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Natur

Mittwoch, 20. Februar 2013

Bär M13 ist tot

Bereits gestern wurde M13 erschossen. Der Bär hatte nach seinem Winterschlaf alle Hemmungen verloren, Menschen durch ein Dorf gejagt, Kinder erschreckt mit seinem Gebrüll und Wanderer angegriffen. Der Bund und der Kantons Graubünden haben gemeinsam beschlossen, dem wilden Treiben ein Ende zu setzen.
Dass die Öffentlichkeit erst heute vom Abschuss in Kenntnis gesetzt wird, ist verständlich; die Bärenschützer hätten den Abschuss zu verhindern versucht.
Die Schweiz ist einfach zu dicht besiedelt für die Ansiedlung von Bären.
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Freitag, 7. Dezember 2012

Das Waldsterben ist zurück

Zahlreiche Indizien würden daraufhinweisen, dass der Bestand grosser alter Bäume ebenso vom Aussterben bedroht sei, wie jener der Elefanten, Tiger oder Wale, heisst es in einer Studie von Wissenschaftern in Australien und den USA im Fachmagazin "Science".
Sie fordern die Politiker - wen sonst? - auf, einzugreifen. Gründe für das Sterben der alten, grossen Bäume seien Waldbrände, die Klimaerwärmung und der Bedarf an landwirtschaftlichen Flächen.
Betroffen seien Wälder in Europa, Afrika, Asien, Australien, Nord- und Südamerika. Die alten Bäume beherbergen den Angaben zufolge zahlreiche Vögel und spielen eine wichtige Rolle für die Biodiversität.
Lese den ganzen Text in Science

Samstag, 28. April 2012

Hilfe, der Wald ist auf dem Vormarsch

Vor fast dreissig Jahren ging die Sage um, "der Wald liegt im Sterben". Vom gehätschelten Wald aber geht heute scheinbar eine Gefahr aus: er ist auf dem Vormarsch, die Verwaldung droht. Im Wallis müssen die Landwirte entscheiden, welche Flächen sie dem Wald "kampflos" preisgeben wollen....
via

Donnerstag, 12. April 2012

Der zutrauliche Bär M13

Er ist freiwillig eingewandert, der Bär mit dem Namen M13, der den Menschen gegenüber so zutraulich sein soll. Die Wildhüter im Kanton Graubünden haben den Bären eingefangen, ihm ein Sendehalsband verpasst und wollen ihn jetzt umerziehen: er soll Respekt haben vor den Menschen und nicht immer wieder in Siedlungsgebieten herumwandern, Honigwaben klauen und nach Fressbarem suchen.
Tja, vielleicht müsste man auch die Menschen umerziehen, statt ihnen vorzugaukeln, sie könnten einen Angriff von M13 mit Reglosigkeit, sich auf den Bauch legen und den Kopf mit den Armen schützen, parieren. Das ist natürlich purer Unsinn. Bären gehören nicht in die Nähe der Menschen.

Mittwoch, 11. April 2012

Luxus-Parfum-Zutat Ambra von der Tanne

Sehr teure, hochwertige Parfums enthalten heute wie vor 500 Jahren den seltenen Naturstoff Ambra: Die cremige Substanz, von Pottwalen ausgestoßen, lässt den Duft länger an der Haut haften. Jetzt haben kanadische Genetiker einen Bio-Ersatz entdeckt, mit dem die Parfümeure der Luxusklasse nicht auf Billigstoffe aus den Chemie-Laboren zurückgreifen müssen. Die Forscher stellten fest, dass die nordamerikanische Balsamtanne eine Substanz produziert, die dem seltenen Wal-Ambra gleichwertig ist. Damit ließe sich diese Parfümzutat einfacher und nachhaltiger gewinnen, schreiben sie im „Journal of Biological Chemistry“.

„Die Nutzung von Ambra in der Duft-Industrie war umstritten“, berichtet Joerg Bohlmann, Botanik-Professor an der University of British Columbia: „Erstens ist es ein tierisches Produkt, dessen Einsatz in der Kosmetik ohnehin problematisch ist, und obendrein kommt es vom Pottwal, einer gefährdeten Tierart.“ Zwar handelt es sich bei der heute verwendeten Ambra überwiegend um Funde vom Meeresufer rund um Pazifik, Atlantik und aus der Karibik. Doch gerade deshalb ist es eine teure Substanz, deren Zusammensetzung und Qualität stark schwankt. Im allergrößten Teil der Parfüme findet Ambra längst keinen Einsatz mehr, seit ein im Labor hergestellter Ersatzstoff wesentlich günstiger für ähnliche Eigenschaften im Duft sorgt. Ähnliche Duftstoffe im Salbei konnten sich hingegen nicht bewähren. Wenn es also unbedingt ein Naturprodukt sein soll, halten Bohlmann und Kollegen jetzt eine Lösung bereit: Sie identifizierten ein Gen in der Balsamtanne (Abies balsamea), das dafür sorgt, dass die Tanne dieselbe Substanz wie der Wal erzeugt – ein Alkoholmolekül namens cis-Abienol.

“Wir haben entdeckt, dass das Gen den Naturstoff viel effizienter produzieren kann, was die Herstellung dieses Bioprodukts weniger teuer und viel nachhaltiger macht“, so Bohlmann. Die Balsam-Tanne, die im Nordosten Kanadas und der USA wächst, hat ihren Namen vom aromatischen Duft, den sie verströmt. Dass dieser allerdings denselben Wirkstoff enthält wie Wal-Ambra – das cis-Abienol – und welches Gen dafür zuständig ist, erkannte erst das Team um Bohlmann. Es untersuchte im Rahmen des "PhytoMetaSyn Project” die Stoffwechselwege, auf denen Pflanzen hochwertige Duftstoffe produzieren, und versucht dann, diese biologischen Herstellungswege nachzubilden.
Quelle

Sonntag, 19. Februar 2012

Kaffee-Trinken soll verboten werden

Wir müssen Wasser sparen, sagt der WWF, und für eine Tasse Kaffee braucht es am meisten Wasser. Der Bundesrat wird hellhörig; er glaubt, wieder etwas gefunden zu haben, das man mit Leichtigkeit verbieten kann.
Wenn ihr nicht freiwillig auf Kaffee verzichtet, wird das Trinken von Kaffee verboten. Unserer miesesten aller Regierungen fällt eh nichts Gescheites mehr ein; sie konzentriert sich auf das Aussprechen von Verboten und hat das Gefühl, Etwas getan zu haben. Da fällt es ihr nicht schwer, das Kaffee-Trinken auf die Verbotsliste zu setzen.

Freitag, 9. Dezember 2011

Naturschüzter versus Solarenergie-Schwärmer

Solaranlagen gefährden Wildtiere. Das ist eine Tatsache, nur wurde das Ausmaß noch nicht wissenschaftlich erfasst. US-Wissenschaftler fordern, nachdem sie in einer Meta-Studie die Ergebnisse bisheriger Arbeiten zu diesem Thema analysiert hatten, exakte Abklärungen. "Insbesondere bemängeln sie das Fehlen praktischer Studien über eventuelle Folgen für die betroffene Fauna. Diese seien absolut notwendig, um optimale Standorte für neue Anlagen zu ermitteln, schreiben die Forscher in der Fachblatt "BioScience". Die beteiligten Biologen und Ökologen wollten Effekte größerer Solaranlagen auf die Umwelt im Südwesten der USA prognostizieren. Dazu nutzten sie die bisher zur Verfügung stehenden Studien.
"In einigen Fällen können die negativen Umweltfolgen von erneuerbaren Energien so schwerwiegend sein wie die Auswirkungen von konventionellen Energiequellen", meint Jeffrey E. Lovich vom Southwest Biological Science Center in Flagstaff. Jede Form der Energieproduktion habe damit verbundene Auswirkungen und Umweltkosten. Lovich weiter: "Nur weil eine Energietechnik einfach, thermodynamisch optimal, erneuerbar oder preisgünstig erscheint, heißt das noch lange nicht, dass sie auch gut für die Umwelt ist." Die Auswirkungen auf die Tierwelt seien wesentlich komplexer als gemeinhin angenommen.

Insbesondere macht Lovich und seinen Kollegen der Ausbau der Solarenergie im Südwesten der USA Sorgen, wo tausende Hektar solcher Anlagen geplant sind. Sie befürchten Auswirkungen auf die vielen gefährdeten und geschützten Spezies, die dort leben - darunter einige Arten von Wüstenschildkröten. Die Forscher erwarten eine Fragmentierung der Lebensräume durch Straßen und Stromleitungen. Außerdem gehen sie davon aus, dass viel Staub aufgewirbelt wird und Chemikalien wie Frost- oder Rost-Schutzmittel in die Umwelt gelangen. Hinzu kommen elektromagnetische Felder, Lärm und polarisiertes Licht. Spiegelungen und Fokussierung des Sonnenlichts können zudem zusätzliche Hitze und möglicherweise sogar Waldbrände verursachen."

Freitag, 25. November 2011

Wasser gefriert erst bei minus 48 Grad

"Wären Seen und Flüsse mit absolut reinem Wasser gefüllt, würden sie in unseren Breiten niemals zufrieren. Denn der wahre Gefrierpunkt von Wasser liegt nicht bei null Grad Celsius, sondern weit tiefer: bei minus 48 Grad. Diesen Wert ermittelten nun amerikanische Physikerinnen mit aufwendigen Computersimulationen. Wie sie in der Zeitschrift "Nature" berichten, ordnen sich die Wassermoleküle bei dieser Temperatur abrupt zu kleinen Verbünden zusammen. Ausgehend von diesen kann die unterkühlte Flüssigkeit dann komplett erstarren.
[ weiter ]

Samstag, 15. Oktober 2011

Najem Wali stellt sich hinter Boualem Sansal

Weil Boualem Sali, der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, "das sakrosankteste Tabu" gebrochen und die "Glorie der Unabhängigkeitsbewegung" angekratzt habe, werde er in arabischen Staaten verschwiegen, schreibt Najem Wali.
    "Auch die Verbindungen der algerischen Revolutionäre zu deutschen Nationalsozialisten blieben ein Tabuthema. Wer darüber zu schreiben wagt, muss entweder ein Sympathisant der Juden sein oder nach dem Literaturnobelpreis schielen - denn gemäß der unter arabischen Intellektuellen gängigen Auffassung ziehen die Juden auch bei der Vergabe dieser Auszeichnung die Fäden."
Sansals Übersetzerin Regina Keil-Sagawe hat ebenfalls einen Artikel geschrieben zur morgigen Verleihung des Friedenspreis an Sansal.

Mittwoch, 27. April 2011

Stadtspatzen haben ein grösseres Gehirn

Was für Vögel gilt, gilt nicht für Menschen. Sperlinge, die in der Stadt brüten haben mehr im Köpfchen. Bei den Menschen ist es offenbar umgekehrt. Doch sei's drum:
    Arten, die sich erfolgreich in Städten ansiedeln, besitzen eher ein größeres Gehirn als verwandte Spezies, welche die Stadt meiden. Das haben schwedische und spanische Biologen bei einer Vielzahl von Vogelarten in zwölf europäischen Städten und deren Umland beobachtet. Mit ihren Ergebnissen bestätigen sie die Vermutung, dass ein größeres Hirn die Fähigkeit fördert, in der neuen und sich ständig verändernden Umgebung einer Stadt bestehen zu können. Außerdem liefert die Untersuchung wertvolle Beiträge für das Verständnis heutiger Entwicklungstendenzen der Artenvielfalt, berichten die Forscher im "Journal of the Royal Society Biology Letters".
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anaximander - 18. Mrz, 14:27
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Minder-Hauen auf Economiesuisse
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anaximander - 10. Mrz, 17:49
Herzlichen Dank
ich habe den Link korrigiert
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Belleeer - 10. Mrz, 07:44
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Die Zukunft der Suppenküchen sieht rosig aus... In...
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Die Sympathisanten Nordkoreas
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Seyran Ates und die doppelte...
Seyran Ates schreibt in ihrem Essay zur doppelten Staatsbürgerschaft: "Kann. ..
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Die Magie der Hohnstangen
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Dieter Pfaff nachgerufen
Dieter Pfaff, besser bekannt als Bloch und "Der Dicke",...
anaximander - 6. Mrz, 09:03
Hugo Chavez ist tot
Hugo Chavez ist tot. Er hat den Kampf gegen den Krebs...
anaximander - 6. Mrz, 00:06
Yep, das ist alles
korrekt. Es ist allerdings viel schlimmer, als die...
anaximander - 6. Mrz, 00:02
.
Da scheint im Satire-Video The One About The UN (von...
hammond - 5. Mrz, 23:31
Kampfsaufen bei den Vereinten...
Wenn die Vertreter von 193 Ländern am UN-Hauptsitz...
anaximander - 5. Mrz, 21:02

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