Christa Markwalder für Zensur
Im Club vom Dienstag, dem 15. Juni 2010 war die Rede von der Tribune de Genève und der Veröffentlichung der Polizeiaufnahmen von Hannibal Gadaffi. Der Chefredaktor der Tribune, Pierre Ruetschi, erklärte, die Aufnahmen seien im Zusammenhang mit dem Titel "Demütigungen" veröffentlicht worden. (Es wird sich kaum jemand finden, der die Veröffentlichung der Polizeifotos von Hannibal als gescheit bezeichnen wird, vor allem, vor allem wegen der Situation, in der Göldi und Hamdani damals steckten.)
Christa Markwalder griff Rüetschi sofort an, man dürfe so etwas, wie die Veröffentlichung von Polizeifotos jemandem aus einem anderen Land, einem anderen Kulturkreis nicht zumuten, man hätte die Veröffentlichung unterlassen oder unterbinden müssen - blabla.
Mit anderen Worten: Es besteht der Verdacht, dass Christa Markwalder jede Kritik an Menschen aus anderen Kulturkreisen unterbinden würde. Das wäre das Aus für die Pressefreiheit. Aber die freisinnige Partei der Schweiz ist ja bekannt dafür, dass sie das Leben der BürgerInnen regulieren will. Und die Pressezensur passte genau in das Bild, das die FDP von sich entwirft.
Christa Markwalder griff Rüetschi sofort an, man dürfe so etwas, wie die Veröffentlichung von Polizeifotos jemandem aus einem anderen Land, einem anderen Kulturkreis nicht zumuten, man hätte die Veröffentlichung unterlassen oder unterbinden müssen - blabla.
Mit anderen Worten: Es besteht der Verdacht, dass Christa Markwalder jede Kritik an Menschen aus anderen Kulturkreisen unterbinden würde. Das wäre das Aus für die Pressefreiheit. Aber die freisinnige Partei der Schweiz ist ja bekannt dafür, dass sie das Leben der BürgerInnen regulieren will. Und die Pressezensur passte genau in das Bild, das die FDP von sich entwirft.
anaximander - Mi, 16.06.2010 12:21 - Kommentar verfassen
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