Das Weltwirtschaftsforum WEF stößt dieses Jahr auf mehr Interesse als je zuvor. In Davos werden vom 28. Januar bis 1. Februar über 40 Staats- und Regierungschefs sowie rund 2500 CEOs und Manager erwartet.
Das diesjährige WEF sei noch aussergewöhnlicher als jenes von 2002, das nur wenige Monate nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York stattfand, sagte der Präsident und Gründer des WEF, Klaus Schwab, in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps".
Angesichts der Karambolage auf der Autobahn der Globalisierung habe das Forum in Davos die Rolle des Genesungsheims. Denn wegen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise befinde man sich "in der aussergewöhnlichsten Situation, die wir je erlebt haben".
"Wir spüren einen großen Druck, Antworten auf die Fragen zu finden, die sich die Teilnehmer stellen", sagte Schwab. Die 39. Veranstaltung finde unter dem Motto "Die Welt nach der Krise gestalten" statt und wolle Perspektiven für Auswege aus der Krise aufzeigen.
Das Sicherheitsdispositiv für den Einsatz der Armee vom 19. Januar bis 2. Februar ist
auf guten Wegen...