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Tiere

Samstag, 3. März 2012

Tierquälerei beim Hundeschlitten-Rennen

Der Hundeschlitten-Lenker und Vize-Europameister Claudio De Ferrari darf in der Schweiz keinen Hundeschlitten mehr lenken. Und zwar deswegen.
So entsetzlich das Video über die Tierquälerei ist, noch entsetzlicher ist für uns, dass keiner der "Tierfreunde", die ihm zugeschaut haben, auf die Idee gekommen ist, den Mann in den Schnee zu stoßen und zu verprügeln. Nicht nur Ferrari hat sich strafbar gemacht; die Zuschauer standen ihm in nichts nach.

Freitag, 2. März 2012

113 Welpen auf der Autobahn

Allein schon im Interesse des Tierschutzes müssten Grenzkontrollen in der EU wieder eingeführt werden. Ein Tiertransporter, unterwegs von der Slowakei nach Belgien, ist heute auf einer deutschen Autobahn verunglückt; er hatte 113 Bernhardiner-, Mops-, Bulldoggen- und Husky-Welpen an Bord.
Es ist eine Schande, wie in der EU mit Tieren umgegangen wird. "Ein ganz entsetzlicher Anblick! Die armen Welpen tapsten völlig traumatisiert umher, waren in einem elenden Zustand. Sie lagen in den viel zu engen Boxen regelrecht übereinandergestapelt."
Und das Schlimmste: ein solcher Transport ist in der EU vollkommen legal!

Donnerstag, 1. März 2012

Vom Verstummen der Blauwale

Der Lärm, den Menschen im Meer verursachen, stört Blauwale in ihrem Verhalten - auch wenn er nicht in Frequenzen der Walgesänge dringt. Das berichten Biologen der University of California in San Diego im Open-Access-Journal "PLoS ONE". Je nach der Art des Geräusches stoßen die Wale selbst weniger oder mehr Töne aus, so das Ergebnis ihrer Studie. Ihre Gesänge brauchen die Meeresriesen für entscheidende Verhaltensweisen, die von der Nahrungssuche bis zur Paarung reichen.
Die Forscher um Mariana Melcon zeichneten im Pazifik zwei Sommer lang typische Futtersuch-Rufe der Blauwale auf. Erhoben wurden zudem Umgebungsgeräusche wie Wind und Regen, jedoch auch menschenverursachter Schall wie Schiffslärm sowie Sonarsignale in mittlerem Frequenzbereich zwischen ein und acht Kilohertz. Blauwale verständigen sich selbst mit deutlich tieferen Tönen von unter 100 Hertz, wobei der enorme Schalldruck von bis zu 180 Dezibel eine Kommunikation mit Artgenossen über hunderte Kilometer erlaubt.
Die kalifornischen Forscher konnten erstmals zeigen, dass Blauwale auch auf Frequenzen reagieren, die sie selbst nicht nutzen. Je mehr sich die Säuger einem Sonar näherten, desto seltener stießen sie selbst Laute aus, wobei dieser Effekt in einem großen Umkreis eintrat. Bei normalem Schiffslärm zeigte sich das Umgekehrte, denn die Wale waren in dessen Nähe am kommunikativsten. Die Tageszeit spielte dabei keine Rolle. Welche langfristigen Auswirkungen dieser Effekt bringt, bleibt weiterhin ungeklärt.
Schon früher zeigten die Forscher, dass Blauwale lautere Rufe ausstoßen, sobald Schiffe an ihnen passieren. "Der Effekt dürfte ähnlich sein wie bei Singvögeln, die in der Stadt lauter singen müssen, um sich zu verständigen", berichtet der Fischereibiologe Rainer Froese vom Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften GEOMAR http://www.ifm-geomar.de , im pressetext-Interview. Schiffe seien durch ihren Lärm nach heutigem Wissensstand kein großes Problem für Wale - abgesehen davon, dass sie bei Kreuzungen mit Walwanderrouten ab und zu mit an der Oberfläche schlafenden Walen zusammenstoßen.

Als weitaus gefährlicher bezeichnet Froese die Schiffssonare. "Militärische Ortungssignale sind teils so stark, dass sie das Hörzentrum und damit auch die Orientierung von Walen beschädigen können. Auffällig ist, dass Massenstrandungen von Walen gehäuft in jenen Regionen vorkommen, in denen es zuvor militärische Übungen etwa zum Aufspüren von U-Booten gab." Doch auch die Suche nach Erdöl- und Gasfeldern auf dem Meeresboden durch die Industrie dürfte ähnlich verheerende Wirkung haben, verwendet sie doch starke Explosionen unter Wasser.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Der 7,7-Millimeter-Frosch

frosch-kleinstes-wirbeltier-der-welt Der Frosch Paedophryne amauensis, benannt nach dem Dorf Amau in der Nähe der Fundstelle, ist das kleinste Wirbeltier der Erde; er schlägt mit seiner Grösse von 7,7 Millimetern knapp den den Fisch Paedocypris progenetica, der eine Länge von 7,9 Millimetern erreicht.
Quelle

Montag, 12. Dezember 2011

Der Klimawandel ist an allem schuld

Ein erwachsener Eisbär tötet und frisst ein Junges - und schon haben die Medien den Schuldigen: es ist der Klimawandel.
Es gibt sie aber seit Jahrzehnten, die Bilder von erwachsenen Eisbären, die ihre Jungen fressen.

Irrer Hunde Häuter

Im Flüsschen Niers in Viersen trieben fünf Hundekadaver im Wasser. Die Tiere wurden gequält und gehäutet. Rückschlüsse auf den / die Besitzer können keine gezogen werden, da die Hunde nicht gechipt waren.
Wer Tiere derart misshandelt, hat es verdient, ebenfalls misshandelt zu werden.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Anti-Stalking-Strategie

Stalking ist ein grosses Problem und beschränkt sich nicht auf Menschen. Da sind die Guppy-Weibchen, die sich vor lästigen Verehrern zu schützen wissen. Sie machen sich die Abwehr leicht: Wenn sie nicht empfängnisbereit sind, suchen sie nach Freundinnen, die sich gerade in ihrer paarungsbereiten Phase befinden und damit ein interessanteres Ziel für die Männerwelt bieten. Das haben britische und dänische Biologen bei den Guppy-Fischen beobachtet. Und tatsächlich müssen die Fischdamen weniger aufdringliche Attacken seitens der Männchen erdulden, wenn sie ein sexuell attraktiveres Weibchen an ihrer Seite haben, berichten die Forscher im Fachblatt "Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences".
[ mehr ]

Samstag, 3. Dezember 2011

Gedenkfeier für Eisbär Knut

150 Menschen, Mitglieder der internationalen Knut-Fangemeinde, kamen am Bärenfelsen im Berliner Zoo zusammen. Sie legten Blumen und Kränze nieder und entzündeten Kerzen.
Am Montag wäre Eisbär Knut fünf Jahre alt geworden. Bis dahin werden mehr als 1000 Knut-Fans erwartet. Der Bären-Betreuer Heiner Klös begrüsste die Knut-Fans persönlich und kommentierte deren Aufmarsch mit "Es hat sich dank Knut doch eine richtige Gemeinschaft gebildet, Freundschaften über Grenzen hinweg sind entstanden. Das wird auch noch viele Jahre so anhalten".

Mittwoch, 30. November 2011

Raben-Kommunikation

Ein deutsch-österreichisches Forscherduo hat wildlebende Raben in den Alpen beobachtet und festgestellt, dass Raben ohne "Worte" - ohne Krächzen - dafür mit Gesten mit ihren Artgenossen kommunizieren.
    Die Vögel zeigen ihren Artgenossen - meist an das andere Geschlecht gerichtet - interessante Objekte oder bieten sie ihnen gezielt an. Dazu halten sie etwa Zweige, Moos oder kleine Steine mit dem Schnabel in die Höhe. So stärken die intelligenten Rabenvögel vermutlich bereits bestehende Beziehungen untereinander oder prüfen das Interesse potenzieller Partner, berichten die Biologen im Fachblatt "Nature Communications". Sie liefern damit erstmals Beweise für den Einsatz solch hinweisender Gesten außerhalb von Menschen und Menschenaffen und damit auch mögliche Hinweise auf die Entwicklung der menschlichen Sprache.
Jetzt also stammen wir auch noch von den Raben ab.

Mittwoch, 9. November 2011

Müssen Tierschützer so dumm daher plappern?

Wie dumm muss man sein, diesem Tierschützer, der behauptet, Frauen, die auf die Jagd gingen, litten an einem psychischen Schaden, auf den Leim zu kriechen?
So oder so: die Tierschützer belästigen uns Stimmbürger seit Jahren mit ihrem immer gleichen Anliegen, nämlich einem Jagdverbot im Kanton Aargau. Und sie werden auch bei dieser Abstimmung kläglich scheitern.

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