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Tiere

Freitag, 22. Februar 2013

Haben Krähenschützer keine Augen im Kopf?

Die Saatkrähen haben sich in Teilen der Schweiz zu einer wahren Lärm- und Kot-Plage entwickelt. Jetzt handelt der Kanton Bern und gibt die Saatkrähe zum Abschuss frei.
Die Vogelschützer gehen auf die Barrikaden; sie haben immer noch nicht begriffen, dass die Saatkrähen Nesträuber sind, die Eier der Singvögel und deren Jungvögel fressen. Nicht einmal Falken sind sicher vor der Saatkrähe. Aber eben: die "Vogelschützer" sehen das nicht.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Rentier Rudolphs rote Nase

Das Rätsel um Rudolphs rote Nase, the Red-Nosed Reindeer, ist wissenschaftlich gelöst: Die Nase des Rentiers ist besonders stark durchblutet, berichten niederländische und norwegische Forscher im "British Medical Journal“. Durch die Durchblutung sei die Nase optimal geschützt, wenn das Rentier den Weihnachtsmann durch die eisige Kälte von Haus zu Haus ziehen müsse.
Tagesschau

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Beendet das Leiden der Fische

Der Philosoph Markus Wild erklärt im Interview mit
Andrea Roedig, warum Fische ähnlich wie Säugetie-
re Schmerzen empfinden und fordert das Ende grau-
samer Fangmethoden.

E.S.

Dienstag, 6. November 2012

Spalax, die Blindmaus, die nie an Krebs erkrankt

Blindmäuse gehören zu den wenigen Tieren auf der Erde, die niemals an Krebs erkranken. Ein internationales Forscherteam hat jetzt herausgefunden, was diese unterirdisch lebenden Nagetiere immun macht.
spalax-blindmaus
Wurden Blindmaus-Zellen durch Chemikalien künstlich zum anomalen Wachstum angetrieben, zogen sie ab einem bestimmten Punkt die Notbremse: Sie setzten Interferon frei, einen Signalstoff des Immunsystems. Dieser löste einen kollektiven Zelltod aus.

Dieser einzigartige Mechanismus habe in kürzester Zeit ganze Zellkulturen ausgelöscht und keine Überlebenden hinterlassen, berichten die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (doi:10.1073/ pnas.1217211109).

Im lebenden Tier sorge dieser kollektive Zelltod dafür, dass entartete Zellen schon frühzeitig vollständig beseitigt würden und verhindere, dass Krebs entstehe.

Die etwa rattengrossen Blindmäuse (Spalax) sind vollkommen an ihre Lebensweise in unterirdischen Gängen und Bauten angepasst: Sie sind blind, haben grosse, an das Graben angepasste Schneidezähne und überleben selbst in extrem schlechter, sauerstoffarmer Luft.

Blindmäuse seien zudem sehr langlebig, schreiben Vera Gorbunova von der University of Rochester und ihre Kollegen. Während die nah verwandten Mäuse und Ratten nur rund vier Jahre alt werden, können Blindmäuse bis zu 21 Jahre lang leben.
Am auffallendsten sei aber die erstaunliche Resistenz der Blindmäuse gegenüber Krebs: "Unter Tausenden von bei uns im Labor gehaltenen Blindmäusen gab es im Laufe von 40 Jahren nicht einen einzigen Fall eines Tumors", schreiben die Forscher. Bei den nahe verwandten Mäusen stürben dagegen bis zu 90 Prozent an Krebs.

Was den Blindmäusen ihre ungewöhnlich Immunität verleihe, habe man jetzt erstmals herausgefunden. "Die Kenntnis solcher natürlichen Anti-Krebs- Mechanismen könnte dazu beitragen, neue Therapien auch für Krebserkrankungen des Menschen zu entwickeln", schreiben Gorbunova und ihre Kollegen.

Bahamonde-Schnabelwal, der seltenste Wal der Welt

"Ein bemerkenswerter Fund gibt dem seltensten Wal der Welt endlich ein Gesicht und einen kompletten Köper obendrein. Was traurig für eine Walmutter und ihr Junges endete, ist für die Wissenschaft eine wahre Sensation: Mit den zwei 2010 an der Küste Neuseelands gestrandeten Exemplaren hat sich das Wissen über den äußerst raren Bahamonde-Schnabelwal (Mesoplodon traversii) schlagartig um ein Vielfaches erweitert. Bisherige Funde der Walart beschränkten sich lediglich auf zwei Schädelfragmente und einen Kiefer, berichten neuseeländische Biologen im Fachblatt „Current Biology“. Dementsprechend waren über das Aussehen der Tiere kaum stichhaltige Informationen vorhanden. Da die Fundstücke aus dem Jahr 1872, den 1950er Jahren sowie aus dem Jahr 1986 stammten, galt zudem nicht einmal als gesichert, dass heute noch lebende Exemplare existieren. Nun konnten die Forscher erstmals eine vollständige Beschreibung dieser Meeressäuger erarbeiten.

„Dies ist das erste Mal, dass die Art – ein Wal von mehr als fünf Metern Länge – jemals als vollständiges Exemplar gesehen wurde, und wir hatten das Glück, gleich zwei von ihnen zu finden“, freut sich Rochelle Constantine von der University of Auckland, „Alles, was wir bisher über den Bahamonde-Schnabelwal wussten, stammte von drei nur teilweise erhaltenen Schädeln, die über einen Zeitraum von 140 Jahren in Neuseeland und Chile gesammelt worden waren. Es ist bemerkenswert, dass wir fast nichts über ein so großes Säugetier wissen.“ Die beiden Wale waren im Dezember 2010 lebend am neuseeländischen Opape Beach gestrandet. Das 5,3 Meter lange Weibchen und das 3,5 Meter lange Männchen konnten aber nicht gerettet werden.

Zunächst waren die Biologen davon ausgegangen, dass es sich um einen anderen Vertreter der Schnabelwale handelte, den Gray-Zweizahnwal (Mesoplodon grayi), auch Camperdown-Wal genannt. Erst routinemäßige Analysen des Erbguts brachten ans Licht, um welch seltene Art es sich handelte. „Als diese Individuen in unser Labor kamen, nahmen wir DNA-Proben, wie wir das gewöhnlich bei Exemplaren wie diesen machen“, erzählt Constantine. „Wir waren sehr überrascht, dass es Bahamonde-Schnabelwale waren.“ Um ganz sicher zu gehen, hätten sie die Proben ein paar mal überprüft. Nun sei bestätigt, schreiben die Biologen, dass diese Art noch vorhanden ist, und es sei erstmals eine Beschreibung des seltensten und vielleicht rätselhaftesten Meeressäugers vorhanden.

Warum der Bahamonde-Schnabelwal so überaus selten und schwer zu fassen ist, können die Forscher allerdings nicht mit Sicherheit sagen. „Es könnte sein“, vermutet Constantine, „dass sie einfach eine Art sind, die in den tiefen Gewässern der Ozeane leben und sterben und nur selten an Land gespült werden.“ "

Montag, 27. August 2012

Wozu Tiger im Zoo?

Zoos seien, behauptet Henryk M. Broder, Open-Air-Gefängnisse, die Freiheit vortäuschten. "Nachdem eine Tierpflegerin von einem Tiger im Zoo getötet wurde, wird es neue Sicherheitsbestimmungen geben. Dabei ist die Sache ganz einfach: Groß-, Raub- und Wildtiere gehören nicht in die Zoos."
E.S.

Montag, 6. August 2012

Luxus-Hunde-Hotels

Für Hundefutter zahlten die Deutschen 2010 rund 834 Millionen Euro, für Babynahrung lediglich etwa 556 Millionen. Der Hund ersetzt den Partner, das Kind, die Kinder. Entsprechend wird er gehalten. Fährt Herrchen oder Frauchen in die Ferien, wird der Hund entsprechend untergebracht - in einer Lodge im Luxus-Hunde-Hotel Canis-Resort. Für einen Golden Retriever kostet die Nacht im Doppelzimmer ungefähr 63 Euro. Alle weiteren Dienstleistungen, wie z.B. Physiotherapie, Ernährungsberatung, Spezial-Futter, werden separat in Rechnung gestellt.
[ mehr ]

Samstag, 28. Juli 2012

Das Aussterben der Koalas

Der Lebensraum des Koalaskoala wird immer kleiner. Die Menschen bauen, zäunen ihre Gärten ein, die Koalas verfangen sich in den Zäunen, werden Opfer von Verkehrsunfällen und jetzt werden sie auch noch anfällig für eine Infektion. Australiens Biologen fordern die Menschen auf, Eukalyptusbäume zu pflanzen und den Koalas auf diese Weise einen Lebensraum zu erhalten.

Sonntag, 17. Juni 2012

Vom abartigen Sex der Pinguine

Bereits 1912 berichtete ein Vogelkundler, der am Südpol die Pinguine besuchte, über deren bizarre Sexpraktiken: – Selbstbefriedigung, Vergewaltigung und Leichenschändung.
Elke Bodderas berichtet.
E.S.

Samstag, 3. März 2012

Tierquälerei beim Hundeschlitten-Rennen

Der Hundeschlitten-Lenker und Vize-Europameister Claudio De Ferrari darf in der Schweiz keinen Hundeschlitten mehr lenken. Und zwar deswegen.
So entsetzlich das Video über die Tierquälerei ist, noch entsetzlicher ist für uns, dass keiner der "Tierfreunde", die ihm zugeschaut haben, auf die Idee gekommen ist, den Mann in den Schnee zu stoßen und zu verprügeln. Nicht nur Ferrari hat sich strafbar gemacht; die Zuschauer standen ihm in nichts nach.

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

In eigener Sache
wir bloggen derzeit wieder hier
anaximander - 18. Mrz, 14:27
"Inferno" 1. Kapitel
finden Sie auf secondlitart - hier.
anaximander - 18. Mrz, 12:01
Minder-Hauen auf Economiesuisse
Voll dumpfer Blödheit hauen die Medien auf Economiesuisse...
anaximander - 10. Mrz, 17:49
Herzlichen Dank
ich habe den Link korrigiert
anaximander - 10. Mrz, 09:55
Du hast hier...
aus Versehen den Artikel von der Ates verlinkt.
Belleeer - 10. Mrz, 07:44
Staatlich subventionierte...
Die Zukunft der Suppenküchen sieht rosig aus... In...
anaximander - 10. Mrz, 01:45
Die Sympathisanten Nordkoreas
Richard Herzinger hegt weder Sympathien für den...
anaximander - 9. Mrz, 23:58
Seyran Ates und die doppelte...
Seyran Ates schreibt in ihrem Essay zur doppelten Staatsbürgerschaft: "Kann. ..
anaximander - 9. Mrz, 23:53
Mob macht Jagd auf Christen...
Ausgangslage: Ein Christ soll den Propheten beleidigt...
anaximander - 9. Mrz, 19:31
Bundesrätlich verordnete...
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Aktion: Single mit Kind...
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Kein Stromabkommen mit...
Die Schweiz darf auf gar keinen Fall ein Stromabkommen...
anaximander - 6. Mrz, 17:57
Die Magie der Hohnstangen
Für Aldo Keel sieht es so aus, als ob in Norwegen...
anaximander - 6. Mrz, 09:09
Dieter Pfaff nachgerufen
Dieter Pfaff, besser bekannt als Bloch und "Der Dicke",...
anaximander - 6. Mrz, 09:03
Hugo Chavez ist tot
Hugo Chavez ist tot. Er hat den Kampf gegen den Krebs...
anaximander - 6. Mrz, 00:06
Yep, das ist alles
korrekt. Es ist allerdings viel schlimmer, als die...
anaximander - 6. Mrz, 00:02
.
Da scheint im Satire-Video The One About The UN (von...
hammond - 5. Mrz, 23:31
Kampfsaufen bei den Vereinten...
Wenn die Vertreter von 193 Ländern am UN-Hauptsitz...
anaximander - 5. Mrz, 21:02

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