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Univers

Mittwoch, 20. Februar 2013

Wird unser Universum von einem anderen geschluckt?

Ein US-Physiker behauptet, anhand der Daten über das Higgs-Boson errechnet zu haben, dass unser Universum instabil sei. Eines fernen Tages könnte es von einem anderen Universum verschlungen werden.
    Eines Tages werde alles ausgelöscht. Das habe mit dem Higgs-Feld-Mechanismus zu tun, prophezeite Lykken laut dem US-Fernsehsender Discovery Channel. "Das Universum will einen anderen Zustand annehmen, und irgendwann wird ihm das auffallen." Dann werde sich irgendwo eine kleine Blase auftun - eine Art alternatives Universum -, die sich ausbreiten und alles andere verschlingen werde.
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Samstag, 8. Dezember 2012

Mit dem Lift ins All

Philipp Brandstädter hat jene Forscher besucht, die einen Lift ins All bauen wollen.
    Ein Fahrstuhl zu den Sternen, ein Aufzug, der Menschen Tausende von Kilometern ins All befördert - die Idee klingt albern, weil sie so simpel, so mechanisch, so wenig hightech ist. Aber sie bildet die Basis für die Entdeckung fremder Welten, könnte die Pioniere um wertvolle Erze bereichern und das Müllproblem auf der Erde lösen.

    Mit dem Aufzug könnte man ohne besondere Treibstoffe Planeten besiedeln, auf Asteroiden und Kometen Metalle und Mineralien abbauen oder Brennstäbe so lange im Nichts trudeln lassen, bis sie nicht mehr radioaktiv strahlen. Der Spacelift wäre wohl einer der spektakulärsten Erfindungen der Neuzeit, weil er manche Probleme auf Erden lösen könnte: Er könnte zum Beispiel Menschen auf fremde Planeten transportieren, die sie dann besiedeln. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts haben Raumfahrtpioniere wie Konstantin Ziolkowski oder Hermann Oberth mit dem Gedanken gespielt, mit einem Aufzug die Schwerkraft zu überwinden. Richtig populär wurde die Idee Ende der siebziger Jahre durch Arthur C. Clarke und seinen Roman "Fahrstuhl zu den Sternen".
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Mittwoch, 28. November 2012

NGC 1277, das Schwarze Loch der Superlative

    Wie die meisten Galaxien enthält auch NGC 1277, 220 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Perseus gelegen, ein supermassives Schwarzes Loch in ihrem Zentrum. Doch dieses Schwarze Loch ist zu groß geraten: Beobachtungen eines deutsch-amerikanischen Forscherteams zeigen, dass es 59 Prozent der Masse der zentralen Verdickung der Galaxie enthält – normal sind 0,1 Prozent. Mit dem 17-Milliardenfachen der Sonnenmasse gehört das Schwarze Loch zu den größten, die bislang von den Astronomen aufgespürt wurden. Die Wissenschaftler berichten im Fachblatt „Nature“ von ihrer Entdeckung.NGC-1277 (Das Schwarze Loch gehört zum Perseus-Galaxienhaufen und ist 220 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.)

    „Die Masse dieses Schwarzen Lochs ist sehr viel größer als erwartet“, sagt Karl Gebhard von der University of Texas in Austin. „Das bedeutet möglicherweise, dass die Schwarzen Löcher in sehr massereichen Galaxien über einen anderen Prozess anwachsen als in Sternsystemen mit kleinerer Masse.“ Bislang gibt es mehrere miteinander konkurrierende Theorien für die Entstehung der supermassiven Schwarzen Löcher. So könnten beispielsweise Zusammenstöße und Verschmelzungen von Galaxien eine wichtige Rolle spielen – denn dabei kommt es auch zu einer Vereinigung der zentralen Schwarzen Löcher.
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Sonntag, 26. August 2012

Zum Tod von Neil Armstrong

Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Er erlag nach Angaben seiner Familie in Cincinnati im US-Staat Ohio am Samstag den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Montag, 6. August 2012

"Curiosity" sendet erste Bilder vom Mars

Der Mensch ist neugierig; er will wissen, was auf dem Mars alles schon passiert ist und was sich heute dort oben abspielt. Die Curiosity hat eine Superlandung hingelegt - und sendet bereits jetzt neue Bilder.
Hier finden Sie diese.

Montag, 19. März 2012

Neuer Himmelsatlas

Zehn Monate lang hat der amerikanische Satellit WISE im Jahr 2010 den Himmel im Infrarot-Bereich fotografiert. Jetzt hat die NASA die gesammelten Daten als Himmelsatlas und Objektkatalog veröffentlicht. Der Atlas des Infrarot-Himmels besteht aus über 18.000 Bildern, der Katalog enthält die Daten von mehr als 560 Millionen Sternen und Galaxien. Atlas und Katalog sind über die Homepage der WISE-Mission [ hier eine Auswahl ]nicht nur den Astronomen, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich.
Quelle

Samstag, 14. Januar 2012

Galaxis will kolonisiert werden

Alan Posener hat die Aussagen von Astronomen der letzten Tage und Wochen ernst genommen und meint jetzt, die Menschheit sollte nicht noch länger auf Kontaktnahme der Außerirdischen warten; es wäre wohl an der Zeit, die Galaxis zu kolonialisieren.
E.S.

Freitag, 13. Januar 2012

Ds bisher kleinste Planetensystem

Astronomen haben sich aufgemacht, die kleinsten Planetensysteme zu entdecken. Und jetzt jagt ein Rekord den anderen...
    Vor gerade einmal drei Wochen verkündeten Astronomen die Entdeckung der ersten erdgroßen und damit bislang kleinsten Planeten bei anderen Sternen. Jetzt ist dieser Rekord bereits geknackt: Beobachtungen mit dem Satelliten-Observatorium Kepler zeigen drei Planeten, die deutlich kleiner sind als unsere Heimatwelt. Die drei Exoplaneten kreisen auf engen Bahnen um einen Zwergstern – das ganze System ähnele eher Jupiter und seinen Monden als dem Sonnensystem, so die Entdecker im Fachblatt „Astrophysical Journal“.
    „Es ist das kleinste Planetensystem, das wir bislang gefunden haben“, erklärt John Johnson vom Exoplanet Science Institute der Nasa, der Leiter des Entdecker-Teams. Die drei neu entdeckten Planeten umkreisen den rund 125 Lichtjahre entfernten Stern KOI-961, einen roten Zwergstern, der nur etwa ein Sechstel so groß ist wie unsere Sonne. Die Planeten sind 0,78-, 0,73- und 0,57-mal so groß wie die Erde und ihre Umlaufzeiten um KOI-961 betragen weniger als zwei Tage. Auf diesen engen Bahnen ist ihre Oberflächentemperatur zu hoch, um die Existenz von flüssigem Wasser und Leben zu ermöglichen.

    Doch die Forscher betonen, dass es sich um die ersten felsigen Planeten handele, die um einen roten Zwerg kreisend entdeckt wurden – die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass es viele ähnliche Planeten in den lebensfreundlichen Zonen solcher Zwergsterne gäbe. „Acht von zehn Sternen in der Milchstraße sind Rote Zwerge“, so Johnson, „das steigert die Chancen, dass es außerirdisches Leben gibt – das ist das ultimative Ergebnis unserer Forschung. Wenn diese Planeten so häufig sind, wie es scheint, dann wimmelt es in der Galaxis von kleinen, lebensfreundlichen Planeten um schwache Rote Zwerge.“
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Mittwoch, 11. Januar 2012

Bilder vom kosmischen Netz dunkler Materie

"Die Dunkle Materie – der geheimnisvolle Hauptbestandteil des Universums – bildet genau wie die sichtbare Materie ein kosmisches Netz aus Filamenten und Knoten. Das zeigt die Analyse von zehn Millionen verzerrten Galaxienbildern, die ein internationales Forscherteam am Montag auf einer Fachtagung im texanischen Austin vorgestellt hat. Computersimulationen der kosmischen Entwicklung hatten bereits eine solche Verteilung der Dunklen Materie vermuten lassen.dunkle-materie-Van-Waerbeke-Heymans-CFHTLs-Collaboration
„Wir freuen uns, dass unsere Ergebnisse diese Erwartungen so gut bestätigen“, sagt der Leiter des Projekts, Ludovic Van Waerbeke von der University of British Columbia in Vancouver, Kanada. Fünf Jahre lang hat eine Spezialkamera am Canada-France-Hawaii-Telescope Galaxien in Entfernungen von bis zu sechs Milliarden Lichtjahren aufgenommen. Van Waerbeke und seine Kollegen haben diese Daten nun akribisch ausgewertet, um eine Karte der großräumigen Verteilung der Dunklen Materie zu erstellen."
Sie erinnert an ein neuronales Netzwerk, die Aufnahme der dunklen Materie.
Quelle wa

Donnerstag, 23. Juni 2011

Salzwasser-Reservoir auf Saturnmond Enceladus

Rainer Kayser berichtet
    Unter der Oberfläche des Saturnmondes Enceladus verbirgt sich ein großes Reservoir aus salzhaltigem, flüssigem Wasser. Das zeigen Messungen der US-amerikanischen Raumsonde Cassini, die mehrfach in niedriger Höhe über die Oberfläche des Himmelskörpers hinweg geflogen ist. Auswertungen einer dieser Vorbeiflüge, die ein internationales Forscherteam im Fachblatt "Nature" präsentiert (doi:101038/nature10175), zeigen einen hohen Anteil von salzhaltigen Partikeln in Eisfontänen am Südpol von Enceladus. Die Forscher sehen dafür nur eine stichhaltige Erklärung: ein Salzwasser-Reservoir, das die Fontänen speist.

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