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Virologie

Dienstag, 13. Oktober 2009

Schweinegrippe-Impfstoffe

Die Deutsche Regierung - noch ungeimpft - versichert der Bevölkerung: Alle Schweinegrippe-Impfstoffe sind sicher, während Ärzte von einer Impfung abraten oder zumindest kund tun, dass sie selber sich nicht impfen lassen, weil die Nebenwirkungen unerprobter Impfstoffe unwägbar sind.

Dienstag, 10. März 2009

Juhu, Virus H5N1 ist da

Die WHO und unser Thomas Ziltener mussten lange darauf warten: jetzt ist es nach Deutschland zurückgekehrt, das Vogelgrippe-Virus H5N1. Es darf gehofft werden, dass es sich doch noch mit dem Grippevirus des Typus A verbündet und die Menschheit, wie von der WHO und den Schweizer Gesundheitstaliban herbeigesehnt, dezimiert.

Mittwoch, 12. November 2008

Google Flu Trends

Möchten Sie wissen, wie sich die Grippe ausbreitet - und wie weit sie schon gediehen ist? Google.org hat damit begonnen, Suchanfragen nach Ausbrüchen von Infektionskrankheiten auszuwerten. Die Ergebnisse sind über Google Flu Trends abzurufen. Google startet damit einen ambitionierten Versuch, durch das Auslesen von Suchdaten einen näheren Einblick in die Ausbreitung des Grippevirus in einzelnen Bundesstaaten der USA zu bekommen. Die Projektinitiatoren haben die Hoffnung, dass die auf diese Weise zu Tage geförderten Informationen dabei helfen können, eine mögliche Grippe-Pandemie möglichst früh zu erkennen und somit auch zahlreiche Menschenleben zu retten.
Google Flu Trends

Dienstag, 5. August 2008

Herbeigesehnte Pandemie rückt wieder in den Fokus

An der sogenannten Spanischen Grippe, die sich 1918/19 weltweit ausbreitete, starben mehr Menschen als im ersten Weltkrieg. Bisher hat man angenommen, dass eine besonders aggressive Variante des Influenza A-Virus dafür verantwortlich war. Jetzt scheint man klüger geworden zu sein. Logisch, hat man das "Killervirus" doch reaktiviert und damit herumexperimentiert. Die wahren Killer, so die Wissenschaftler, wären nicht die Viren, sondern die Bakterien gewesen, behaupten amerikanische Forscher. Die Virusinfektion habe die Menschen anfällig machte für eine nachfolgende bakterielle Lungenentzündung, die dann meist tödlich verlief.
Um gegen eine erneute Pandemie gewappnet zu sein, müsse auch für einen Vorrat an Antibiotika und Impfstoffen gegen Bakterien gesorgt werden, schreiben die Mediziner im Fachblatt "Emerging Infectious Diseases".
Und das jetzt, wo sich sämtliche Länder dieser Welt mit "Tamiflu" eingedeckt haben...

Dienstag, 6. Mai 2008

Neue Methode zur Impfstoffherstellung

Ein neuer Ansatz zur Impfstoffherstellung könnte es ermöglichen, deutlich schneller als bisher zuverlässige Impfstoffe zu erzeugen. Wie sie in der Zeitschrift "Nature" berichten, ist es amerikanischen Forschern gelungen, aus menschlichen Immunzellen innerhalb weniger Wochen funktionsfähige Antikörper gegen Grippe zu gewinnen. Mithilfe gängiger Methoden nimmt dies bisher mindestens Monate, mitunter sogar Jahre in Anspruch. Nicht nur gegen Grippe, sondern auch bei anderen Infekten wie Milzbrand oder Hepatitis könnte sich die innovative Methode als hilfreich erweisen.
"Mit nur einigen wenigen Teelöffeln Blut können wir jetzt rasch menschliche monoklonale Antikörper herstellen, die das Potenzial haben, für Diagnose und Behandlung neu aufkommender Grippestämme genutzt werden zu können", erklärt Patrick Wilson von der Oklahoma Medical Research Foundation. "Im Angesicht eines Krankheitsausbruchs wäre die Möglichkeit, schleunigst diese menschlichen Antikörper herstellen zu können, von unschätzbarem Wert." Wilson und seine Kollegen isolierten diese hochgradig spezifischen Antikörper unmittelbar aus bestimmten Immunzellen, welche die erste Verteidigungslinie des Immunsystems bilden, indem sie schnell, aber kurz Antikörper herstellen. Dazu beobachteten die Forscher bei Freiwilligen, die eine Grippeimpfung erhalten hatten, diesen spezialisierten Zelltyp.
Sieben Tage nach der Impfung produzierten etwa 70 Prozent der Zellen funktionsfähige Antikörper, welche den Virusstamm erkannten, der im Impfstoff genutzt worden war. Die Wissenschaftler fanden einen Weg, diese grippespezifischen Immunzellen einzufangen und aus diesen dann die ebenfalls grippespezifischen Antikörper zu gewinnen. Die auf diese Weise allein aus menschlichen Zellen stammenden Antikörper können nicht nur vergleichsweise rasch erzeugt werden. Sie sind zudem auch sicherer als solche, die mithilfe von Mäusezellen hergestellt werden. Letztere können unerwünschte Reaktionen wie Abstoßung oder einen allergischen Schock hervorrufen.
Der Ansatz funktioniert theoretisch nicht nur nach jeder beliebigen Impfung, sondern auch bei einer natürlichen Immunantwort durch eine akute oder chronische Infektion. Die Technik kann helfen, bereits bestehende Infektionen zu therapieren oder vor künftigen zu schützen. Zurzeit arbeiten die Forscher daran, mithilfe der Methode auch Antikörper anderer Krankheiten wie Hepatitis, Lungenentzündung oder Milzbrand herzustellen.
Autorin Cornelia Pfaff / Quelle Nature

Donnerstag, 10. Januar 2008

Warum H5N1 noch keine Pandemie ausgelöst hat

Für die Propheten der WHO ist es unverzeihlich, dass die herbeigesehnte Pandemie noch immer nicht ausgebrochen ist...
    Tierische Grippeviren sind für den Menschen nicht infektiös, da sie keine passenden Andockstellen an den Zellen der oberen Atemwege finden. Amerikanische Forscher haben jetzt genauer untersucht, warum das Vogelgrippevirus H5N1 in seiner jetzigen Form noch keine von Mensch zu Mensch übertragbare Infektion bewirken kann. Das als Bindeprotein dienende Hämagglutinin des Virus benötigt zapfenförmige, aus Ketten von Zuckermolekülen gebildete Andockstellen. Die Schleimhautzellen von Nase und Rachen des Menschen bilden aber nur andersartige, mehr schirmförmige Zuckerstrukturen aus. Würde sich das Virus-Hämagglutinin durch Mutationen so verändern, dass es an diese Strukturen andocken kann, entstünde eine für den Menschen infektiöse Variante des Grippevirus. Die Forschungsergebnisse können helfen, schon jetzt schützende Impfstoffe dagegen zu entwickeln, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal "Nature Biotechnology".
    "Jetzt wissen wir, wonach wir schauen müssen. Das hilft uns nicht nur, das Vogelgrippevirus zu überwachen, sondern auch bessere Therapien zu entwickeln", sagt Ram Sasisekharan vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge. Er und seine Kollegen untersuchten, welche Molekülstrukturen eine Bindung zwischen einem Protein wie dem Hämagglutinin und Zuckermolekülen ermöglichen. Die Schleimhautzellen, die die Atemwege auskleiden, tragen an ihrer Oberfläche Proteine mit Ketten von Zuckermolekülen. Die Art der chemischen Bindung zwischen diesen Zuckermolekülen unterscheidet sich bei Vögeln und Menschen. Die Forscher fanden heraus, dass nicht die Form der chemischen Verknüpfung, sondern die letztlich gebildete räumliche Struktur darüber entscheidet, ob Grippeviren sich anheften können.
    Die oberen Atemwege des Menschen sind von Zellen ausgekleidet, die hauptsächlich schirmförmige Zuckerstrukturen tragen, stellten die Wissenschaftler fest. Das H5N1-Virus bindet aber nur an zapfenförmige Strukturen, die beim Menschen nur in den tieferen Atemwegen vorkommen. Es kann sich also nicht in den Schleimhäuten von Nase und Rachen vermehren und daher auch nicht effektiv von Mensch zu Mensch übertragen werden. Die Menschen, die sich bisher mit dem Virus infizierten, hatten fast alle direkten engen Kontakt mit erkrankten Vögeln. Mit ihrem neuen Wissen wollen die Forscher nun versuchen, einen Impfstoff zu entwickeln, der vor einer noch nicht existierenden Virusvariante schützt: einer H5N1-Variante, dessen Hämagglutinin sich so verändert hat, dass es an die schirmförmigen Zuckerketten ankoppeln kann. Ein solcher Impfstoff könnte aber auch einen besseren Schutz gegen die ganz normale jährliche Grippewelle bieten.
    Autor Joachim Czichos/Massachusetts Institute of Technology
Die Forschungsergebnisse, die man zur Eindämmung einer Pandemie, indirekt ausgelöst durch H5N1, verwenden kann, kann man aber auch ganz anders einsetzen. Die Regierungen dieser Welt haben viel investiert in Schulung, Vorbeugung, Tamiflu, Gesichtsmasken etc.etc. und könnten der Meinung sein, es sei unverantwortlich Riesensummen für nichts ausgegeben zu haben...

Samstag, 8. Dezember 2007

Die WHO atmet auf

Sie sieht sich in ihrer Prognose bestätigt: In China soll eine Übertragung des gefährlichen H5N1-Virenstamms von Mensch zu Mensch erfolgt sein. Der Vater eines Mannes, der an dem Vogelgrippe-Virus gestorben war, ist nun ebenfalls erkrankt.
[ mehr ]

Freitag, 9. November 2007

Rekruten als Pandemie-Impf-Tester

Das Bundesamt für Gesundheit teilt mit"Im Rahmen der Vorbereitung einer möglichen Grippe-Pandemie hat der Bundesrat im Dezember 2006 beschlossen, für die gesamte Schweizer Bevölkerung Impfdosen einzukaufen. Inzwischen sind die acht Millionen Dosen in der Armeeapotheke gelagert. Das Geschäftsfeld Sanität der Logistikbasis der Armee (LBA) hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein Präpandemie-Handbuch verfasst. Nun wird der theoretische Ablauf einer Massenimpfung in der Realität getestet. Dieser Probelauf findet im Rahmen der freiwilligen Zeckenenzephalitis-Impfung (FSME) in der Durchdiener-Rekrutenschule 14 in Aarau statt."
Aha, der Impfstoff ist also da. Er soll die Bevölkerung vor dem Virus H5N1 schützen. Da ein Teil der Bevölkerung heute aber weiss, dass sich das Virus H5N1 noch verändern wird, ehe es von Mensch zu Mensch überspringt, fragt man sich schon, was dieser Impfstoff im Armeelager bewirken soll; er ist, wenn die von der WHO herbeigeredete Pandemie die Menschheit auch diesen Winter wieder verschont, im nächsten Jahr bereits hoffnungslos veraltet...

Quelle

Freitag, 28. September 2007

Die Pandemie soll endlich ausbrechen

Es ist schon eine Schande, dass das Vogelgrippevirus H5N1 nicht wie von der WHO vorgesehen an ein Grippevirus des Typus A oder B andocken will. Schließlich erzählt man der Weltbevölkerung seit über zwei Jahren, dass es jetzt dann soweit sei, verteilt untaugliche Schutzmasken, lässt Roche Tamiflu auf Teufel komm raus produzieren, legt Bunker voller Vorräte an, berechnet die Todesfälle, setzt nicht zuletzt auf eine Dezimierung der Weltbevölkerung und hofft, dadurch das Klima zu retten. Aber dieses verflixte Virus scheint nicht willens zu sein, die Pandemie auszulösen. Also muss H5N1 der Weg erleichtert werden.
Als erstes werden die Schutzmaßnahmen laut Beschluss des Bundesrates abgebaut, jetzt, wo die Vogelgrippe unter unter dem Gefieder um die Schweiz herum grassiert, muss sich das Schweizer Gefieder im Freien tummeln. Das Federvieh, das im Winter Schweizer Seen und Flüsse bevölkert wird schon dafür Sorge tragen, dass das Virus H5N1 in den Gehegen der Schweizer Geflügelzüchter ausbricht. Der Schritt den das Virus vom Stall auf den Bauern zurücklegen muss ist klein und die Wahrscheinlichkeit, dass irgend ein Influenza-Virenstamm den Bauern befallen hat, liegt bei x Prozenten, folglich steigt die Chance für den Ausbruch der herbeigesehnten Pandemie auf über 80 Prozent - die Renditen der Pharma-Industrie sind gerettet und das Klima wird vom Tod unzähliger Menschen profitieren.
Bundesratsbeschluss: Pandemieschutz wird abgebaut

Freitag, 6. Juli 2007

Vogelgrippe- und Klimahysterie

Das H5N1-Planspiel hat wieder Oberwasser, Roche wird, wenn denn die Temperaturen nicht massiv steigen, die alten Tamiflu-Bestände endlich an den Mann/die Frau bringen und die WHO lacht sich ins Fäustchen: Endlich besteht die Chance, dass es zur langersehnten, heiss erflehten Pandemie kommt....
Die Vogelgrippe hat sich im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt massiv ausgeweitet: Das gefährliche Virus H5N1 ist mittlerweile bei 153 toten Wildvögeln nachgewiesen worden.
"Das Ergebnis war bei allen Tieren positiv", sagte der stellvertretende Fachbereichsleiter Veterinärmedizin im Landesamt für Verbraucherschutz in Stendal, Wolfgang Gaede, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Dabei handelte es sich ausschließlich um die Wildvogelarten Haubentaucher und Schwarzhalstaucher.
Unter den 153 Vögeln sind auch die 38 Tiere, bei denen es schon am Donnerstag eine Bestätigigung für H5N1 gab. Die Vögel wurden am Stausee Kelbra an der Grenze zum Bundesland Thüringen gefunden.
Die Vogelgrippe war in den vergangenen zwei Wochen bereits in den deutschen Ländern Bayern, Sachsen und Thüringen sowie in Ostfrankreich nachgewiesen worden. In Deutschland setzte das zuständige Bundesinstitut für Tiergesundheit am Donnerstag das Übertragungsrisiko für Nutzgeflügel auf "hoch" herauf. Damit ist die vierte von fünf Risikostufen erreicht.
Am Freitag wurde auch ein Vogelgrippeverdacht in einem kleinen Geflügelbestand in einem thüringischen Dorf gemeldet. Sollte er sich bestätigen, wäre es der erste H5N1-Nachweis bei einem Nutztier in diesem Jahr in Deutschland. Das Landesamt für Lebensmittelsicherheit habe ein H5-Virus gefunden, teilten die Behörden mit. Ob es sich dabei um das gefährliche Virus H5N1 handele, werde durch das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Ostsee-Insel Riems untersucht. Das Ergebnis wurde noch für Freitag erwartet. Die insgesamt neun Tiere des Bestands seien getötet worden. Ausserdem gilt nun eine Sperrzone um das Dorf.

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