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Dienstag, 26. Juni 2012

Solarimpulse und die begriffsstutzige Schweiz

Die Schweizer Regierung will Geld vom Schweizer Solarpionier Bertrand Piccard. Er soll vom Bund Leistungen in Millionenhöhe erhalten haben, ohne Vertrag, ohne Regierungsbeschluss. Die Finanzkontrolle untersuchte die "versteckten Subventionen" im letzten Jahr und verlangt von «Solar Impulse» und Bertrand Piccard eine kostendeckende Miete für die Benutzung von Hallen auf den Flugplätzen in Dübendorf und Payerne.
Ohne Piccard und Solarimpulse stünden diese Hallen leer und müssten vom Bund für nichts und wider nichts unterhalten werden. Wie kann eine Regierung so dumm sein, nicht einzusehen, dass ein Projekt wie Solarimpulse, ein Flugzeug, das mit Sonnenenergie betrieben wird, mehr wert ist, als jede Werbebroschüre über Matterhorn und Thunersee. Solarimpulse und Piccard stehen und werben für eine technisch innovative Schweiz - und zwar weltweit. Eine wirkungsvollere Werbung für die Schweiz ist kaum mehr möglich. Doch die Schweizer Regierung pumpt lieber Millionen in Schweiz Tourismus und gedruckte Prospekte, als dieses innovative Projekt zu unterstützen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Display aus lebenden Bakterien

"Mit bis zu 60 Millionen Bakterien entwickelten amerikanische Forscher ein lebendes Leuchtdisplay. Sie ordneten die Mikroben auf einem kleinen Chip zu etwa 13.000 blinkenden Biopixeln an. Da diese Lichtpulse in Gegenwart von Umweltgiften wie Arsen schwächer und seltener erstrahlen, könnten solche Bakterien-Displays als empfindliche Sensoren eingesetzt werden. Über ihre ersten Prototypen berichten die Wissenschaftler in einer Vorabveröffentlichung der Zeitschrift "Nature".

„Diese lebenden Sensoren können kontinuierlich über lange Zeiträume eingesetzt werden“, sagt Jeff Hasty von der University of California in San Diego. Damit unterscheiden sie sich von derzeit verfügbaren Einweg-Detektoren, die nur einen einzigen Messwert liefern. Um die verwendeten E.coli-Bakterien zum Leuchten zu bringen, schleusten Hasty und Kollegen ein Gen in das Erbgut ein, wodurch die Mikroben ein fluoreszierendes Protein bilden konnten. Auf einem Glasträger mit winzigen Mikrokammern ordneten sie jeweils etwa 5.000 dieser Bakterien zu einem Biopixel an. Insgesamt 13.000 solcher Pixel umfasste ihr größter Sensor-Prototyp."
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Dienstag, 20. Dezember 2011

Gedankenlesen bis 2016 Realität - IBM Next 5 in 5

IBM hat auch dieses Jahr wieder einen Blick in die Zukunft gewagt. Im Rahmen der "Next 5 in 5"-Reihe veröffentlicht das Unternehmen jährlich eine Aussicht darauf, welche technologischen Fortschritte den Alltag der nächsten fünf Jahre am deutlichsten prägen werden. Vorausgesagt wird etwa die Auflösung des Digidal Divides, fortschreitende Energie-Autarkie und die Erfindung des Gedankenlesens.
Bis 2016, so erklärt IBM im Video, werden erste Schritte im Erkennen und Lesen menschlicher Gedanken bereits umgesetzt sein. Der technologische Fortschritt wird Ärzten und Wissenschaftlern helfen, Hirnaktivitätsmuster besser nachzuvollziehen, um Störungen wie Autismus besser zu verstehen. Schon heute arbeiten IBM-Forscher daran, Geräte wie Smartphones auf diese Weise steuerbar zu machen. Texte per Gedanken zu diktieren, ist eine der nächsten Applikationen, die auf dem Weg zum Mindreading liegen.

Donnerstag, 31. März 2011

Designpornographie

Mit technischer Hilfe kann man sich immer eingehendere Einblicke ins Private verschaffen. Ein umschnallbarer Scanner versucht das nun auch für das Körperinnere zu ermöglichen.
Hier gehts zu Peter Glasers Verriss des Monats, denn wenn es nach der australischen Designerin Melody Shiue geht, werden sich heranwachsende Embryonen bald wie Fische in einem Aquarium als Fötus-Fernsehprogramm live im Körper der Schwangeren verfolgen lassen..

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Al Qaida rekrutiert an Londoner Universitäten

Der Flugzeugbomber von Detroit wurde vermutlich während seines Studiums in London von Al Kaida angeheuert. Indizien deuten darauf hin, dass Abdul Farouk Abdulmutallab dort politisch radikalisiert wurde.
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Sonntag, 29. März 2009

Smart Dew - intelligenter Tau

Israelische Forscher haben ein System entwickelt, das mit einem Netzwerk aus winzigen Sensoren Eindringlinge aufspürt. Das System für Sicherheitsanwendungen verspricht dabei große Vielseitigkeit. Denn einzelne "Tropfen" können unterschiedliche Funktionen haben, etwa als Schall- oder Schwingungssensoren. "Wir haben ein allgemeines System ohne Skalierungseinschränkung geschaffen", betont außerdem Projektleiter Yoram Shapira, Mikroelektronikprofessor an der Tel Aviv University. Damit soll Smart Dew auch für großflächige Anwendungen bis hin zu Staatsgrenzen geeignet sein.
Jedes Element des per Funktechnologie verknüpften Netzwerks ist kleiner als ein Fingernagel, kann aber Eindringlinge auf Entfernungen von fünf bis 50 Meter erfassen. Jeder Tropfen reagiert dabei auf einen Parameter aus einer breiten Palette. Optische Sensoren sind ebenso möglich wie solche, die auf Schwingungen reagieren, CO-Emissionen messen oder magnetisch Metall detektieren. In einer Basisstation werden die Messdaten ausgewertet, um bei Bedarf Alarm zu schlagen. Dabei ist das drahtlose Sicherheitsnetz, das aus tausenden Sensoren bestehen kann, in der Lage, Eindringlinge praktisch augenblicklich zu identifizieren - ob es nun Mensch, Maschine oder ein vorbei fliegender Vogel ist, heißt es seitens der Universität. Die Stromversorgung der einzelnen Tropfen erfolgt über Mikrobatterien, die laut Shapira aufgrund des energiesparenden Betriebs des Systems für mehrere Monate reichen.
Das Netz aus winzigen Sensoren könnte bei sicherheitskritischen Einrichtungen, Flughäfen oder Gefängnissen zum Einsatz kommen. Auch für große Farmen oder sogar Staatsgrenzen wäre es geeignet. "Die meisten Leute könnten sich nie genug Personal leisten, um wirklich große Grundstücke zu überwachen", meint Shapira. "Smart Dew ist für Eindringlinge unsichtbar und schlägt Alarm, wenn jemand das Gelände betritt", so der Mikroelektroniker. Für das System spricht seiner Ansicht nach nicht zuletzt der Preis von gerade einmal 25 Cent pro Sensor-Tropfen. Damit ist Smart Dew laut Shapira die intelligenteste und billigste Lösung auf dem Markt.

pte

Freitag, 26. September 2008

Artemy Lebedev mit Hightech Handy

Art kommt mit einem Handy, das selbst iPhone-Jünger von Apple befreien könnte. Ausgestattet mit mehr technischen Raffinessen als jedes andere Handy, könnte es einen hohen Marktanteil erobern...
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Samstag, 5. Juli 2008

MEDUSA das Mikrowellen-Gewehr

Sierra Nevada Corporation will ein Mikrowellen-Gewehr bauen, mit dem unangenehme Geräusch direkt im Kopf der Zielpersonen erzeugt werden. Ausreichend "laute" Töne könnten ein Ziel außer Gefecht setzen. Das MEDUSA - Mob Excess Deterrent Using Silent Audio - genannte Gerät soll zur Kontrolle von Menschenmassen und für militärische Zwecke zum Einsatz kommen, könne aber auch zivile Anwendungen haben, berichtet New Scientist. Der SNC-Ingenieur Lev Sadovnik arbeitet an dem System, dessen erste Version innerhalb eines Jahres entstehen könnte.
MEDUSA setzt auf den Effekt, dass kurze Mikrowellenpulse Gewebe schnell erwärmen und dadurch eine Druckwelle im Kopf entsteht, die praktisch "gehört" werden kann. Ein entsprechend "lauter" Ton wäre unangenehm, wirkt irritierend und könnte das Ziel sogar handlungsunfähig machen. Da keine Wahrnehmung über die Trommelfelle erfolgt, gäbe es keine Sicherheitsbeschränkungen der Lautstärke, sagt Sadovnik. "Der Effekt kann nicht blockiert werden", so der Ingenieur. Das MEDUSA-System werde dank einer Antenne funktionieren, die den Mikrowellenstrahl genau steuern könne und auch ein anvisieren mehrerer Ziele gleichzeitig erlaube. Eine mögliche nicht-militärische Anwendung wäre zur Vertreibung von Vogelschwärmen. Vögel seien sehr empfindlich gegenüber dem Effekt, so Sadovnik.
Prinzipiell ist MEDUSA möglich, mein James Lin vom Electrical and Computer Engineering Department der University of Illinois. Allerdings würde ein Hochleistungssystem sehr starke und potenziell gefährliche Druckwellen verursachen, warnt er gegenüber New Scientist, Nervenschäden wären nicht auszuschließen.
ptat

Montag, 10. September 2007

Ist das verwerflich?

Von der pränatalen Diagnostik über Stammzellforschung bis hin zum Klonen von Menschen – Israel geht in der Biomedizin weiter als jedes andere Land, schreibt Martina Keller, welche ihre Leser auf eine Tagung der evangelischen Akademie Berlin zum Thema "Der Einfluß von Religion und Kultur auf Biomedizin. Deutsch-israelischer Dialog am Beispiel medizinischer Möglichkeiten an den Grenzen des Lebens", vorbereitet. "Diese Aufgeschlossenheit gegenüber der Wissenschaft sei Teil des zionistischen Erbes, sagt die österreichische Politologin Barbara Prainsack, die über Biomedizin in Israel promoviert hat. Ständig verbesserte Technologien sollten Wüsten in fruchtbares Ackerland verwandeln und die furchtsamen Juden der Diaspora zu glücklichen Bewohnern des versprochenen Landes machen. »Ich komme aus einer zionistischen Familie«, zitiert sie eine Gesprächspartnerin aus Tel Aviv, »wir verehrten Wissenschaft und Technik wie andere Gott.«" Selber davon überzeugt, dass die drängendsten Probleme des Planeten und der Menschheit mit Hilfe von Technologien eher gelöst werden können, als lediglich mit Sparsamkeit und Verzicht, finde an diesem Fortschrittsglauben nichts Verwerfliches.

Donnerstag, 30. August 2007

Flugzeug mit Brennstoffzellen

Es ist schon klar, dass es mit der Verschleuderung von Kerosin nicht so weitergehen kann wie bisher. Wenn die Menschheit mit Treibstoff sparsamer umgehen muss, dann sicher auch in diesem Bereich.
Nicht nur die Auto-, auch die Flugzeugbauer müssen umdenken. Sie müssen nicht nur; sie tun es bereits:
Der Flugzeughersteller Boeing ist dabei, ein Null-Emissions-Flugzeug mit Brennstoffzellen zu entwickeln; ein europäisches Konsortium unter italienischer Regie und ein Team von Flugzeugbauern in Stuttgart, die mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt kooperieren, versucht es ebenfalls. Elektromotoren sind nicht nur abgasfrei, sondern auch deutlich leiser als "Verbrenner".
Was jetzt noch fehlt, ist ein Konsortium, das sich mit dem Neubau von Luftschiffen befasst. Die Fahrt mit einem Luftschiff von Zürich nach New York dauert zwar einige Stunden länger, ist für Passagiere aber eindeutig angenehmer als die Sardinisierung in einer A380.
[ mehr zum Elektroflug mit Brennstoffzelle ]

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

In eigener Sache
wir bloggen derzeit wieder hier
anaximander - 18. Mrz, 14:27
"Inferno" 1. Kapitel
finden Sie auf secondlitart - hier.
anaximander - 18. Mrz, 12:01
Minder-Hauen auf Economiesuisse
Voll dumpfer Blödheit hauen die Medien auf Economiesuisse...
anaximander - 10. Mrz, 17:49
Herzlichen Dank
ich habe den Link korrigiert
anaximander - 10. Mrz, 09:55
Du hast hier...
aus Versehen den Artikel von der Ates verlinkt.
Belleeer - 10. Mrz, 07:44
Staatlich subventionierte...
Die Zukunft der Suppenküchen sieht rosig aus... In...
anaximander - 10. Mrz, 01:45
Die Sympathisanten Nordkoreas
Richard Herzinger hegt weder Sympathien für den...
anaximander - 9. Mrz, 23:58
Seyran Ates und die doppelte...
Seyran Ates schreibt in ihrem Essay zur doppelten Staatsbürgerschaft: "Kann. ..
anaximander - 9. Mrz, 23:53
Mob macht Jagd auf Christen...
Ausgangslage: Ein Christ soll den Propheten beleidigt...
anaximander - 9. Mrz, 19:31
Bundesrätlich verordnete...
Der Bundesrat trifft Massnahmen, um die Zahl der Organspender...
anaximander - 9. Mrz, 16:53
Ehre für Samira...
Das amerikanische Außenministerium ist, aller...
anaximander - 8. Mrz, 22:06
US-Banken lösen...
Während Widmer-Schlumpf eifrig darum bemüht...
anaximander - 7. Mrz, 16:27
Aktion: Single mit Kind...
Würden Sie einen allein stehenden Mann/eine allein...
anaximander - 6. Mrz, 18:07
Kein Stromabkommen mit...
Die Schweiz darf auf gar keinen Fall ein Stromabkommen...
anaximander - 6. Mrz, 17:57
Die Magie der Hohnstangen
Für Aldo Keel sieht es so aus, als ob in Norwegen...
anaximander - 6. Mrz, 09:09
Dieter Pfaff nachgerufen
Dieter Pfaff, besser bekannt als Bloch und "Der Dicke",...
anaximander - 6. Mrz, 09:03
Hugo Chavez ist tot
Hugo Chavez ist tot. Er hat den Kampf gegen den Krebs...
anaximander - 6. Mrz, 00:06
Yep, das ist alles
korrekt. Es ist allerdings viel schlimmer, als die...
anaximander - 6. Mrz, 00:02
.
Da scheint im Satire-Video The One About The UN (von...
hammond - 5. Mrz, 23:31
Kampfsaufen bei den Vereinten...
Wenn die Vertreter von 193 Ländern am UN-Hauptsitz...
anaximander - 5. Mrz, 21:02

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