Forrester die Zeichensprache in eine Sequenz der Grundelemente Blick, Gesichtsausdruck und Körperbewegung herunter. Registriert hätte sie dabei "Handbewegungen, Sozialpartner oder den Umgang mit Objekten", so die Forscherin im Gespräch mit pressetext. Sie fand dabei bestimmte wiederkehrende Strukturen, die zum Verständnis der Kommunikation der Affen beitragen. Die nicht-verbale Kommunikation der Gorillas ist hochkomplex.
ie verwenden Mimik, Handbewegungen und Blickkontakte, Berührungen wie Kraulen oder Drücken haben spezielle Bedeutungen zur Stärkung des Zusammenhalts. Forrester beobachtete, dass Gorillas in kommunikativen Situationen vorwiegend die rechte Hand verwenden. Sie schloss daraus, dass wie beim Menschen auch bei Gorillas die Sprachentwicklung in der linken Gehirnhälfte beheimatet ist. Diese Parallelen seien nicht aus der Luft gegriffen: "23 Mio. Jahre gingen Mensch und Menschenaffe in der Evolutionsgeschichte gemeinsam, erst seit sechs Millionen Jahren befindet sich jeder auf einem eigenen Weg", so die Forscherin.
Die Methode zur Erhebung der Sprache im Reich der Affen könnte auch Aufschluss über menschliches Verhalten geben.
ptat

Donnerstag, 4. September 2008

EU billigt den Affen Menschenrechte zu

Wir haben gewusst, dass das kommen wird, aber dass der Grundstein dazu ausgerechnet in Spanien gelegt werden könnte, haben wir nicht angenommen. Peter Singer, Professor für Bioethik an der Universität Princeton und Verfasser des legendären Buchs "Die Befreiung der Tiere", setzt sich in Europa durch.
Der 25. Juni wird als Freudentag in die Annalen des Tierschutzes eingehen: An diesem Tag sprach der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Fischerei des spanischen Parlaments in einer historischen Abstimmung dem "Projekt Menschenaffen" (Great Ape Project) seine Unterstützung aus. Das Projekt verfolgt das Ziel, unseren engsten nicht- menschlichen Verwandten - den Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans - ein Recht auf Leben, Freiheit und Schutz vor Folter zuzugestehen. Andere Länder wie Neuseeland und Großbritannien haben in der Vergangenheit bereits Schritte gesetzt, um Menschenaffen vor Experimenten zu schützen, die ihnen Schaden zufügen könnten, doch kein nationales Parlament hatte bisher verkündet, dass ein Tier eine mit Rechten ausgestattete Person sei.
Die Entschließung, deren einstimmige Annahme durch die Nationalversammlung erwartet wird, fordert die spanische Regierung auf, sich für eine ähnliche EU-weite Erklärung einzusetzen und innerhalb eines Jahres ein Gesetz zu erlassen, das potenziell schädliche Experimente an Menschenaffen untersagt. Das Halten von Menschenaffen in Gefangenschaft soll nur für Zwecke der Arterhaltung gestattet werden, und dann unter optimalen Bedingungen. Darüber hinaus wird empfohlen, dass Spanien in internationalen Foren und Organisationen Schritte zum Schutz der Menschenaffen vor Misshandlung, Sklaverei, Folter, Tötung und Ausrottung einleitet."Paola Cavalieri und ich haben das "Projekt Menschenaffen" 1993 gegründet, um die Barrieren zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Tieren einzureißen. Forscher wie Jane Goodall, Diane Fossey und Birute Galdikas haben gezeigt, dass Menschenaffen denkende, Ich-bewusste Wesen mit einem reichen Gefühlsleben sind, und damit den Boden dafür bereitet, ihnen grundlegende Rechte zuzugestehen.
Wenn wir die Menschenrechte als etwas betrachten, auf das alle Menschen Anspruch haben - egal, wie begrenzt ihre geistigen oder emotionalen Fähigkeiten sein mögen -, wie können wir dann den Menschenaffen, die, was Rationalität, Ich-Bewusstsein und emotionale Bindungsfähigkeit betrifft, manchen Menschen eindeutig überlegen sind, ähnliche Rechte verweigern? Wir würden damit ein Vorurteil gegenüber anderen Wesen an den Tag legen, das nur darauf beruht, dass sie nicht Angehörige unserer eigenen Art sind - ein Vorurteil, das wir "Speziezismus" nennen, um seine Ähnlichkeit zum Rassismus aufzuzeigen."

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Dienstag, 4. Dezember 2007

Es ist viel schlimmer

Von frühen Menschenformen spricht man bereits bei Funden, die 1,5 bis zwei Millionen Jahre alt sind. So verhält es sich auch beim so genannten Paranthropus robustus, von dem es einige Fossilienfunde in Südafrika gibt. Jetzt hat ein internationales Forscherteam einige Paranthropus-Funde noch einmal untersucht und festgestellt, dass diese Frühmenschen doch den Gorillas zumindest in einem wichtigen Merkmal noch ähnlicher waren als bisher gedacht. Die männlichen Individuen des Paranthropus robustus wuchsen nämlich sehr viel länger als die weiblichen Individuen. Dieser Unterschied zwischen dem männlichem und dem weiblichem Paranthropus ist später beim Homo sapiens nicht mehr so deutlich. Ihre Erkenntnisse haben die Forscher im Wissenschaftsmagazin "Science" veröffentlicht.
"Es ist allgemein bekannt, dass bei Jungen der Reifungsprozess später abgeschlossen ist als bei Mädchen, aber dieser Unterschied ist beim Menschen sehr viel geringer ausgeprägt als bei anderen Primaten", erklärt Charles Lockwood vom University College London. "Männliche Gorillas wachsen auch dann noch, wenn sie bereits ihre Weisheitszähne haben. Ihren 'Silberrücken'-Status bekommen sie erst, wenn die gleichaltrigen Weibchen bereits ihre erste Nachkommenschaft versorgen."
Lockwood und seine Kollegen haben die fossilen Überreste von 35 Exemplaren des Paranthropus robustus - auch Australopithecus robustus genannt - untersucht, die von verschiedenen Fundstätten in Südafrika stammten. Dabei stellten sie fest, dass die meisten männlichen Exemplare einen ähnlich lange dauernden Reifungsprozess durchgemacht haben mussten wie Gorilla-Männchen. Allerdings gab es auch Unterschiede. Nicht alle männlichen Individuen des Paranthropus wuchsen so lange wie Gorilla-Männchen. Die Forscher vermuten, dass sich der Wachstumsprozess der Frühmenschenformen mit der Herausbildung menschlicherer Formen veränderte. Das Reifeschema bei Gorillas bringt es mit sich, dass ein "Silberrücken" gewissermaßen für einen ganzen Harem von Gorillaweibchen zuständig ist. In der langen Jugendzeit sind die männlichen Gorillas häufiger in Gefahr, Beute von Leoparden oder Hyänen zu werden als die gleichaltrigen Weibchen, die dann schon erwachsden sind. Auf dem Weg zur monogamen Partnerschaft könnte sich das Modell der langen Reifung der Männer für die frühen Menschenformen als nicht mehr zweckmäßig erwiesen haben.

Autor: Doris Marszk / Science

Menschenaffe besiegt Mensch

Bald wird keiner mehr sagen, wer vom Affen abstammen wolle, trage selber Schuld. Es gereicht dem Menschen zur Ehre, vom Affen abzustammen - wenigstens dann, wenn man dieser wissenschaftlichen Studie Glauben schenkt.
    In Gedächtnistests, bei denen sich Schimpansen und Studenten Zahlenreihen merken mussten, waren junge Schimpansen überlegen, wie Sana Inoue und Tetsuro Matsuzawa von der Universität von Kyoto nachgewiesen haben. Vor allem waren sie eindeutig schneller als ihre menschlichen Verwandten.
    Den menschlichen und tierischen Probanden wurden an einem Bildschirm Zahlenmuster gezeigt. Junge Schimpansen konnten sich nach dem Ausblenden der Zahlen besser an deren Anordnung erinnern als die Studenten einer japanischen Universität. Offensichtlich haben die Affen ein besseres Kurzzeitgedächtnis, folgern die Wissenschaftler. Ihrer Meinung nach zeigten die Ergebnisse, dass Menschen mit ihren kognitiven Fähigkeiten den Tieren nicht generell überlegen seien, schreiben Inoue und Matsuzawa im Fachmagazin "Current Biology".
    Die Wissenschaftler brachten sechs Schimpansen - drei Schimpansenmüttern und ihren Jungen - aus dem Primatenzentrum der Universität von Kyoto zunächst bei, die arabischen Ziffern von eins bis neun zu erkennen und in aufsteigender Reihenfolge zu sortieren. Dann zeigten die Forscher den Probanden auf einem Bildschirm die neun Ziffern, die in einem beliebigen Raster auf dem Monitor verteilt waren. Als sie die erste Ziffer berührten, wurden die restlichen durch kleine weiße Vierecke verdeckt. Nun mussten die menschlichen und tierischen Probanden die Vierecke in der durch die Zahlen vorgegebenen Reihenfolge antippen (siehe Video). Die drei Schimpansenjungen waren dabei schneller als die Studenten. Nicht aber die Schimpansenmütter.
    Bei dieser Übung schnitt ein junger Schimpanse namens Ayumu am besten ab. Er war zwar kaum akkurater als die teilnehmenden Studenten, aber deutlich schneller. Ayumu wurde deshalb zu einem zweiten Test herangezogen, bei dem fünf Zahlen auf weißen Quadraten kurz aufleuchteten und wieder verschwanden. Die Aufgabe bestand abermals darin, die Felder in der korrekten Ziffernfolge zu berühren.
    Hier zeigte sich ein bemerkenswerter Unterschied in der Schnelligkeit. Leuchteten die Zahlen sieben Zehntel-Sekunden lang auf, lagen Ayumu und seine studentischen Gegner mit einer Trefferquote von 80 Prozent gleichauf. Je kürzer die Zahlen dann aber gezeigt wurden, desto stärker fiel die Erfolgsquote der Studenten ab - sogar bis auf die Hälfte. Ayumus Trefferquote aber blieb konstant, egal wie kurz die Zahlen nur aufleuchteten.
    Bei den Affen habe sich eine Art fotografisches Gedächtnis gezeigt, erläutert Matsuzawa die Ergebnisse. Vermutlich gebe es hier eine kognitive Fähigkeit, die der Mensch im Laufe der Evolution verloren habe, um andere Fähigkeiten wie die Sprache zu erlernen, erklärt Matsuzawa. Vielleicht war es aber auch eine Frage des Alters, denn ältere Schimpansen wie Ayumus Mutter schnitten schlechter ab als die Studenten. Die Fähigkeit, Bilder in allen Details kurzzeitig im Gedächtnis zu behalten, wird immer wieder auch bei Kindern
    beobachtet, verliert sich jedoch meist mit zunehmendem Alter.
    Der nächste logische Schritt wäre, Ayumu am Computer gegen kleine Kinder antreten zu lassen.
Es wird nicht lange dauern und die Kids in den Volksschulen werden neue Mitschüler bekommen: Affen....
AP/ddp

Freitag, 19. Oktober 2007

Neandertaler und Menschen kommen sich näher

Neandertaler besaßen einen Erbgutabschnitt, der beim modernen Menschen für die Sprachentwicklung zuständig ist. Forscher werten die Entdeckung als Hinweis dafür, dass der einst als tumber Höhlenmensch verrufene Neandertaler ähnlich sprachgewandt war wie Homo sapiens.
Aber sie, also die Forscher, sagen nicht, in welcher Sprache sich die Neandertaler unterhalten haben...

Wer suchet, der...

 

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Ein Essay zur Netzkultur von Nicholas Carr.
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führt sich auf, als wäre er Alleinherrscher...
Dorothea Minelli (Gast) - 7. Nov, 00:27
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anaximander - 6. Nov, 23:22
Das verbotene Bild
Seltsam, dass der Bundesrat die Verwendung dieses...
anaximander - 6. Nov, 22:11
Jetzt
wird die Antirassismus-Kommission aktiv, wenn jemand...
anaximander - 6. Nov, 19:40
Hm, ich
bin versucht, dir zuzustimmen. Es ist entsetzlich,...
anaximander - 6. Nov, 19:39
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Das Computerspiel "Islam" gehört verboten, da...
Schoggo-TV - 6. Nov, 19:12
Ich bin kein Atheist...
ich bin ein Rechtgläubiger Grüner. Mehr dazu...
Andreas K. (Gast) - 6. Nov, 18:22
Wie schön,
dass wir Grünen endlich eine Religion sind. Jetzt...
Maia M. (Gast) - 6. Nov, 18:19
Impfstoff mit Mikrochips
Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass...
anaximander - 6. Nov, 17:48
Klimawandel ist jetzt...
Wir haben es einem britischen Richter zu verdanken,...
anaximander - 6. Nov, 17:39
Der 9. November
Wie üblich, wenn sich etwas jährt, wird in...
anaximander - 6. Nov, 16:53
Das irre Profil des Fort-Hood-Amokläufers
Er war dazu da, den Soldaten beim Verarbeiten ihrer...
anaximander - 6. Nov, 16:06
Gedruckt schon,
aber nicht freigeschaltet - wenigstens nicht, als ich...
anaximander - 5. Nov, 23:23
Artikel ist abgedruckt
Also in der AargauerZeitung (Mittelland-Zeitung) wurd...
Dani (Gast) - 5. Nov, 22:27

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