Das Kreisgericht Interlaken hat dem konkursbedrohten Mystery-Park die sechsmonatige Nachlassstundung gewährt. Die Suche nach weiteren Mitteln und Investoren für eine nachhaltige Sanierung des Rätselparks kann damit weitergehen, wie Geschäftsführer Fritz Zemp auf Anfrage sagte.
Für Montagnachmittag ist eine weitere Sitzung des Verwaltungsrats geplant, wie Geschäftsführer Zemp zu einem Bericht der «Berner Zeitung» bestätigte. Dabei sollen neue Lösungen diskutiert werden, um das Liquiditätsloch zu stopfen.
Unabhängig davon ist aber die nachhaltige Sanierung des Rätselparks Erich von Dänikens mit neuem Kapital weiterhin offen.
Die Schlüsselfiguren haben sich am vergangenen Donnerstag erstmals seit März wieder an den Verhandlungstisch gesetzt. Zwischen dem Solothurner Financier Franz Gyger und dem Oberländer Grossaktionär und Ex-Präsidenten Oskar Schärz herrschen seit längerem unterschiedliche Auffassungen über das weitere Vorgehen.
Dann dürfen wir vielleicht noch hoffen?
Gross ist die Hoffnung allerdings nicht. Wie man flüstern hört, stehen Investoren bereit, den Mysterypark aus der Konkursmasse zu übernehmen, zu sanieren...
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