Seit fast dreißig Jahren wartet die Weltgesundheitsorganisation WHO auf eine Pandemie. Sie muss ihre Existenz rechtfertigen und das kann sie nicht nur mit Anti-Salz-Kampagnen, Cholesterin-Hysterie und immer niedrigeren Blutdruckhöchstwerten. Die Welt braucht eine Pandemie, damit die WHO, eine gigantische Bürokratenorganisation, die enormen Kosten, die sie verursacht, rechtfertigen kann. Auch der Pharma-Industrie käme eine Pandemie wie gerufen. Darum steht sie heute im Verdacht, die weltweite Hysterie um Vogel- und Schweinegrippe geschürt zu haben. Drei Seuchenexperten der WHO haben reichlich Geld von Pharma-Konzernen erhalten. Man ist geneigt, von Bestechungsgeldern zu reden.
Jetzt versucht Margaret Chan in einem offenen Brief alle Zweifel an der Organisation zu zerstreuen.
"Am Freitag hatte das britische Medizinmagazin zusammen mit der englischen Journalisteninitiative Bureau of Investigative Journalism (BIJ) einen Bericht mit brisantem Inhalt veröffentlicht. Das Papier dreht sich im Wesentlichen um eine Entscheidung, die am 11. Juni 2009 fiel und die weltweit weitreichende Folgen mit sich brachte. Es geht um den Tag, an dem die WHO die Schweinegrippe zur Pandemie, einer Seuche der WHO-Stufe 6, erklärte. "
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