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Natur

Freitag, 9. Dezember 2011

Naturschüzter versus Solarenergie-Schwärmer

Solaranlagen gefährden Wildtiere. Das ist eine Tatsache, nur wurde das Ausmaß noch nicht wissenschaftlich erfasst. US-Wissenschaftler fordern, nachdem sie in einer Meta-Studie die Ergebnisse bisheriger Arbeiten zu diesem Thema analysiert hatten, exakte Abklärungen. "Insbesondere bemängeln sie das Fehlen praktischer Studien über eventuelle Folgen für die betroffene Fauna. Diese seien absolut notwendig, um optimale Standorte für neue Anlagen zu ermitteln, schreiben die Forscher in der Fachblatt "BioScience". Die beteiligten Biologen und Ökologen wollten Effekte größerer Solaranlagen auf die Umwelt im Südwesten der USA prognostizieren. Dazu nutzten sie die bisher zur Verfügung stehenden Studien.
"In einigen Fällen können die negativen Umweltfolgen von erneuerbaren Energien so schwerwiegend sein wie die Auswirkungen von konventionellen Energiequellen", meint Jeffrey E. Lovich vom Southwest Biological Science Center in Flagstaff. Jede Form der Energieproduktion habe damit verbundene Auswirkungen und Umweltkosten. Lovich weiter: "Nur weil eine Energietechnik einfach, thermodynamisch optimal, erneuerbar oder preisgünstig erscheint, heißt das noch lange nicht, dass sie auch gut für die Umwelt ist." Die Auswirkungen auf die Tierwelt seien wesentlich komplexer als gemeinhin angenommen.

Insbesondere macht Lovich und seinen Kollegen der Ausbau der Solarenergie im Südwesten der USA Sorgen, wo tausende Hektar solcher Anlagen geplant sind. Sie befürchten Auswirkungen auf die vielen gefährdeten und geschützten Spezies, die dort leben - darunter einige Arten von Wüstenschildkröten. Die Forscher erwarten eine Fragmentierung der Lebensräume durch Straßen und Stromleitungen. Außerdem gehen sie davon aus, dass viel Staub aufgewirbelt wird und Chemikalien wie Frost- oder Rost-Schutzmittel in die Umwelt gelangen. Hinzu kommen elektromagnetische Felder, Lärm und polarisiertes Licht. Spiegelungen und Fokussierung des Sonnenlichts können zudem zusätzliche Hitze und möglicherweise sogar Waldbrände verursachen."

Freitag, 25. November 2011

Wasser gefriert erst bei minus 48 Grad

"Wären Seen und Flüsse mit absolut reinem Wasser gefüllt, würden sie in unseren Breiten niemals zufrieren. Denn der wahre Gefrierpunkt von Wasser liegt nicht bei null Grad Celsius, sondern weit tiefer: bei minus 48 Grad. Diesen Wert ermittelten nun amerikanische Physikerinnen mit aufwendigen Computersimulationen. Wie sie in der Zeitschrift "Nature" berichten, ordnen sich die Wassermoleküle bei dieser Temperatur abrupt zu kleinen Verbünden zusammen. Ausgehend von diesen kann die unterkühlte Flüssigkeit dann komplett erstarren.
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Samstag, 15. Oktober 2011

Najem Wali stellt sich hinter Boualem Sansal

Weil Boualem Sali, der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, "das sakrosankteste Tabu" gebrochen und die "Glorie der Unabhängigkeitsbewegung" angekratzt habe, werde er in arabischen Staaten verschwiegen, schreibt Najem Wali.
    "Auch die Verbindungen der algerischen Revolutionäre zu deutschen Nationalsozialisten blieben ein Tabuthema. Wer darüber zu schreiben wagt, muss entweder ein Sympathisant der Juden sein oder nach dem Literaturnobelpreis schielen - denn gemäß der unter arabischen Intellektuellen gängigen Auffassung ziehen die Juden auch bei der Vergabe dieser Auszeichnung die Fäden."
Sansals Übersetzerin Regina Keil-Sagawe hat ebenfalls einen Artikel geschrieben zur morgigen Verleihung des Friedenspreis an Sansal.

Mittwoch, 27. April 2011

Stadtspatzen haben ein grösseres Gehirn

Was für Vögel gilt, gilt nicht für Menschen. Sperlinge, die in der Stadt brüten haben mehr im Köpfchen. Bei den Menschen ist es offenbar umgekehrt. Doch sei's drum:
    Arten, die sich erfolgreich in Städten ansiedeln, besitzen eher ein größeres Gehirn als verwandte Spezies, welche die Stadt meiden. Das haben schwedische und spanische Biologen bei einer Vielzahl von Vogelarten in zwölf europäischen Städten und deren Umland beobachtet. Mit ihren Ergebnissen bestätigen sie die Vermutung, dass ein größeres Hirn die Fähigkeit fördert, in der neuen und sich ständig verändernden Umgebung einer Stadt bestehen zu können. Außerdem liefert die Untersuchung wertvolle Beiträge für das Verständnis heutiger Entwicklungstendenzen der Artenvielfalt, berichten die Forscher im "Journal of the Royal Society Biology Letters".
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Montag, 25. April 2011

Suche nach dem Feldhasen

Der Feldhase war bis vor einigen Jahren einer der häufigsten Bewohner offener Landschaften. Doch mittlerweile ist er vielerorts kaum noch zu finden. Naturschützer, Biologen und Jäger versuchen das zu ändern - und stellen dabei fest, wie wenig sie über die Lebensgewohnheiten der Tiere wissen.
E.S.

Freitag, 22. April 2011

Die Knospe der Penis Blume

penis-blume-basel Der Penis der Titanen im botanischen Garten in Basel wird nur für ein paar Stunden blühen.

Mittwoch, 20. April 2011

Goldsucher zerstören Regenwald Perus

"Die Vernichtung von Teilen des peruanischen Regenwalds hat sich in den vergangenen Jahren um etwa das Sechsfache beschleunigt. Verantwortlich sind vor allem einheimische Goldschürfer, die entlang der tropischen Flussläufe immer weiter in den unberührten Wald vordringen. Zu diesem Ergebnis kommen US-amerikanische Wissenschaftler der Duke University, die Satellitenbilder der Region aus den Jahren 2003 bis 2009 analysiert haben. Auf etwa 7.000 Hektar schätzen sie die in diesem Zeitraum von Goldsuchern zerstörte Regenwaldfläche. Und wegen des hohen Goldpreises von derzeit knapp 1.500 Dollar pro Feinunze nehme das wilde Schürfen ohne Lizenz sogar noch dramatisch zu. Ihre Analyse veröffentlichten die Forscher nun in der Fachzeitschrift "PloS ONE""
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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Piratenüberfälle machen Naturfreunde glücklich

Vor den Küsten Somalias und Jemen werden Schiffe von Piraten geentert und Seeleute entführt, gequält und gefoltert. Das freut die Naturfreunde und die Zeitschrift Geo wirbt dem sinnigen Plakat:
    "Seit Piraten vor Somalia Schiffe attackieren, sind dort weniger Fischtrawler unterwegs. Was nicht schlecht für die Bestände ist, die sich in ungeahnter Weise erholen."
via

Freitag, 16. April 2010

Die Natur und ihre Gewalt

Die Aschewolke, die durch den Vulkanausbruch am Eyjafjalla entstanden ist, behindert den Flugverkehr in ganz Europa. Die Medienschaffenden, die scheinbar von der Überzeugung ausgehen, Teil der Natur zu sein und durch die andauernde Klimahysterie gelernt zu haben meinen, der Mensch könne die Natur beherrschen, irren ziel- und planlos unter den gestrandeten Passagieren umher. Dabei könnten sie aus dieser "Katastrophe" lernen, dass es dem Menschen unmöglich ist, die Natur zu beherrschen. Dasselbe gilt für unsere geschätzten Politiker, die meinen, Vulkanausbrüche und Tsunamis mit geeigneten Mitteln in die Schranken weisen und durch Ausbruchsverbote verhindern zu können. Es ist erstaunlich, wie weit die Blödheit bereits gediehen ist.

Montag, 25. Mai 2009

Jakobskreuzkraut fordert Menschenleben

Es rafft Pferde dahin, Kühe, aber auch Menschen, das Jakobskreuzkraut, das sich, weil sämtliche Herbizide verboten sind, immer mehr ausbreitet.jakobskreuzkraut Dieses Gewächs besitzt Inhaltsstoffe, die schon in geringen Mengen die Leber nachhaltig schädigen können. Es wurde bereits in Bienenhonig nachgewiesen und jetzt wird geprüft, ob die toxischen Stoffe auch auf andere Weise in die Nahrungsmittelkette kommen können.
( Lesen Sie dazu diesen Artikel )

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

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schrumpfen und die Renten, kann die Binnenwirtschaft...
anaximander - 14. Feb, 23:21
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anaximander - 14. Feb, 18:41
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das ist alles erlaubt...
anaximander - 14. Feb, 18:34
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Heinz (Gast) - 14. Feb, 18:24
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