Friedrich Pohl
kritisiert die Gema, deren Gebührenerhöhungen Youtube dazu veranlassen, Musikvideos zu löschen - und zwar solche Videos, die von den Labels selbst eingestellt wurden:
"Mittlerweile hat man das Gefühl, dass die Gema durch ständige Gebührenerhöhungen nur noch ihren gewaltigen Beamtenapparat finanzieren will. Zwar beruft sie sich auf ihre rund 60 000 Mitglieder, doch dass die Gema den Musikschaffenden, die sich nicht auf sie einlassen wollen (die Mehrheit übrigens), sehr große Steine in den Weg legt, davon ist selten die Rede."
Benjamin Weber
erläutert, warum die Sperrung von Youtube aufgrund des Vergütungsstreits zwischen Gema und Eignerin Google vor allem einer Gruppe schade: den Künstlern.
Marco Dettweiler
bedauert, dass deutsche Youtube-Nutzer nun in die Röhre gucken, weil die Gema nach Ansicht von Youtube Mondpreise fürs Abspielen der Songs verlangt.
Andrian Kreye und Jens-Christian Rabe
schildern die Hintergründe des Streits zwischen Youtube und der Gema, der dazu führt, dass deutschen Youtube-Nutzern nun der Zugriff auf unzählige Musikvideos verwehrt bleibt.