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Psychologie

Montag, 1. Dezember 2008

Verhaltenstherapie statt Antidepressiva

Das wird den Pharma-Konzernen nicht gefallen: Eine besondere Form der Verhaltenstherapie soll eine echte Alternative zum Einsatz von Antidepressiva darstellen. Die so genannte Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie schützt bei wiederkehrenden Depressionen nicht nur eher vor einem Rückfall als die Behandlung mit Medikamenten, sondern verbessert auch die Lebensqualität der Betroffenen effektiver. Das belegt jetzt eine Untersuchung britischer Psychologen. Darüber hinaus ist die Methode, die im Rahmen von Gruppensitzungen vermittelt werden kann, auch kosteneffektiver, berichten die Forscher im "Journal of Consulting and Clinical Psychology". In einer weiteren, größeren Studie wollen sie ihre Ergebnisse überprüfen und näher untersuchen, wie genau die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (ABKT; auch MBCT, englisch für: mindfulness-based cognitive therapy) funktioniert.
"Antidepressiva werden häufig bei Leuten eingesetzt, die unter Depressionen leiden, und darum tendieren sie dazu zu funktionieren", erklärt Willem Kuyken vom Mood Disorders Centre an der University of Exeter. "Doch während sie sehr effektiv darin sind, dabei zu helfen, die Symptome von Depressionen zu reduzieren, sind die Patienten sehr anfällig für einen Rückfall, wenn sie die Medikamente wieder absetzen." MBCT nimmt einen anderen Ansatz - sie lehrt die Menschen Fähigkeiten fürs Leben, so der Psychologe. Sie zielt auf negatives Denken und bringt etwa eine Reihe von Übungen auf der Basis buddhistischer Meditationstechniken nahe, welche den Patienten helfen, sich mehr auf die Gegenwart als auf Vergangenes oder Zukünftiges zu konzentrieren. Die Übungen arbeiten zwar bei jeder Person auf eine andere Art und Weise, jedoch gelingt es den meisten, negative Gedanken und Gefühle besser kontrollieren und akzeptieren zu können.
In ihrer Studie hatten Kuyken und seine Kollegen bei 123 Patienten mit wiederkehrenden Depressionen die Wirksamkeit einer MBCT mit der von Medikamenten verglichen. Die Hälfte der Probanden machte mit ihrer bisherigen Medikamententherapie weiter, während die anderen in Gruppen von 8 bis 15 Leuten an einem achtwöchigen MBCT-Kurs teilnahmen und dann ohne die Medikamente auszukommen sollten. Von denjenigen Patienten, die an der Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie teilgenommen hatten, erlitten in den 15 Monaten danach 47 Prozent einen Rückfall, während es in der Vergleichsgruppe 60 Prozent waren. Darüber hinaus berichteten sie von einer höheren Lebensqualität, was alltägliche Freude und körperliches Wohlbefinden betraf. Die Psychologen verglichen zudem die Kosten der beiden Therapieformen und stellten fest, dass eine MBCT günstiger ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Psychotherapien kann ein Therapeut in einer Gruppe mit mehreren Patienten gleichzeitig arbeiten.
Cornelia Dick-Pfaff/ University of Exeter

Samstag, 22. November 2008

Sigmund-Freud-Preis

Michael Hagner hat den Sigmund-Freud-Preis erhalten - und eine Dankesrede gehalten.

Freitag, 22. August 2008

Sozialpsychologische Wahlkampfanalyse

Mit der Wahrheit, sagt Bertram Gawronski, deutscher Sozialpsychologe an der psychologischen Fakultät der University of Western Ontario in Kanada, gewinne man keine Wähler. Gawroski soll aus dem derzeitigen US-Wahlkampf so brisante Erkenntnisse gewonnen haben, dass "Science" sie veröffentlicht hat. Er beleuchtet in seiner Studie "die negativen Seiten der Intuition des Unbewussten", zieht die Aussagekraft von Demoskopen und Politikwissenschaftlern in Zweifel und greift das heilige Prinzip des Menschen als Verstandeswesen an.
Kurz und knapp: Nach Gawronski ist der Mensch Sklave seines Unbewussten mit getrübter Wahrnehmung, die in einer Klischeewelt leben und nur wahrnehmen, was in diese Welt passt. Und Politologen und Meinungsforscher sind nicht mehr, aber auch nicht weniger, als barbarische Dilettanten.
Wer an Gawronki zweifelt und meint, ein Verstandesmensch zu sein, kann hier den impliziten Assoziationstest machen.
Quelle

Montag, 18. August 2008

Menschenbild der Nicht-Spicker

Wer bei Uni-Prüfungen nicht spickt und nicht abschreibt, hält andere Menschen oft für genauso ehrlich wie sich selbst. Bei spickenden Studenten ist das Bild von den Mitmenschen deutlich getrübter. Dies berichtet ein amerikanisches Forscherinnen-Team, das sich mit der Psychologie des bewussten Nicht-Spickens beschäftigt. Insgesamt gehen fast 50 Prozent der befragten Studenten davon aus, dass sie in Zukunft bei Klausuren nicht schummeln werden - zeigten die Wissenschaftlerinnen auf der Jahrestagung der American Psychological Association in Boston.
"Menschen, die nicht spicken, haben ein positiveres Bild von anderen", erklärt Sara Staats von der Ohio State University, eine der Autorinnen der Studie. "Sie sehen keinen großen Unterschied zwischen sich selbst und anderen. Diejenigen hingegen, die schummeln, nehmen an, dass andere noch viel viel öfter und viel häufiger schummeln als sie selbst. Das dient ihnen in gewisser Weise als Rechtfertigung."
Spicken und Abschreiben ist nicht nur in der Schule gang und gäbe, sondern auch an den Universitäten. Frühere Forschungen gehen von bis zu 80 Prozent gelegentlichen oder notorischen Spickern aus. Die Wissenschaftlerinnen der Ohio State University haben über 400 Studierende nicht nur nach ihrem bisherigen Spick-Verhalten, sondern auch nach ihrem geplanten zukünftigen Verhalten befragt. 47 Prozent der Befragten waren sich sicher, dass sie in Zukunft nicht spicken würden. Von den übrigen Studierenden waren knapp 30 Prozent unentschieden. Die Forscherinnen vergleichen sie mit den Wechselwählern in der Politik und sehen bei dieser Gruppe noch Potenzial, um sie vom Schummeln generell abzubringen.
Doris Marszk / Quelle: Ohio State University

Montag, 14. Juli 2008

Historische Betrachtung der Depression

Der französische Soziologe Alain Ehrenberg nimmt sich im Gespräch mit Juliane Rebentisch und Felix Ensslin der Volkskrankheit Nummer 1, der Depression, an: "Depression" ist in der Psychiatrie heute ein vager Sammelbegriff für eine ganze Reihe psychischer Störungen, die erst in unserer Gesellschaftsformation als Problem hervortreten. In einem System, das mechanischen Gehorsam verlangte, waren Hemmungen beispielsweise nicht so sichtbar. Heute hat sich die Situation verändert. Da von allen erwartet wird, autonom zu handeln, ist Hemmung heute ein großes Problem. So gesehen können wir, wenn wir psychische Pathologien im sozialen Kontext betrachten, Dilemmata und Konflikte artikulieren, die mit unserer Lebensweise zusammenhängen - und dann auch entsprechend handeln.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Träume lenken islamistische Terroristen

Von allen terroristischen Gewaltakten ist für die Menschen der westlichen Gesellschaften der Selbstmordanschlag die wohl am schwersten zu begreifende Tat. Was muss in einem Menschen vorgehen, der bereit ist, nicht nur andere Menschen, sondern auch sich selbst für eine Idee in den Tod zu reißen? Einen neuen Mosaikstein zur Klärung dieses Rätsels liefert jetzt ein britischer Forscher, der sich mit den Träumen von islamistischen Terroristen beschäftigt hat. Wie er jetzt in einem Vortrag auf dem Cheltenham Science Festival dargelegt hat, beziehen Islamisten Inspirationen und Rechtfertigungen für ihr Tun aus ihren nächtlichen Träumen.
"Der Islam ist überhaupt die größte Nachttraum-Kultur in der heutigen Welt", erklärt Iain Edgar von der Durham University. "Der Nachttraum wird als Angebot eines Weges zum metaphysischen und göttlichen Wissen aufgefasst. Der Nachttraum gilt im Islam gilt als eine zugängliche Quelle für Inspiration und Führung, um Klarheit über Handlungen in dieser Welt zu gewinnen."
Der Forscher hat überlieferte Träume von führenden Al-Qaida-Terroristen analysiert, darunter auch Träume, die in Texten von Osama bin Laden vorkamen. Darüber hinaus hat Edgar Individuen in Großbritannien, Pakistan, Nord-Zypern und der Türkei geführt, um die Schlüsselmerkmale des inspirierenden Nachttraums herauszuarbeiten. Dabei stellte er fest, dass der inspirierende Nachttraum für Islamisten, aber auch für normale Muslime oft realer erscheint als die Wirklichkeit und ein Individuum zu einer mythischen Vergangenheit führen kann, an die der Träumende dann auch glaubt. Daher können auch Trauminhalte als konkrete Handlungsanweisungen verstanden werden.
Dass etwa die Al-Qaida-Führer ihre Propaganda einfach auf erfundenen Träumen aufbauen, wie in der Forschung manchmal angenommen wird, glaubt Iain Edgar nicht: "Es könnte für einige Individuen zutreffen, aber das Spektrum und die Zahl der berichteten Traumerzählungen sprechen stark dagegen. Und selbst wenn die berichteten Träume von Dschihadisten erfunden sein sollten, so ist doch von erheblicher Bedeutung, dass Muslime oft an diese Träume glauben und daher von Dschihad-Parteien mobilisiert werden können."
Im Übrigen habe die Erforschung des Umgangs mit Trauminhalten eine grundsätzliche Bedeutung, so der Forscher. "Wie Muslime und andere Menschen ihre Nachtträume verstehen, ist ein mächtiges Werkzeug, um Zugang zu ihrer Weltsicht und ihren impliziten Schlüsselmotivationen zu gewinnen. Das Verständnis von Nachtträumen bietet einen Eintritt in die tiefsten Kammern des Selbst. Es besteht wenig Zweifel daran, dass jemandes Weltsicht und seine unbewusste, mythische Weltsicht Voraussagen über seine Sympathien und potenziellen Handlungen erlauben."

Autor: Doris Marszk/Durham University

Montag, 9. Juni 2008

Riskante Brautschau der Wolfspinnen

Wolfspinne beim KopulierenWenn die Männchen der kleinen Wolfspinne um eine Braut werben, heben sie ihr vorderes Beinpaar an. Das Winken beeindruckt aber nicht nur das Weibchen, sondern erweckt auch die Aufmerksamkeit größerer, räuberischer Wolfspinnen. Sind die kleinen Spinnen in guter körperlicher Verfassung, gehen sie eher das mit der Brautwerbung verbundene Risiko ein, vom angelockten Feind gefressen zu werden. Allerdings haben sie auch eine größere Chance zu entwischen als weniger fitte Rivalen. Die gehen eher auf Nummer sicher und trauen sich kaum zu winken. Über diese Form der Kosten-Nutzen-Abwägung im Rahmen der sexuellen Selektion berichten amerikanische Forscher im Fachblatt "Behavioral Ecology".
"Nach der Paarung mit einem Männchen, das häufig mit den Beinen winkt, legen die Weibchen mehr Eier, der Nachwuchs schlüpft früher und von den Jungen überleben mehr", sagte Chad Hoefler von der Miami University in Oxford gegenüber dem "New Scientist". Für die Weibchen zahlt es sich also aus, den Partner zu wählen, der bei der Werbung am meisten riskiert. Das riskante Verhalten ist offenbar ein zuverlässiges Zeichen für biologische Fitness. Hoefler und seine Kollegen beobachteten männliche Wolfspinnen der Art Pardosa milvina, von denen einige ausgehungert und andere gut ernährt waren, bei der Brautwerbung.
In Gegenwart einer weiblichen Spinne hoben die körperlich fitten Männchen achtmal häufiger die Vorderbeine als die schwächlichen Tiere. Konfrontiert mit ihrem natürlichen Feind, einer größeren Wolfspinne der Art Hogna helluo, gelang es ihnen doppelt so oft zu entwischen. Fand die Brautwerbung in Gegenwart der räuberischen Spinne statt, trauten sich die kräftigeren Männchen noch zu flirten, bevor sie die Flucht ergriffen und meist unbehelligt blieben. Die hungrigen Artgenossen überlebten diese brenzlige Situation meist nicht. Für die Werbung sein Leben zu riskieren, zahlt sich nur für die fittesten Männchen aus, die den Weibchen so die richtige Wahl leichter machen.
Autor Joachim Czichos / Quelle Behavioral Ecology, New Scientist

Mittwoch, 21. Mai 2008

Geistiger Abbau durch Hierarchien

Hierarchien sind nur für die vorteilhaft, die oben sitzen. Das ist eigentlich eine Binsenweisheit. Doch jetzt zeigt eine Studie niederländischer Forscher, dass sich Firmen um ihr geistiges Potenzial bringen können, wenn sie zu starke Hierarchien schaffen. Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Psychological Science" zeigen, lassen Menschen auf unteren Hierarchie-Ebenen geistig nach. Die Forscher konnten dabei belegen, dass dieser Effekt allein durch die Einsortierung auf die unteren Hierarchieplätzen zustande kommt und nicht etwa dadurch, dass manche Menschen eben unten sitzen, weil sie ohnehin wenig können.
Rein willkürlich hatte das Team um Pamela Smith von der Radboud Universiteit Nijmegen ihre Versuchsteilnehmer hohen und niedrigen Positionen in einer Hierarchie zugeordnet. Anschließend sollten die Probanden den Stroop-Test machen, mit dem ihre Konzentrationsfähigkeit getestet wurde. Beim Stroop-Test steht ein Farbwort auf schwarzem Grund, wobei die Farbe, in der es geschrieben ist, nicht mit der Bedeutung des Farbwortes übereinstimmt. Das Wort "grün" wird beispielsweise in blauer Schrift präsentiert. Man kann hiermit testen, ob und wieweit es zu Verzögerungen bei der Benennung der Schriftfarbe kommt. Schon bei diesem Test schnitten die Teilnehmer, denen man zuvor niedrige Hierarchie-Positionen zugewiesen hatte, schlechter ab als jene auf den hohen Posten.
Nach dieser kleinen Konzentrationsaufgabe sollten die Versuchspersonen sich an den so genannten "Türmen von Hanoi" versuchen. Das ist ein bekanntes mathematisches Knobelspiel, das aus drei Stäben A, B und C besteht, auf die mehrere gelochte Scheiben gelegt werden, alle verschieden groß. Zu Beginn liegen alle Scheiben auf Stab A, der Größe nach geordnet, mit der größten Scheibe unten und der kleinsten oben. Ziel des Spiels ist es, den kompletten Scheiben-Stapel von A nach C zu versetzen. Bei jedem Zug darf die oberste Scheibe eines beliebigen Stabes auf einen der beiden anderen Stäbe gelegt werden, vorausgesetzt, dort liegt nicht schon eine kleinere Scheibe. Diejenigen, die auf die unteren Hierarchieplätze gesetzt worden waren, begingen deutlich mehr Fehler und brauchten mehr Züge, um zum Ziel zu kommen, als diejenigen, die die oberen Hierarchie-Plätze bekommen hatten.
Die Forscher sehen in diesen Ergebnissen "direkte Implikationen für das Management und die Organisation". Bestimmte Branchen können sich stark ausgeprägte Hierarchien eigentlich gar nicht leisten, so die Forscher, es sei denn, man ist bereit, ein hohes Sicherheitsrisiko einzugehen. Als Beispiel nennen die Wissenschaftler das Gesundheitswesen. Wenn hier von Menschen, die unten in der Hierarchie einsortiert wurden, Fehler gemacht werden, kann es fatale Folgen haben. Solche Fehler sind noch tragischer, wenn sie einfach nur auf ausgeprägte Hierarchien zurückzuführen sind.
Autorin Doris Marszk / Association for Psychological Science

Freitag, 9. Mai 2008

Du bist, wie deine Mailadresse lautet

Psychologen der Universität Leipzig konnten zeigen, dass die Wahl der E-Mail-Adresse nicht nur den Eindruck beeinflusst, den wir bei anderen hinterlassen, sondern dass dieser Eindruck auch ein Körnchen Wahrheit beinhaltet: Wir sind, wie unsere Mailadresse lautet. Die Studie vom Institut für Psychologie II der Universität Leipzig wird jetzt in der Fachzeitschrift Journal of Research in Personality veröffentlicht.
In der Studie der Leipziger Forscher Dr. Mitja Back, Dr. Stefan Schmukle und Prof. Dr. Boris Egloff, zeigte sich, dass Merkmale von E-Mail-Adressen den ersten Eindruck auf andere Personen maßgeblich beeinflussen: Personen mit einer ".de"-Domäne wurden als gewissenhafter eingeschätzt als Personen mit einer ".com"-Domäne, Personen mit kreativen, fantasievollen und witzigen E-Mail-Adressen als extrovertierter und offener. Niedliche Namen in E-Mail-Adressen machten einen eher verträglichen, gutmütigen Eindruck, während angeberische und anzügliche E-Mail-Adressen zur Vermutung führten, man habe es mit einer narzisstischen Person zu tun.
Diese Eindrücke wurden interessanterweise nicht nur von den meisten der Beurteiler geteilt, sondern stimmten zu einem gewissen Ausmaß auch mit den tatsächlich gemessenen Persönlichkeitseigenschaften überein. Diese Ergebnisse zeigen, dass für genaue Einschätzungen anderer Personen diese oftmals nicht selbst anwesend sein müssen. "Wir hinterlassen durch unsere persönlichkeitsbedingten Verhaltenweisen und Vorlieben Spuren in den natürlichen und virtuellen Umwelten, in denen wir uns bewegen", so Dr. Mitja Back. In Studien des amerikanischen Psychologen Sam Gosling konnte dies zum Beispiel für Büros, private Homepages oder Musikpräferenzen gezeigt werden. Und die aktuelle Studie zeigt: "Selbst E-Mail-Adressen enthalten Informationen über unsere Persönlichkeit. Fremde Beurteiler scheinen zudem sensibel für diese Signale zu sein und können so zu einem genauen Persönlichkeitsurteil über uns gelangen."
Für ihre Studien untersuchten die Wissenschaftler 600 Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Sie wurden aufgefordert ihre E-Mail-Adresse anzugeben und füllten einen Fragebogen aus, der Persönlichkeitseigenschaften misst. 100 unabhängige Beurteiler bekamen diese E-Mail-Adressen und beurteilten die Eigenschaften der ihnen unbekannten Schüler nur anhand ihrer E-Mail-Adresse. Zur Originalstudie.
Universität Leipzig / Journalmed

Donnerstag, 13. März 2008

Aus für Projekt Sesam

Die vom Nationalfonds und der Pharma-Industrie lancierte wissenschaftliche Studie zur psychischen Gesundheit wird mangels freiwilliger Teilnehmer eingestellt.
Vor dem Hintergrund der drastischen Zunahme psychischer Erkrankungen wie etwa Depressionen hatte Sesam (Swiss Etiological Study of Adjustment and Mental Health) zum Ziel, 3000 Familien periodisch zu untersuchen und zu befragen. Die Studie ist an der Universität Basel angesiedelt.
Das Vertrauen der Bevölkerung in Studien, die mehr oder weniger ausschließlich der Pharma dienen, ist minim. Nicht vergessen darf man auch, dass die Ethikkommissionen beider Basel die Gewebeentnahme zwecks Untersuchung der genomischen DNA haben untersagen müssen.
Für die drastisch Zunahme von Depressionen gibt es logische Ursachen, die nicht auf die geplante Weise "wissenschaflich" abgeklärt werden müssen. Logisch Denken genügt...
Meldung sda

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

FDP entschuldigt sich...
Gabi Huber hat sich anscheinend schriftlich bei Alt-Bundesrat...
anaximander - 5. Dez, 15:15
Sauhaufen SVP-Fraktion?
Die SVPler Bruno Zuppiger, Hansjörg Walter und...
anaximander - 5. Dez, 15:01
Buebetrickli der CVP
Sie haben einen Plan, die linken CVPler: Zusammen mit...
anaximander - 5. Dez, 13:42
Mörgeli-Mengele...
Im Streit um die Aussage von Bundespräsident Pascal...
anaximander - 5. Dez, 13:10
Glück ist ansteckend
Glück ist offenbar ein soziales Phänomen....
anaximander - 5. Dez, 12:38
Bremer Affen vor Bundesverfassungsgericht
Der Neurobiologe Andreas Kreiter wurde mit Versuchen...
anaximander - 5. Dez, 12:10
J. K. Rowlings Beedle-Märchen
Wieland Freund hat Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Begleitbuch.. .
anaximander - 5. Dez, 12:02
Ach je.
Aber wenn wir schon am Verteilen von Etiketten sind:...
rodino - 5. Dez, 09:37
Die Bundesversammlung
erinnert gefährlich an einen grölenden Verein...
anaximander - 5. Dez, 07:56
Größte Christenverfolgung...
Weltweit werden 250 Millionen Christen verfolgt. Jeder...
anaximander - 5. Dez, 07:56
Das war vor einem Jahr
Das Ende der Konkordanz wurde schon im letzten Jahr...
rodino - 5. Dez, 06:45
Das Ende der Konkordanz
Die Natels der Parlamentarier laufen heiß. Egerszegi...
anaximander - 4. Dez, 23:30
Wo?
Ich trage einen Hut - es regnet
anaximander - 4. Dez, 23:26
Zeit für
eine Revolution? - Eigentlich schon, wenn man bedenkt,...
anaximander - 4. Dez, 23:25
Aber bitte nur mit Kopftuch...
Aber bitte nur mit Kopftuch auftreten.
Gris-Gris - 4. Dez, 23:24
Yep, es
ist entsetzlich, wie Forschungsgelder verschleudert...
anaximander - 4. Dez, 23:23
Und morgen gibt es dann
Buttermarken, Brotmarken, Fleischmarken, Fernsehgutscheine,...
Gilbert-rgbm - 4. Dez, 22:58
Der war auch vorher schon...
Das Buch von Benz/Bermann, Vorurteil und Völkermord,...
Gilbert-rgbm - 4. Dez, 22:50
Ich bin doch
immer auf der Seite der Schwächeren...
anaximander - 4. Dez, 22:28
Jetzt mache ich dir dann...
Jetzt mache ich dir dann gleich ein Kompliment, anaximander....
Gris-Gris - 4. Dez, 20:53

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