Während die EU um eine Verfassung ringt und der überwiegende Teil der Schweizer Regierung um das Schengen-Dublin Abkommen bangt, versucht Peter Singer (Singers Ethik -
Tötung 'unwerten' Lebens) eine Weltregierung herbeizureden. Und da sich bei Singer (fast) immer alles ums Töten dreht, sieht er die Globalisierung im Wesentlichen unter tanatologischen Aspekten.
Ausdruck der Globalisierung ist für Singer: "...Flugzeuge, die ins World Trade Center rasen und dort explodieren" und wie könnte es auch anders sein, "der Karbon-Dioxid Ausstoss eines Benzin schluckenden, schweren Kraftfahrzeugs mit Vierradantrieb." Das erste Ereignis, so Singer, habe vielen Menschen den sofortigen Tod gebracht, während das zweite Beispiel zu einer Klimaveränderung beitrage, die nur mit Hilfe von wissenschaftlichen Instrumenten gemessen werde könne. Beides seien Anzeichen dafür, "dass wir alle heute Teil einer Weltgemeinschaft sind – in einer Welt leben." - Als wüssten wir nicht seit Urzeiten, dass wir die Welt mit Freunden und Feinden teilen. - Die subtilen Veränderungen, zu denen Besitzer von Kraftfahrzeugen beitrügen, weil die Autos unnötig viel Benzin verbrauchten, würden mehr Menschen töten als andere, sichtbare Aspekte der Globalisierung...
Und fast am Ende seines Vortrages fordert Singer die Unterstützung der der UN angegliederten Institutionen: "Ich habe dargelegt, dass in dem Mass, in dem immer mehr Probleme eine zunehmend globale Lösung erfordern, auch das Mass abnimmt, in dem irgendein Staat seine Zukunft unabhängig von anderen Staaten bestimmen kann. Wir müssen deshalb die Institutionen stärken, die Entscheidungen von weltweiter Bedeutung tragen und sie besser auf die Menschen abstimmen, die diese Entscheidungen betreffen."
Aber klar doch, damit noch mehr Unfug getrieben wird und noch unsinnigere Entscheidungen gefällt werden können.
Peter Singer schildert den Weg zur Tyrannis - aus der es für niemanden mehr einen Ausweg geben wird. Das Denken des einzelnen wird einem "Gemeinschafts- oder Globalisierungsdenken", das Wollen und Handeln desgleichen, weichen müssen und das Fühlen geht vor die Hunde...
Sie wird immer schöner, die schöne, neue Welt: eine Thanatokratie!
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20226/1.html