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Natur

Montag, 25. Mai 2009

Jakobskreuzkraut fordert Menschenleben

Es rafft Pferde dahin, Kühe, aber auch Menschen, das Jakobskreuzkraut, das sich, weil sämtliche Herbizide verboten sind, immer mehr ausbreitet.jakobskreuzkraut Dieses Gewächs besitzt Inhaltsstoffe, die schon in geringen Mengen die Leber nachhaltig schädigen können. Es wurde bereits in Bienenhonig nachgewiesen und jetzt wird geprüft, ob die toxischen Stoffe auch auf andere Weise in die Nahrungsmittelkette kommen können.
( Lesen Sie dazu diesen Artikel )

Sonntag, 12. April 2009

Neu entdeckte Orang-Utan-Population

Orang-Utan-BorneoAuf der indonesischen Insel Borneo stieß eine Expedition auf eine Hunderte Tiere große Population Orang-Utans, von der die Wissenschaft bislang nichts wusste. Die Affen waren vom Besuch aus der Zivilisation allerdings nicht gerade begeistert; sie bewarfen sie mit Knüppeln.
Die Entdeckung der Forscher ist eine Sensation - denn die großen rothaarigen Affen, die in der freien Wildbahn bis zu 90 Kilogramm schwer werden, gelten auf Borneo als "stark gefährdet" und auf Sumatra sogar als "vom Aussterben bedroht". Die Gesamtpopulation der Orang-Utans wird auf etwa 50.000 bis 60.000 Tiere geschätzt; die Vorkommen sind auf die Inselwelt Indonesiens und auf das benachbarte Malaysia beschränkt.
Die Population auf die Forscher gestoßen sind und von niemand vorher gesichtet und gezählt worden ist, soll 219 separate Reviere umfassen, was nach Ansicht des Ökologen Erik Meijaard von der amerikanischen Naturschutzorganisation The Nature Conservancy auf eine "substantielle Zahl an Tieren" schließen lässt.
BBC

Mittwoch, 11. Februar 2009

Bescheuerte Behörden

Die Jäger sind alle sehr stolz darauf, dass sie Hege und Pflege betreiben. Weder Behörden noch Jäger scheren sich um die Hirsche, die unter den hohen und dichten Schneedecken im Engadin kein Futter mehr finden und darum die Dörfer heimsuchen. Futterstellen, so erklären die bescheuerten Behörden, wären keine vorgesehen. Wenn die Hirsche durchdrehten, werde man sie einfach erschießen. Dass die Kreaturen verhungern, lässt bescheuerte Beamte und anscheinend auch die Jäger kalt.
Vielleicht sollte man Gewehre an die Hirsche verteilen...
Quelle

Freitag, 16. Januar 2009

Fenchel ist Arzneipflanze des Jahre 2009

copyright by kfunigraz.ac.atSeit 1999 kürt der Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" der Universität Würzburg die Arzneipflanze des Jahres. Dieses Jahr wurde dem Fenchel diese Ehre zuteil.
Der Fenchel gehört wie Anis und Kümmel zur Familie der Doldenblütler und ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Medizinisch verwendet werden die getrockneten Früchte und das ätherische Öl von Foeniculum vulgare. Die Fenchelfrüchte enthalten unter anderem ätherisches Öl, Flavonoide, Cumarine und fettes Öl.
In der Europäischen Pharmakopoe sind Foeniculi amari fructus und Foeniculi dulcis fructus einzeln monografiert. Sie unterscheiden sich insbesondere im Gehalt an trans-Anethol (süsslich) und Fenchon (bitter). In vitro Untersuchungen zufolge ist das ätherische Öl wesentlich für die antimikobiellen, spasmolytischen, sekretolytischen, expektorierenden und antiphlogistischen Eigenschaften verantwortlich. Anethol ist in höheren Dosen toxisch. Ebenfalls nicht ganz unbedenklich ist Estragol, weshalb in der Pharmakopoe für diesen Inhaltsstoff Grenzwerte zu finden sind.
Fenchel wird für verschiedene Indikationen eingesetzt: leichte Verdauungsbeschwerden, Katarrhe der Atemwege, dyspeptische Beschwerden mit Völlegefühl und Meteorismus. In der Pädiatrie ist die Verwendung von Fenchelsirup oder Fenchelhonig sehr beliebt.
In der Volksmedizin existieren noch weitere Anwendungsgebiete wie z.B. Amenorrhoe, Anorexie oder Asthma. Äußerlich wird Fenchel bei Blepharitis und Konjunktivitis eingesetzt.
Industriell wird Fenchel zur Gewinnung von Anethol genutzt, welches in der Kosmetik- und Spirituosenindustrie als Aromastoff verwendet wird.

Sonntag, 11. Januar 2009

Die Freuden eisiger Kälte

hagebutte-mit-Eiskritstallen

Montag, 10. November 2008

Vor Ökoterroristen wird gewarnt

Weil schon seit einiger Zeit nichts mehr passiert ist, ist die Furcht vor Terroranschläge durch radikale Islamisten derart flüchtig geworden, dass die Geheimdienste in aller Welt um all die Aufgaben, die sie sich nach 2001 zugeschanzt haben, fürchten müssen. Folglich muss ein neuer Feind aus dem Hut gezaubert werden. Einer, der schon lange existiert, den man aber nie so richtig zur Kenntnis genommen hat, weil er immer nur am Rande in wirklich radikaler Form in Erscheinung getreten ist. Um diesem Feind zum Durchbruch zu verhelfen, lässt man den Medien einen entsprechenden Geheimbericht zukommen - und jetzt wissen es alle: unmittelbare Gefahr droht von radikalen Umweltschützern, welche die Menschheit um 80 Prozent dezimieren und so der Natur zu ihrem angestammten Recht verhelfen wollen.
Die gefährlichen Ökoterroristen wären Anhänger der Organisation Earth Frist, die ein Ideologie vertrete, die Einzeltäter dazu brächten, einen Terroranschlag zu planen und durchzuführen, bei dem viele Briten getötet würden.
Im Moment wären die Ökoterrorisen dabei, schreibt der Guardian, eine Liste von Konzernen zu erstellen, die Klimasünden begingen.
Nun ja, die um Earth First organisierten Umweltschützer allerdings erklären, sie betrachteten die Menschheit als Teil der Natur - für sie wäre der Kapitalismus das Problem und nicht die Zahl der Menschen, die auf der Erde lebten.
Die Ökoterroristen haben also nur dem Kapitalismus den Krieg angesagt...

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Dow Jones der Artenvielfalt

Die Weltnaturschutzunion hat die Rote Liste der aussterbenden Tierarten veröffentlicht und sie als Dow Jones der Artenvielfalt bezeichnet. Einen zynische Analogie. Tatsächlich sind gegenwärtig nicht nur Tierarten sondern auch Papierarten vom Aussterben bedroht, kommentiert Jürgen Kaube.

Montag, 22. September 2008

Gestresste Bäume geben Hormone ab

Auf Schädlingsbefall und andere ungünstige Umweltbedingungen reagieren Pflanzen mit Schutzmechanismen. Dabei spielt das leicht flüchtige Hormon Methyl-Salicylsäure als Signalstoff eine wichtige Rolle. Jetzt haben amerikanische Forscher erstmals nachgewiesen, dass sich in der Luft über einem Waldgebiet große Mengen des freigesetzten Pflanzenhormons ansammeln können. Die Bäume bildeten die chemisch dem Aspirin ähnliche Substanz als Reaktion auf Wassermangel und starken Temperaturabfall. Methyl-Salicylsäure aktiviert die Immunabwehr und könnte als Warnsignal zur Kommunikation zwischen einzelnen Pflanzen innerhalb eines größeren Ökosystems dienen. Sein Gehalt in der Luft über forst- oder landwirtschaftlich genutzten Flächen würde einen Hinweis auf Wachstum und Gesundheit der Pflanzen liefern, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Biogeosciences.
"Unsere Messungen zeigen, dass große Mengen der Verbindung in der Atmosphäre messbar sind, wenn Pflanzen auf Trockenheit, extreme Temperaturen oder andere Stressformen reagieren", sagt Thomas Karl vom National Center for Atmospheric Research in Boulder. Aus Laborversuchen war zwar bereits bekannt, dass Methyl-Salicylsäure bei Pflanzen als Hormon wirkt und Schutzreaktionen auslöst. Dass aber der Botenstoff in größerem Ausmaß in die Atmosphäre freigesetzt werden kann und einen wichtigen Bestandteil der so genannten "flüchtigen organischen Verbindungen" der Luft ausmacht, wusste man nicht. Möglicherweise beeinflusst die Substanz die Luftqualität und das lokale Klima. Die Forscher analysierten die Luft über einem Walnusswäldchen. Ihre Messinstrumente waren in einer Höhe von 30 Meter über dem Boden angebracht.
Joachim Czichos / National Center for Atmospheric Research

Sonntag, 21. September 2008

Berlin leidet unter Wildschweinplage

8000 bis 10.000 Wildschweine leben rund um und in Berlin. Sie ziehen S-Bahn-Geleisen entlang, sammeln sich vor Bushaltestellen und laufen bei ihren Stadtrundgängen manchmal durch Glastüren. Hin und wieder trampeln sie über den Spandauer-Friedhof. Das Schild "Betreten aus Pietätsgründen untersagt" lässt sie kalt; sie ackern die freie Fläche des Friedhofs ohne Rücksicht auf Verluste um. Die Vermehrungsrate bei den Wildschweinen beläuft sich auf 300 Prozent. An Erklärungen für die muntere Fortpflanzung der Sauen mangelt es nicht: Die einen behaupten, es liege am Klimawandlen; die milden Winter liessen weniger Wildschweine an Lungenentzündung eingehen, andere bezeichnen die Komposthaufen und das Katzenfutter als Ursache und die dritten suchen die Ursache bei Wowereit und der Wende.
[ mehr ]

Dienstag, 16. September 2008

Der ökonomische Wert von Bienen

Es gibt immer mehr sinnvolle Studien, die der Staat zur Schröpfung seiner Bürger und zur Aufforstung der Staatskasse einsetzen kann... Ein französisch-deutsches Forscherteam hat erstmals den Wert von Bestäuberinsekten wie etwa Bienen für die Nahrungsmittelherstellung berechnet. Der Studie zufolge hat der ökonomische Nutzen durch diese Tiere im Jahre 2005 rund 153 Mrd. Euro betragen. "Die Summe entspricht knapp einem Zehntel des Gesamtwertes der Weltnahrungsmittelproduktion", meint Studienautor Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
Gemeinsam mit Forscherkollegen des Nationalen Institutes für Agrarforschung (INRA) und dem Zentrum für Wissenschaftliche Forschung (CNRS) aus Frankreich hat das UFZ außerdem auch die Schäden, die durch das Fehlen von bestäubenden Insekten entstehen würden auf 190 bis 310 Mrd. Euro pro Jahr errechnet. "Im Wesentlichen kann man davon ausgehen, dass vor allem die Vitaminressourcen für den Menschen - also Obst und Gemüse - von einem Rückgang der Tiere besonders stark betroffen sind", so Settele. "Wir gehen nicht davon aus, dass alle Bestäuber aussterben werden. So gesehen zeichnet diese Studie ein Worst-Case-Szenario", meint der Wissenschaftler. Es herrsche jedoch Einigkeit darüber, dass der Rückgang der Bestäuber auch ein zentrales Problem für die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist. "In den Berechnungen sind jedoch die Auswirkungen, die ein Rückgang der Bestäuber auf die generelle Pflanzen- und damit auf die Tierproduktion hätte, nicht enthalten", meint Settele. Ebenso fehlen die Auswirkungen auf Wildblumen. Das Forscherteam hat den ökonomischen Wert der Bestäubung unter dem Aspekt der "Dienstleistung für den Menschen" bewertet.
ptat

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anaximander - 6. Nov, 17:39

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